Die Welt“ hat gestern eine Rangliste der 50 gefährlichsten Berufe veröffentlicht. Das zu erwartende Lebensalter und der Beruf stehen demnach in einem starken Zusammenhang: Lehrer oder Pfarrer haben eine deutlich höhere Lebenserwartung als zum Beispiel Gerüstbauer und Bergleute. Das Gefahrenpotential bei Letztgenannten ist deutlich höher als bei Ersteren. Von der Kanzel fällt man sich schließlich nicht so leicht…

Am gefährlichsten lebt „Mann“ allerdings als Hausmann: „Männer, die zu Hause bleiben, haben eine kürzere Lebenserwartung im Vergleich zu allen anderen Männern. Bei Hausfrauen ist es genau umgekehrt, sie leben im Durchschnitt länger als berufstätige Frauen“, sagt Marc Luy, Forschungsgruppenleiter am Institut für Demografie in Wien. Der Grund hierfür liegt nicht daran, dass Männer leichter von der Gardinenleiter fallen oder sich beim Gemüseschneiden schneller lebensgefährlich verletzen, sondern dass Männer,
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Alarmsignal ROT sollte man meinen, wenn man den neuesten DAK-Gesundheitsbericht liest: Immer mehr junge Menschen leiden unter psychischen Belastungen, sind unzufrieden und werden krank.

Eine wichtige Ursache hierfür ist die unstete Arbeitswelt. In dieser haben es Berufseinsteiger immer schwerer. Stellenbefristungen sind inzwischen keine Ausnahme mehr, sondern stellen die Regel dar. Häufiger Jobwechsel, geringe Planbarkeit und oft schlechte Bezahlung tragen dazu bei, dass die psychischen Belastungen in der „Generation Y“ enorm zunehmen: 71% von ihnen finden
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von Thomas am 14.02.2011, 14:24 Uhr , Kategorie: Allgemein, Arbeitsmarkt, Arbeitszeit

Wie viele Überstunden? Auf den ersten Blick lässt sich diese Zahl gar nicht lesen. Einfacher geschrieben lautet sie 2,5 Milliarden. So viele Überstunden leisteten die Arbeitnehmer in Deutschland im vergangenen Jahr laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Im Vergleich zum Krisenjahr 2009 hat die Zahl der Überstunden um 15% zugenommen. Ein Zeichen dafür, dass es mit der Wirtschaft wieder deutlich bergauf geht. Dies schlägt sich auch positiv auf den Arbeitsmarkt nieder: Denn neben den Überstunden wächst auch die Zahl der
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