Zeiten ändern sich. Und auch vor der Berufswelt macht der technische und soziale Wandel nicht Halt. Viele Berufe, die unsere (Ur-)Großeltern noch kannten, sind heute aus dem Arbeitsalltag verschwunden.

So kennt kaum einer noch den Maulwurffänger: Dieser wurde von Bauern benötigt, damit sie ihre Feldarbeit besser verrichten konnten. Beim Haderlump kauften viele Ihre Kleider: Heutzutage ist der Second-Hand-Shop das entsprechende Pendant. Den Gasriecher benötigte man, damit Lecks in der unterirdischen Gasleitung gefunden wurden. Damit man nachts nicht auf dunkeln Straßen laufen musste, entfachte der Gaslaternenanzünder die Straßenbeleuchtung – in vielen deutschen Städten noch bis in die 50er Jahre hinein. Gegen die winterliche Kälte brachte der
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Es ist viel los: Auf der Welt, in Deutschland und sicherlich auch bei Ihnen im Betrieb!

Die Betriebsratswahlen sind gerade vorbei und die neuen BR-Gremien haben sich frisch konstituiert. Nun heißt es Fahrt aufnehmen, damit die kommenden vier Jahre erfolgreich gearbeitet werden kann.

Wichtig sind hierfür vor allem ein großes Maß Motivation sowie eine gesunde Portion Optimismus.

Bei dem verregneten Mai, der Euro-Krise mit den ungewissen Folgen für uns alle und nach dem plötzlichen Rücktritt von Bundespräsident Köhler gestern, mag man schon ein wenig schwarz sehen
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Die neue Familienministerin Kristina Schröder (bis vor wenigen Tagen Köhler), CDU, plant eine Ausweitung der Pflegezeit.

Künftig sollen Arbeitnehmer ein Recht auf eine zweijährige Pflegezeit haben (bisher maximal sechs Monate, § 4 Abs. 1 PflegeZG)!

Das Interessante an Schröders Plan ist, dass die Arbeitnehmer neben einem besonderen Kündigungsschutz auch eine Sicherheit bei ihrem Arbeitsentgelt erhalten!

Der pflegende Arbeitnehmer soll seine Arbeitsleistung um die Hälfte reduzieren dürfen, aber weiterhin drei Viertel seines Gehalts beziehen. Nach dem Ende der Pflegezeit soll er dann wieder voll arbeiten, bekommt aber zum Ausgleich zwei Jahre lang ebenfalls nur 75 Prozent seines Gehalts.

Das Risiko,
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