Bahnbrechende Erkenntnisse liefert dieser Tage das IZA Institut zur Zukunft der Arbeit, ein privates Wirtschaftsforschungsinstitut, das von der Deutschen Post AG finanziert wird. Forscher untersuchten, ob der Freundeskreises eines Arbeitslosen Einfluss auf den Erfolg bei seiner Jobsuche hat. Grundlage waren Daten einer Haushaltsbefragung in Großbritannien, bei der 3.000 Erwerbslose interviewt wurden. Das Ergebnis: Grundsätzlich habe jeder Fünfte, also 20%, innerhalb eines Jahres wieder einen neuen Job gefunden. Wenn jedoch die drei besten Freunde eines Arbeitslosen ebenfalls arbeitslos waren, lag die Erfolgsquote nur noch bei 10%. Und jetzt kommt’s: Verfügten die drei besten Freunde über einen Job, stieg die persönliche Erfolgsquote auf fast 30%!

Das Institut berechnet, dass sich die „Jobfindungsrate“ eines Arbeitslosen mit jedem zusätzlichen erwerbstätigen Freund um 3,7 Prozent verbessern würde! Wie aber kann man so etwas Haarsträubendes begründen? Ganz einfach, etwa so: Arbeitslose, deren beste Kumpel
mehr »