von Susanne am 25.10.2011, 11:08 Uhr , Kategorie: Lohn und Gehalt

Der Herbst ist da, und damit auch die Erkältungszeit. Die Grippewelle rollt und allerorts geht das Gehuste und Geschniefe los. Was für die einen meist nur ein lästiges Mitbringsel der kalten Jahreszeit ist, stellt berufstätige Eltern gleich vor mehrere Probleme. Was es an Krankheiten zu holen gibt, schnappen die lieben Kleinen in Kita & Co nämlich nur allzu gerne auf. Statistisch gesehen brüten Kinder durchschnittlich zehn Infekte pro Jahr aus. Was also tun, wenn von heute auf morgen das Kleine krank ist? Wer bleibt daheim? Wie lange darf man in der Arbeit fehlen? Wer zahlt in dieser Zeit den Lohn?

Die weit verbreitete Ansicht, Mütter oder Väter könnten in jedem Fall zehn Tage pro Jahr zu Hause bleiben, trifft leider nicht immer zu. Einheitliche Regelungen über zulässige Fehlzeiten für Beschäftigte mit Kind gibt es in Deutschland nicht. Je nach Einzelfall können die Ansprüche erheblich variieren. Dennoch können Eltern oftmals auf auf zwei Gesetze bauen:
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von Ines am 08.06.2011, 11:59 Uhr , Kategorie: Allgemein

Das Bundeskabinett hat im Mai den Zweiten Zwischenbericht zum Kinderförderungsgesetz verabschiedet. Er gibt einen Überblick über den Stand des Ausbaus der Betreuungsangebote für Kinder im Alter von unter drei Jahren. Ergebnis: Rund 23 Prozent der unter Dreijährigen können in Kindertagesstätten oder in der Kindertagespflege betreut werden. Gegenüber dem Vorjahr sind das 55.000 Kinder mehr. Hört sich erst mal gut an – für den Anfang.

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder sagte laut Mitteilung der Bundesregierung bei der Vorstellung des Berichts: „Es gibt mehr Betreuungsangebote für unter Dreijährige als in den vergangenen Jahren, aber es gibt längst nicht genug.“ Ihrer Meinung nach ist aber das Ziel, 750.000 Plätze bis 2013 bereit zu stellen, durchaus erreichbar – vorausgesetzt Bund, Länder und Kommunen halten sich an ihren finanziellen Zusagen. Diese lauten:
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von Ines am 16.05.2011, 09:04 Uhr , Kategorie: Frauen im Beruf

Die meisten Deutschen haben kein Verständnis für Mütter, die kurz nach der Geburt ihres Kindes wieder arbeiten gehen. Das hat eine Umfrage der GfK Marktforschung laut Bericht der Süddeutschen Zeitung ergeben. Demnach sind 88 % der Bundesbürger der Meinung, dass sich junge Mütter in den ersten 12 Lebensmonaten „voll und ganz“ um ihr Baby kümmern sollten. Dass das Kind ebenso so gut vom Vater betreut werden kann, glauben 54%. Die Frage nach der Kinderversorgung müssen Eltern aber für sich entscheiden, sagen 85% der Befragten. Weder Verwandte noch die Gesellschaft haben sich hier einzumischen, so die Studie.

Richtig oder falsch gibt es in dieser Hinsicht wohl nicht. Sicher hat es Vorteile, wenn die Mutter so lange wie möglich bei ihrem Kind bleibt, gerne auch bis zur Kindergartenzeit. Aber sind denn nicht oft die Familien auf beide Gehälter angewiesen? Und ist es wirklich schlecht für ein Kind,
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von Thomas am 13.08.2010, 09:40 Uhr , Kategorie: Allgemein, Familienfreundl. Betrieb, Frauen im Beruf

Kinderkriegen ist für Frauen in Deutschland leider noch immer ein großer Karrierekiller. Dies ergab eine repräsentative Umfrage von Bertelsmann/Emnid, die diese Woche veröffentlicht wurde.

Danach hat jede zweite Frau wegen der Familie mindestens einmal ihre Karrierewünsche aufgeben oder ändern müssen. Das Meinungsbild der Deutschen zu diesem Thema deckt sich übrigens mit der Realität: Denn von den Befragten sind 90 Prozent der Meinung, dass vor allem Frauen durch die Familie im Beruf benachteiligt sind. Hinzu kommt noch, dass mehr als zwei Drittel glauben, dass
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Das Bundesarbeitsgericht hat eine neue Entscheidung zum Thema Kosten des Betriebsrats gefällt. Diesmal geht es um die Frage, ob der Arbeitgeber Kinderbetreuungskosten eines alleinerziehenden Betriebsratsmitglieds zu tragen hat, wenn dieses einer mehrtägigen auswärtigen Betriebratstätigkeit nachgeht.

Geklagt hatte eine Arbeitnehmerin auf Erstattung von Kinderbetreuungskosten in Höhe von 600,00 €. Die alleinerziehene Mutter musste als Betriebsratsmitglied an insgesamt zwei Sitzungen des Gesamtbetriebsrats und an einer Betriebsräteversammlung teilnehmen und war deshalb zehn Tage ortsabwesend. Für diese Zeit musste sie für die Betreuung ihrer 11 und 12 Jahre alten Kinder fremde Hilfe in Anspruch nehmen, da ihr volljähriges Kind eine Betreuung abgelehnt hatte.
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Am vergangenen Wochenende war in der Süddeutschen Zeitung das erste Interview mit der neuen Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Frau Ursula von der Leyen (CDU), zu lesen.

Das Gespräch drehte sich im Kern um die Themen Renten, Altersarmut und Mindestlöhne. Große Überraschungen waren allerdings nicht zu lesen.

Bei den Renten ist nach den Auskünften der Ministerin im nächsten Jahr höchstwahrscheinlich mit
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