von Ines am 23.09.2011, 13:53 Uhr , Kategorie: Allgemein

Der Fehlzeiten-Report wird jährlich vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO), der Universität Bielefeld und der Beuth Hochschule für Technik Berlin herausgegeben. Er  informiert ausführlich über die Entwicklung des Krankenstands in der deutschen Wirtschaft und beleuchtet detailliert das Arbeitsunfähigkeitsgeschehen in den einzelnen Branchen.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Fehlzeiten-Reports steht die „Führungsaufgabe Gesundheit„. Die Studie ergab, dass sich Beschäftigte von ihren Führungskräften Folgendes wünschen:Mehr Einsatz für die Mitarbeiter, mehr Feedback und öfter mal ein Lob für gute Arbeit. Das sich dieser Einsatz lohnt, geht ebenfalls aus dem Report hervor. Danach haben Mitarbeiter, die von ihren Vorgesetzten gut informiert werden und Anerkennung erfahren, weniger gesundheitliche Beschwerden und identifizieren sich häufiger mit ihrem Unternehmen. Die Herausgeber berichten in diesem Zusammenhang aus Projekten in diversen Unternehmen und zeigen Wege auf, wie gesundheitsfördernde Führung im Betrieb aussehen kann.

Darüber hinaus informiert der Report über die Ausfalltage der deutschen Wirtschaft insgesamt:
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von Thomas am 14.02.2011, 14:24 Uhr , Kategorie: Allgemein, Arbeitsmarkt, Arbeitszeit

Wie viele Überstunden? Auf den ersten Blick lässt sich diese Zahl gar nicht lesen. Einfacher geschrieben lautet sie 2,5 Milliarden. So viele Überstunden leisteten die Arbeitnehmer in Deutschland im vergangenen Jahr laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Im Vergleich zum Krisenjahr 2009 hat die Zahl der Überstunden um 15% zugenommen. Ein Zeichen dafür, dass es mit der Wirtschaft wieder deutlich bergauf geht. Dies schlägt sich auch positiv auf den Arbeitsmarkt nieder: Denn neben den Überstunden wächst auch die Zahl der
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von Renate am 27.01.2011, 21:12 Uhr , Kategorie: Allgemein

Betriebssport ist wieder in, so berichtet ein Artikel in Zeit online. Gut so, denn die Quote der Arbeitnehmer, die eine körperliche Tätigkeit verrichten, liegt in Deutschland gerade mal bei 10 %, der Rest arbeitet mehrheitlich im Sitzen. Kein Wunder also, dass Rückenschmerzen und Verspannungen oft zum Arbeitsalltag gehören wie die Mittagspause und der Urlaub. Da viele von uns ja nun auch länger fit bleiben müssen (Stichwort: Verlängerung der Lebensarbeitszeit), liegt es nicht nur im Interesse der Arbeitnehmer selbst, sondern auch der Arbeitgeber, dass die Angestellten möglichst lange gesund und leistungsfähig sind. Also auf zum Yoga, zur Aqua-Gymnastik, Nordic Walking oder zum Stepptanz – Fitnesstrainer und Gesundheitsberater bieten alle möglichen Arten von Betriebssport an. Und der hat Untersuchungen zufolge jede Menge positiver Auswirkungen:
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Erst berichte die Zeitung Die Welt darüber, danach Spiegel Online: Der Krankenstand bei Deutschlands Arbeitnehmern sei im ersten Halbjahr 2010 von 3,24 auf 3,58 Prozent gestiegen. „Sprunghaft angestiegen“ heißt das bei der Welt, von einem „höchsten Niveau seit fünf Jahren“ wird bei Spiegel Online geschrieben. Und: „Die Deutschen lassen sich wieder häufiger krankschreiben“. Dass die Formulierung „krankschreiben lassen“ dabei unterstellt, man mache „blau“, soll nur am Rande erwähnt sein.

Das eigentliche Thema ist: Was genau steckt hinter diesen neuen Krankenstandsdaten? Das Bundesgesundheitsministerium erhält regelmäßig zu einem bestimmten Stichtag, zumeist am Ersten des Monats, gemeldet, wieviele Mitglieder des gesetzlichen Krankenkasse eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorgelegt haben. Der weitere Verlauf der Krankheit wird nicht abgebildet, es geht nur um diesen einen Tag im Monat. Ursachen sind nicht ersichtlich, auch nicht die tatsächliche Dauer, weswegen die Krankenkassen selbst auch keinerlei Interpretation vornehmen. Man muss auf die Zahlen und deren Entwicklung hier gar nicht näher eingehen, denn: Mit diesen relativ aussagelosen Daten verbietet es sich seriöserweise von selbst, irgendwelche Rückschlüsse zu ziehen. Das Ministerium weist erstaunlicherweise
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Wenn man sich nur die neuesten Zahlen zur Anzahl der Krankmeldungen in Deutschland anschaut, könnte man diese irrwitzige Schlussfolgerung ziehen, die in der Überschrift steht.


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