von Ines am 25.01.2013, 13:53 Uhr , Kategorie: Arbeitsschutz, Rechtsprechung

Eine nicht alltägliche tierische Geschichte hat das Sozialgericht in Frankfurt am Main beschäftigt. Mit folgendem überraschendem Ergebnis: Wer an der Rettung einer Kuh vor dem Erstickungstod teilnimmt, ist gesetzlich unfallversichert. Und hat entsprechend, sollte er sich verletzen, Ansprüche gegen die Berufsgenossenschaft (Urteil vom 21.12.2012, S 23 U 6/11).

In diesem Fall ging es um das Schicksal einer hässlichen … äh … hessischen Kuh. Sie verhakte sich im Stall mit ihrer Kette und drohte zu ersticken. Der in der Nähe wohnende Bruder des Halters (Landwirt) wurde zu Hilfe gerufen. Er eilte herbei und konnte die Kuh befreien. Hierbei wurde er allerdings von einer weiteren Kuh getreten und erlitt einen Bruch des Unterschenkels.
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