Spannende Workshops, hochinteressante Gastvorträge, ein vielfältiges Rahmenprogramm und über 100 zufriedene Teilnehmer: Das war die ifb-Fachtagung „Betriebsrat 2010 – Erfolgreich in die neue Amtszeit.“

Die dreitätige Tagung im neuen Scandic Hotel in Berlin-Mitte wurde mit einem spannenden Vortrag von Prof. Dr. Klaus Armbrüster eröffnet. Der Richter am Bundesarbeitsgericht a.D. zeigte in eindrucksvoller Weise auf, wie das deutsche Arbeitsrecht durch Europa mehr und mehr verändert wird und welche Chancen und Möglichkeiten sich für Betriebsräte bieten.

Gastvortrag Prof. Dr. Armbrüster

Die arbeits- und sozialpolitischen Pläne der Bundesregierung schilderte am zweiten Tag der arbeitspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Max Straubinger. Dabei ging
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von Peter am 04.10.2010, 13:53 Uhr , Kategorie: ifb intern

Vom 15. bis zum 17. November 2010 findet in Berlin die erste ifb-Fachtagung nach den diesjährigen Betriebsratswahlen statt. Unter dem Titel „Betriebsrat 2010 – Erfolgreich in die neue Amtszeit“ gibt das Institut zur Fortbildung von Betriebsräten an drei ereignisreichen Tagen Tipps, Hilfestellungen und zahlreiche Informationen für einen guten Start in die neue Amtszeit. Mit von der Partie sind dabei wieder einmal zahlreiche hochkarätige Gastredner. Neben Prof. Dr. Klaus Armbrüster, Richter am Bundesarbeitsgericht a.D. , wird Max Straubinger von der CDU/CSU-Bundestagsfraktion erwartet, arbeits- und sozialpolitischer Sprecher der CSU-Landesgruppe. Straubinger wird aus erster Hand über aktuelle Geschehen und Vorhaben aus dem Bundestag zum Arbeits- und Sozialrecht informieren.

Nun konnte das ifb noch einen weiteren hochinteressanten Gastredner zu diesem Thema gewinnen: Klaus Ernst, Bundestagsmitglied und Vorsitzender der Partei „Die Linke“. Der Politiker war lange selbst als Betriebsrat sowie als Gewerkschaftssekretär bei der IG Metall tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Arbeit liegen in der Sozial-, Renten- und Gewerkschaftspolitik.
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von Peter am 17.08.2010, 10:19 Uhr , Kategorie: Hartz IV, Mindestlohn

50 Milliarden Euro: Neue Debatte über Mindestlohn und Hartz IV

Ein extrem hoher Betrag hat die öffentliche Diskussion um den gesetzlichen Mindestlohn kürzlich befeuert: 50 Milliarden Euro! So viel Geld haben die Steuerzahler über entsprechende Hartz IV-Leistungen bereits ausgegeben, um Niedriglöhne auszugleichen. Dies belegen Zahlen des Bundesarbeitsministeriums, so berichtet die Frankfurter Rundschau. Arm trotz Arbeit: Ein Schicksal, das mehr als eine Million Menschen in unserem Land erleiden. Auf der einen Seite verfügen sie über einen halbwegs sicheren Job, dieser wird jedoch so schlecht entlohnt, dass man als Arbeitnehmer dazu gezwungen ist, sog. Aufstocker-Leistungen in Form von Hartz IV beziehen zu müssen, um sich und vielleicht auch noch die Familie über die Runden zu bringen. Der zentrale Vorwurf lautet: Firmen zahlen ihren Beschäftigten massenhaft Niedriglöhne, weil sie
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