Was nicht passt, wird passend gemacht – so der Titel eines Artikels in Spiegel Online, der einen Skandal erster Güte beschreibt: In unserem Artikel zum Fachkräftemangel haben wir vor wenigen Tagen das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin noch als „renommiert und ziemlich unabhängig“ beschrieben. Ein großer Fehler, wie sich jetzt herausstellte! Hintergrund des Artikels war eine vorab veröffentlichte Studie aus diesem Haus, in welcher von Arbeitsmarktexperte Klaus Brenke festgestellt wurde, dass es einen Fachkräftemangel in Deutschland gar nicht gebe und ein solcher zumindest auf breiter Front nicht zu erwarten sei. Das anschließende Echo in der Öffentlichkeit war gewaltig, widerspricht diese These doch allen Aussagen, die vor allem von Arbeitgeberverbänden in den letzten Jahren durch sämtliche Kanäle geblasen wurden. Besonders fatal: DIW-Chef Klaus Zimmermann höchstpersönlich propagierte vor wenigen Wochen noch das genaue Gegenteil!

Was dann aber geschah, lässt den Glauben an die Seriösität dieses Hauses für alle Zeiten schwinden:
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