Wer hat das noch nicht erlebt: Der Kollege steht in der Tür und fragt „Du, darf ich dich um was bitten? Ich arbeite doch gerade an diesem Projekt. Könntest du vielleicht…?“ Ja was? Mir helfen? Mir Arbeit abnehmen? Mich bei etwas unterstützen? Na klar, genau darum geht es.

Einen hilfsbereiten Menschen zeichnet aus, dass er mit offenen Augen durch die Welt geht, unaufgefordert Hilfe anbietet oder leistet und seine eigenen Interessen dabei meist zurückstellt. Das gilt im privaten Leben wie auch in der Arbeit. Um letztere geht es hier. Gleich vorweg: Wir wollen nicht, dass Sie sich dem Arbeitgeber verweigern. Beim Nein-Sagen zum Chef gelten etwas andere Kriterien. Es geht hier um das Nein gegenüber Kollegen.

Die Situation ist nicht leicht. Sie weist einen recht einfachen aber knackigen Interessenkonflikt auf. Man wird von einem Kollegen um etwas gebeten und möchte diesem auch gerne helfen. Ja, wenn da nur nicht die eigenen Aufgaben wären, um die man sich immer noch primär zu kümmern hat. Denn selbst wenn der Chef nichts dagegen hätte, dass man einen Kollegen unterstützt (was nicht immer gesagt ist), möchte er sichergestellt haben, dass die eigenen Aufgaben erfüllt werden.

Oft spürt man regelrecht, dass man zum Kollegen „Nein“ sagen müsste. Aber man tut es nicht. Weil man nicht kann. Oder sich nicht traut. Die Folge: Die eigene Arbeit leidet und möglicherweise muss man nach Feierabend Überstunden schieben.

Das Problem: Nein-Sagen ist für viele nicht so leicht. Hier kommen drei Tipps, die einem ein „sanftes“ Nein-Sagen erleichtern sollen. Am Ende lässt sich
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von Ines am 19.11.2013, 16:54 Uhr , Kategorie: Allgemein

Nicht nur im privaten Umfeld wird zunehmend gechattet, geliked und geposted. Auch in der Mitarbeiter-Kommunikation werden soziale Medien immer wichtiger. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Untersuchung des Meinungsforschungsinstituts Aris im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom. Danach setzen bereits 37 % der Unternehmen entsprechende Dienste und Plattformen ein. Befragt wurden 854 Unternehmen in Deutschland.

Jedes fünfte Unternehmen (21 %) setzt externe soziale Netzwerke ein, etwa Facebook oder Xing. 13 % haben eine eigene soziale Plattform in ihrem internen Netzwerk aufgebaut. Diese bieten häufig vergleichbare Möglichkeiten wie soziale Netzwerke im Web, sind jedoch nur für die eigenen Mitarbeiter zugänglich, die sich dort informieren, Projekte steuern oder Dateien austauschen können. Im Gegensatz zum klassischen Intranet stehen bei diesen Lösungen zumeist der Austausch und die Zusammenarbeit stärker im Mittelpunkt. Dadurch ist die Kommunikation innerhalb der Teams häufig dynamischer, so die Pressemitteilung von Bitkom.

Warum der Einsatz solcher Plattformen in den Unternehmen immer mehr genutzt wird, ergab sich ebenfalls aus der Studie: Die Befragten versprechen sich eine effizientere Kommunikation, auch weil die zeitaufwändige Bearbeitung von E-Mails deutlich reduziert werden kann. Außerdem kann der Einsatz moderner Kommunikationsplattformen ein Pluspunkt bei der Suche hochqualifizierter Nachwuchskräfte sein. Bewerber erwarten immer häufiger entsprechende Plattformen für die Zusammenarbeit, deren Funktionsweise ihnen bereits von sozialen Netzwerken bekannt ist.

Übrigens: Auch in der Betriebsratsarbeit können Sie soziale Medien gewinnbringend für Ihre Zwecke nutzen. Stichwort: Öffentlichkeitsarbeit! Es stehen Ihnen damit ganz neue Wege offen, um sich direkt und schnell mit der Belegschaft auszutauschen. Ein passendes Seminar zu diesem Thema finden Sie hier.

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von Susanne am 12.08.2011, 13:43 Uhr , Kategorie: Allgemein

Wissen Sie, was Haare, Schultern, Hände – ja sogar Schuhe! – über die wahren Gedanken anderer aussagen? Nein? David Givens weiß es: Er ist Experte für Körpersprache und leitet das Zentrum für nonverbale Studien im US-Bundesstaat Washington. In seinem Buch Die Macht der Körpersprache verrät der Kommunikationswissenschaftler, wie man die echten Gedanken von Kollegen und Vorgesetzten entlarvt und warum im Berufsleben die (richtige) Wahl der Kleidung so wichtig ist.

Kleider machen Leute. Im Büro sollte man deshalb nie Sandalen oder Peeptoes tragen und außerdem auf ärmellose Kleidung verzichten, so der Autor im Interview mit der Süddeutschen Zeitung (SZ). Nicht mal bei 35 Grad im Schatten? Richtig. Und das hat auch einen guten Grund:
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von Thomas am 12.07.2011, 09:10 Uhr , Kategorie: Arbeitsmarkt, Demografie

Der „Focus“ berichtet in einem interessanten Bericht darüber welche Menschen in Deutschland Karriere machen und warum. Wichtige Grundvoraussetzungen für einen guten Karrierestart sind demnach: Energie, Fantasie, eine gesunde Portion Ehrgeiz und vor allem das große Ziel vor Augen haben. Zielstrebigkeit ist DIE Managertugend.

Wer es zu was bringen will, muss sich selbst vermarkten können“, so ein Management-Experte. Das Studium und der Auslandsaufenthalt reichen nicht mehr aus. Immer mehr Zusatzqualifikationen werden gefragt. Die Einser-Noten alleine sind nicht mehr entscheidend. Wichtig ist auch der richtige
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von Peter am 28.03.2011, 15:19 Uhr , Kategorie: Allgemein

Manche Wörter haben es echt in sich: Entweder man versteht sie nicht oder man darf Sie auf gar keinen Fall in den Mund nehmen. Der erste Fall wird in deutschen Unternehmen zumeist völlig unkritisch gesehen. Ganz im Gegenteil: Je unverständlicher sich jemand ausdrücken kann, desto pauschaler wird er im Stillen bewundert. Verpönte Anglizismen? Pah, sicher nicht im kontrollierten Normalbetrieb. Sagt einer was, das man nicht versteht, gerät man immer eher noch als Empfänger in Nöte, weniger als Sender. Nachfragen, was der Ausdruck bedeutet? Zumal wenn Dritte anwesend sind?? Sich vielleicht dadurch eine Blöße geben??? Nein danke. Sie wissen sicher, was ich meine.

Ganz anderes dagegen die Ausdrücke, die man niemals sagen darf! Um Enttäuschungen gleich vorzubeugen: Es geht hier nicht um den Bereich der Kraftwörter, die manch eine Kollegin oder vielleicht sogar einen Kollegen immer noch erröten
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Ist ein innerbetrieblicher Blog das zukünftige Medium der Öffentlichkeitsarbeit für den Betriebsrat? Eine Frage, der es sich lohnt nachzugehen. Unumstritten gehört es im Rahmen seines Aufgabenkreises zur laufenden Geschäftsführung des Betriebsrats, Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Das beinhaltet, die Mitarbeiter umfassend und rechtzeitig über die Tätigkeit des Gremiums, über laufende Angelegenheiten und über aktuelle Ereignisse zu informieren (BAG, 7 ABR 12/03 vom 3.9.2003). Auf diese Art und Weise erfahren die Kolleginnen und Kollegen in der Belegschaft, was der Betriebsrat, den sie gewählt haben, tagtäglich für sie tut.

Doch wie kommt eigentlich umgekehrt der Betriebsrat an das Feedback der Mitarbeiter bezüglich seiner Arbeit?
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