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	<title>Betriebsrat Blog &#187; Kurzarbeit</title>
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	<description>ifb - Institut zur Fortbildung von Betriebsräten</description>
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		<title>Deutschland trotzt der Krise</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 16:02:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn man die Meldungen in Printmedien, Internet und Fernsehen verfolgt, kommt man nicht gerade zu dem Schluss, dass es um die deutsche Wirtschaft derzeit gut bestellt ist. Überall ist von Wirtschaftskrise und Wachstumseinbrüchen zu lesen. Das einzige was ständig wächst, ist die Zahl der Arbeitslosenzahlen. So ist zumindest der subjektive Eindruck! Das mag an der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man die Meldungen in Printmedien, Internet und Fernsehen verfolgt, kommt man nicht gerade zu dem Schluss, dass es um die deutsche Wirtschaft derzeit gut bestellt ist. Überall ist von Wirtschaftskrise und Wachstumseinbrüchen zu lesen. Das einzige was ständig wächst, ist die Zahl der Arbeitslosenzahlen. So ist zumindest der subjektive Eindruck!</p>
<p>Das mag an der Sichtweise des Betrachters liegen. Denn: Wir Deutschen neigen tendenziell eher zum Pessimismus. Lieber beschweren wir uns darüber wie schlecht alles läuft anstatt auch die guten Dinge zu sehen. Das altbekannte Glas wird lieber als „<em>halbleer, statt als halbvoll</em>“ angesehen.</p>
<p>Um so mehr erfreut hat mich heute morgen eine Meldung<span id="more-1673"></span> von „<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,683193,00.html#ref=nldt" target="_blank">Spiegel Online</a>“. Danach <strong>übertrumpft der deutsche Arbeitsmarkt den Rest Europas</strong>. In Zeiten der Finanzkrise sind wir laut dem britischen „<a href="http://www.economist.com/displayStory.cfm?story_id=15663362&amp;source=most_commented" target="_blank">Economist</a>“ wieder zum <strong>Wachstumsmotor der EU</strong> geworden. Und das trotz steigender Staatsverschuldung und „negativen Wirtschaftswachstum“ in 2009. Vergleicht man Deutschland aber mit den anderen EU-Staaten zeigt sich, dass die Bundesrepublik der weltweiten Wirtschaftskrise getrotzt hat. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote von 7,5% im letzten Jahr lag deutlich unter der unserer Nachbarn. Für dieses Jahr geht das <strong>Kieler Institut für Wirtschaft</strong> (<a href="http://www.ifw-kiel.de/medien/pressemitteilungen/2010/moderate-erholung-in-deutschland-2013-arbeitsmarkt-in-erstaunlich-guter-verfassung" target="_blank">IfW</a>) mittlerweile <strong>statt einer ursprünglichen Erwartung von 4,5 Millionen Arbeitslosen im Jahresschnitt „nur“ noch von 3,4 Millionen aus</strong>.</p>
<p>Die Gründe für das gute Abschneiden sind nach Expertenmeinung vielfältig: Ein Schrumpfen der deutschen Bevölkerung sorgt dafür, dass weniger Arbeitssuchende auf den Arbeitsmarkt drängen. Zudem sind gerade im Bereich Pflege und Erziehung neue Arbeitsplätze entstanden und auch die Zahl der Teilzeitstellen ist gewachsen. Moderate Tarifabschlüsse und eine Ausweitung der Kurzarbeit haben das Übrige getan. <strong>Und nicht zuletzt ist auch der starke Euro für das erfolgreiche Meistern der Krise verantwortlich</strong>. Vor allem die Exportnation Deutschland profitiert von der Gemeinschaftswährung. Für den „Economist“ ist dies sogar so erheblich, dass er hierzu schreibt: „<em>Man muss bedenken, dass Deutschland einen Teil seines Erfolgs auf Kosten der Nachbarstaaten gemacht hat</em>.“ Dieser Meinung will ich mich nicht anschließen. Aber es stimmt mich freudig, dass der große Crash am Arbeitsmarkt bisher ausgeblieben ist – hoffentlich bleibt das auch so!</p>
<p>Thomas</p>
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		<title>Kurzarbeitern drohen massive Nachzahlungen bei der Steuer</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 14:49:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzarbeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Einkommenssteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzamt]]></category>
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		<description><![CDATA[Das hat uns noch gefehlt: Die großzügigen Regeln zur Kurzarbeit retteten im Krisenjahr 2009 zwar viele Jobs. Aber jetzt kommt zum Jahresende eine sehr unerfreuliche Überraschung, wenn sich der Staat über das Finanzamt etliches von dem, was er gegeben hat, wieder zurückholen wird. Betroffen sind hauptsächlich berufstätige Ehepaare. Das Problem besteht darin, dass Kurzarbeitergeld grundsätzlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das hat uns noch gefehlt: Die großzügigen Regeln zur Kurzarbeit retteten im Krisenjahr 2009 zwar viele Jobs. Aber jetzt kommt zum Jahresende <strong>eine sehr unerfreuliche Überraschung</strong>, wenn sich der Staat über das <strong>Finanzamt </strong>etliches von dem, was er gegeben hat, <strong>wieder zurückholen wird</strong>.</p>
<p><strong>Betroffen sind hauptsächlich berufstätige Ehepaare.</strong> Das Problem besteht darin, dass Kurzarbeitergeld grundsätzlich steuerfrei ausbezahlt wird, sich jedoch aufgrund des sog. <a href="http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_35360/DE/BMF__Startseite/Service/Glossar/P/002__Progressionsvorbehalt.html" target="_blank">Progressionsvorbehaltes </a>der persönliche Steuersatz erhöht. Als Folge davon werden etliche Empfänger von Kurzarbeitergeld bei der Einkommenssteuererklärung für 2009 <strong>Steuern nachzahlen</strong> müssen! <a href="http://www.test.de/themen/steuern-recht/meldung/-Kurzarbeit/1793825/1793825/" target="_blank">Die Stiftung Warentest liefert folgendes Beispiel</a>: <span id="more-913"></span>Eine Ehefrau hat 35.000 Euro zu versteuerndes Einkommen und zahlt dafür 4.190 Euro Einkommensteuer. Bezieht der Mann in diesem Jahr 12.000 Euro Kurzarbeitergeld, erhöht sich das Einkommen auf 47 000 Euro und die Steuer auf 5.564 Euro. In diesem Fall müssten satte 1.374 Euro nachbezahlt werden!</p>
<p><a href="http://www.presse-service.de/data.cfm/static/749330.html" target="_blank">Der DGB rät</a> betroffenen Kurzarbeitern, bereits jetzt unbedingt Geld für die drohende Nachzahlung anzusparen, auch wenn es angesichts des durch die Kurzarbeit verminderten Einkommens sehr schwer falle.</p>
<p>Hier kann man nachrechnen: <a href="http://www.finanzamt.bayern.de/Service/Berechnungsprogramme/Progressionsvorbehalt/rechner.asp" target="_blank">Link zum Progressionsvorbehalts-Rechner der bayerischen Finanzämter</a></p>
<p>Peter</p>
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		<title>Keine Entwarnung am Arbeitsmarkt: Kurzarbeit wird bis 2010 verlängert</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 16:04:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kurzarbeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Franz Josef Jung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das war ja zu erwarten: Nach diversen Vorankündigungen in den letzen Wochen hat das Bundeskabinett nun die Änderung der Bezugsfrist für das Kurzarbeitergeld beschlossen. Übersetzt heisst das: Für Kurzarbeit, die im Jahr 2010 begonnen wird, kann bis zu 18 Monate Kurzarbeitergeld gezahlt werden. Dazu Bundesarbeitsminister Franz Josef Jung: &#8220;Wir müssen davon ausgehen, dass es im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das war ja zu erwarten: Nach diversen <a href="http://blog.betriebsrat.de/arbeitsmarkt/neues-von-der-bundesregierung-zu-kurzarbeit-befristung-sowie-zur-sklavenarbeit/" target="_blank">Vorankündigungen </a>in den letzen Wochen hat das Bundeskabinett nun <a href="http://www.bmas.de/portal/40436/" target="_blank">die Änderung der Bezugsfrist für das Kurzarbeitergeld beschlossen.</a> Übersetzt heisst das: <strong>Für Kurzarbeit, die im Jahr 2010 begonnen wird, kann bis zu 18 Monate Kurzarbeitergeld gezahlt werden.</strong> Dazu Bundesarbeitsminister Franz Josef Jung: &#8220;Wir müssen davon ausgehen, dass es im nächsten Jahr noch <strong>keine Entwarnung am Arbeitsmarkt</strong> gibt. Deshalb bleibt auch im Jahr 2010 die <strong>Sicherung von Arbeitsplätzen</strong> eine Herausforderung.&#8221;</p>
<p>Ohne diesen Beschluss wären zu Beginn des nächsten Jahres die allgemeinen Regeln zur Kurzarbeit wieder in Kraft getreten, wonach die Bezugsdauer maximal sechs Monate betragen kann.</p>
<p><strong>Die Zeitschrift &#8220;Wirtschaftswoche&#8221; sieht die erneute Verlängerung kritisch</strong> und prophezeit <span id="more-725"></span>unter dem Titel <a href="http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/schrecken-ohne-ende-beim-kurzarbeitergeld-415113/" target="_blank">&#8220;Schrecken ohne Ende&#8221;</a>, dass Kurzarbeit die falschen Signale sendet: &#8220;Sie schmälert die Bereitschaft der Arbeitnehmer, sich einen neuen Job zu suchen – und verhindert damit auch, das die Angestellten dahin wechseln, wo sie gebraucht werden. Kurzarbeit bremst somit den Strukturwandel und verringert den langfristigen Wachstumstrend.&#8221;</p>
<p>Sehr weitsichtig gedacht! Nur: Kurz- und auch mittelfristig sichert das Instrument der Kurzarbeit gerade in der Wirtschaftskrise Hunderttausende von Arbeitsplätzen. <strong>Welcher volkswirtschaftliche Nutzen da nun überwiegt</strong>, liegt zumindest für mich klar auf der Hand!</p>
<p>Peter</p>
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		<title>Kommt jetzt die 4-Tage-Woche auf Zeit?</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 15:47:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt sehr viele Ideen, was man tun könnte, um die Wirtschaftskrise einzudämmen. Die neueste kommt vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), welches der Bundesagentur für Arbeit angeschlossen ist. Eugen Spitznagel, Experte aus der &#8220;Forschungsgruppe Arbeitszeit&#8221; meinte gegenüber der &#8220;Bild&#8221;-Zeitung: &#8220;Eine befristete 30-Stunden-Woche wäre in besonders hart betroffenen Branchen wie Metall oder Elektro sinnvoll.&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt sehr viele Ideen, was man tun könnte, um die Wirtschaftskrise einzudämmen. Die neueste kommt vom <a href="http://www.iab.de/" target="_blank">Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)</a>, welches der Bundesagentur für Arbeit angeschlossen ist. Eugen Spitznagel, Experte aus der &#8220;Forschungsgruppe Arbeitszeit&#8221; <a href="http://www.bild.de/BILD/politik/wirtschaft/2009/11/20/vier-tage-woche/fuer-krisenbranchen.html" target="_blank">meinte gegenüber der &#8220;Bild&#8221;-Zeitung</a>: &#8220;Eine <strong>befristete 30-Stunden-Woche</strong> wäre in besonders hart betroffenen Branchen wie Metall oder Elektro sinnvoll.&#8221; Er fügte hinzu, dass ein entsprechender <strong>Lohnverzicht jedoch nicht allein zu Lasten der Arbeitnehmer</strong> gehen dürfe, sondern von den Arbeitgebern und vom Staat teilweise ausgeglichen werden müsse.</p>
<p>Weniger arbeiten bei etwas weniger Geld in der Tasche und der Staat bezuschusst das ganze? Klingt irgendwie nach &#8230; Kurzarbeit. Wo ist der Unterschied?</p>
<p>Peter</p>
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		<title>Betriebsrat bremst Euphorie um Formel 1-Pläne von Mercedes</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 16:22:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Automobilhersteller Daimler kämpft, wie viele andere in seiner Branche auch, mit den Folgen der weltweiten Wirtschaftskrise. Im Herbst 2009 befinden sich unternehmensweit etwa 27.400 Kolleginnen und Kollegen in Kurzarbeit, für rund 89.000 weitere Beschäftigte gelten verkürzte Arbeitszeiten, für die kein Lohnausgleich gezahlt wird. Schwere Zeiten also! Da fragt man sich, wie das mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Automobilhersteller Daimler kämpft, wie viele andere in seiner Branche auch, mit den Folgen der weltweiten Wirtschaftskrise. Im Herbst 2009 befinden sich unternehmensweit etwa <a href="http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/autoindustrie/:krise-der-autobranche-daimler-spart-und-spart-und-spart/50028868.html" target="_blank">27.400 Kolleginnen und Kollegen in Kurzarbeit, für rund 89.000 weitere Beschäftigte</a> gelten verkürzte Arbeitszeiten, für die kein Lohnausgleich gezahlt wird. Schwere Zeiten also! Da fragt man sich, wie das mit dem hier zusammenpassen soll:<span id="more-634"></span></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/McLaren_(Formel_1)#1990er-Jahre" target="_blank">Seit 1995 ist das Unternehmen im Formel 1-Rennzirkus vertreten:</a> Zusammen mit dem britischen Motorsport-Team McLaren und dem Piloten Lewis Hamilton gewann man zuletzt im Jahr 2008 nach vielen Jahren wieder mal die Fahrer-Weltmeisterschaft. Dennoch trennen sich die Teams nun. Bis 2011 werden 40 Prozent der Anteile an die Engländer zurückgegeben. <a href="http://www.focus.de/sport/formel1/tid-16222/formel-1-mercedes-grand-prix-ist-geboren_aid_454620.html#comment" target="_blank">Gleichzeitig gab Daimler-Chef Dieter Zetsche bekannt,</a> dass man mit Hilfe eines arabischen Investors 75 Prozent der Anteile an Formel 1-Konstrukteurs-Weltmeister Brawn GP erwerben werde, um in der kommenden Saison wieder mit einem eigenen Werksteam an den Start zu gehen.</p>
<p><strong>Daimler-Betriebsratsvorsitzender Erich Klemm verurteilt diese Entscheidung scharf.</strong> Er kritisiert, dass der Aussstieg bei McLaren endlich die Chance gewesen sei, das<strong> kostspielige Abenteuer Formel 1</strong> <strong>zu beenden</strong>. Stattdessen steige der Vorstand sofort wieder anderswo neu ein! <a href="http://www.focus.de/sport/formel1/tid-16222/formel-1-mercedes-grand-prix-ist-geboren_aid_454620.html" target="_blank">Klemm laut Focus online:</a> &#8220;<strong>In den Fabriken wird derzeit jeder Cent dreimal umgedreht. Die Beschäftigten nehmen in der Krise aufgrund von Arbeitszeitverkürzung und Kurzarbeit erhebliche Einkommensverluste hin.</strong>&#8221; Das Unternehmen solle in diesen schwierigen Zeiten lieber ins Marketing investieren, damit sich die Autos wieder besser verkaufen.</p>
<p><strong>Mythos Silberpfeil</strong>: Die Formel 1 ist langfristig auf dem absteigenden Ast! Andere große Automobilhersteller wie <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,639073,00.html" target="_blank">BMW </a>oder <a href="http://www.spiegel.de/sport/formel1/0,1518,659242,00.html" target="_blank">Toyota </a>steigen derzeit aus dem Rennzirkus aus, weil Millionen verbrannt werden, bei Toyota das ganze auch noch ohne jeden sportlichen Erfolg. Langsam setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, dass man mit einem solchen Image nur suboptimal für den zweifelsfrei ökologisch geprägten Automarkt der Zukunft aufgestellt ist. Und dass man sein Kapital wesentlich sinnvoller investieren kann, als in hochgezüchtete Motoren. Was denkt man sich da wohl als Mitarbeiter in Kurzarbeit?</p>
<p>Peter</p>
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		<title>Neues von der Bundesregierung zu Kurzarbeit, Befristung sowie zur Sklavenarbeit</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 11:56:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Antrittsreden wohin man auch sieht: Im Bundestag geht es rund. Erst kam Angela Merkel mit ihrer Regierungserklärung, danach der neue Bundesarbeitsminister Franz Josef Jung mit seiner Antrittsrede. Die Bundeskanzlerin verlängert  dabei still und leise die Kurzarbeit und Herr Minister Jung findet scheinbar die Rückkehr zur Sklavenarbeit gut. Aber dazu später mehr&#8230; Hier einige Passagen aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Antrittsreden wohin man auch sieht: Im Bundestag geht es rund. Erst kam Angela Merkel<strong> </strong>mit ihrer Regierungserklärung, danach der neue Bundesarbeitsminister Franz Josef Jung mit seiner Antrittsrede. <strong>Die Bundeskanzlerin verlängert  dabei still und leise die Kurzarbeit</strong> und Herr Minister Jung findet scheinbar die <strong>Rückkehr zur Sklavenarbeit</strong> gut. Aber dazu später mehr&#8230;</p>
<p>Hier einige Passagen <a href="http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Regierungserklaerung/2009/2009-11-10-merkel-neue-Regierung.html" target="_blank">aus der Erklärung der Bundeskanzlerin</a>:<span id="more-606"></span></p>
<p>&#8220;<strong>Wir werden die Mitbestimmung und die Betriebsverfassung nicht ändern.</strong> Wir werden auch die Schutzwirkung des Kündigungsschutzes nicht mindern. Das schafft Vertrauen und hat auch etwas damit zu tun, das Verhältnis der Bürger zu ihrem Staat zu verbessern.&#8221;</p>
<p>&#8220;Die Arbeitslosigkeit ist gestiegen, und sie wird weiter steigen. Es ist nur der Kurzarbeit zu verdanken, dass nicht noch mehr Arbeitsplätze verloren gegangen sind. Deshalb werden wir die Regelung zur <strong>Kurzarbeit verlängern</strong>.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ebenso werden wir <strong>befristete Beschäftigungsverhältnisse erleichtern</strong>.   <strong>Sittenwidrige Löhne werden wir verbieten</strong>, <strong>einheitliche gesetzliche Mindestlöhne lehnen wir allerdings ab</strong>.&#8221;</p>
<p>&#8220;Wer für sich selber vorsorgt, dem muss der Staat dabei helfen.   Dazu werden wir die<strong> Hinzuverdienstmöglichkeiten beim Übergang in reguläre Arbeit verbessern</strong>. Wir erhöhen das Schonvermögen, damit der, der für sich vorsorgt, später nicht um die Früchte seiner Voraussicht betrogen wird.&#8221;</p>
<p>Der Bundesarbeitsminister dagegen schließt laut Stellungnahme der SPD scheinbar auch eine Rückkehr zur Sklavenarbeit nicht ganz aus! Das Motto seiner Rede lautete &#8220;<strong>Sozial ist, was Arbeit schafft</strong>&#8220;. Eine Parole die im übrigen  <a href="http://www.kapitalismusfehler.de/hugenberg.html" target="_blank">von manchen</a> als totaler Schwachsinn und <strong>Volksverdummung </strong>kritisiert wird. Die Opposition empörte sich im Bundestag:  Nach dieser Definition sei auch <strong>die Einführung von Sklavenarbeit </strong>gerechtfertigt!</p>
<p><a href="http://www.bmas.de/portal/39962/2009__11__09__rede__jung__aussprache__regierungserklaerung.html" target="_blank">In seiner Rede</a> bestätigte Jung erwartungsgemäß Merkels Aussagen zur Kurzarbeit und zur Befristung. Hier noch einige weitere Aussagen aus seiner Rede:</p>
<p>&#8220;Auch wollen wir dafür sorgen, dass Lohndumping verhindert wird. Deshalb wollen wir die Rechtsprechung zum Verbot sittenwidrig niedriger Löhne gesetzlich festschreiben.&#8221;</p>
<p>&#8220;Wir werden im Rahmen von Hartz IV, also dem Sozialgesetzbuch II, Regelungen beseitigen, die die Bürgerinnen und Bürger zu Recht als ungerecht empfinden. Wir werden deshalb das erarbeitete Vermögen bis zu 750 Euro pro Lebensjahr vor dem Zugriff verschonen. Bisher waren es 250 Euro.&#8221;</p>
<p>&#8220;Für mehr Arbeit in Deutschland müssen wir Hürden für Beschäftigung abbauen, muss sich der Staat auf die Bereiche beschränken, in denen er Verantwortung übernehmen muss. Wir brauchen einen Arbeitsmarkt, der nicht Fesseln anlegt, sondern Freiraum für Arbeit schafft.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.linksfraktion.de/rede.php?artikel=1338886550" target="_blank">Klaus Ernst von der Fraktion Die Linken geißelte</a>, dass es alles andere als soziale Gerechtigkeit bedeute, wenn eine Floristin in Sachsen-Anhalt <strong>künftig nur noch 2,90 statt 4,35 Euro pro Stunde</strong> verdienen solle. Es sei ein Skandal, wenn die neue Regierung dazu beiträgt, den Niedriglohnsektor weiter auszubauen.</p>
<p>Peter</p>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 198px; width: 1px; height: 1px;">Wir werden im Rahmen von Hartz IV, also dem Sozialgesetzbuch II, Regelungen beseitigen, die die Bürgerinnen und Bürger zu Recht als ungerecht empfinden. Wir werden deshalb das erarbeitete Vermögen bis zu 750 Euro pro Lebensjahr vor dem Zugriff verschonen. Bisher waren es 250 Euro.</div>
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		<title>Kurzarbeit im Ländle</title>
		<link>http://blog.betriebsrat.de/arbeitsmarkt/kurzarbeit-im-landle/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 15:25:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Das „Ländle“ scheint sich in Deutschland zum Zentrum der Kurzarbeit zu entwickeln: Nirgendwo arbeiten derzeit mehr Menschen kurz als in Baden-Württemberg. 550.000 Arbeitnehmer sind insgesamt angeblich bereits davon betroffen. Bei Focus Online erschien nun eine Reportage über die „Generation Kurzarbeit“ und darüber, wie sich praktisch über Nacht das Leben für Hunderttausende verändert hat. Peter Link [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das „Ländle“ scheint sich in Deutschland zum Zentrum der Kurzarbeit zu entwickeln: Nirgendwo arbeiten derzeit mehr Menschen kurz als in Baden-Württemberg. 550.000 Arbeitnehmer sind insgesamt angeblich bereits davon betroffen. Bei Focus Online erschien nun eine Reportage über die „Generation Kurzarbeit“ und darüber, wie sich praktisch über Nacht das Leben für Hunderttausende verändert hat.</p>
<p>Peter</p>
<p><a href="http://www.focus.de/panorama/reportage/focus-reportage-generation-kurzarbeit_aid_400066.html">Link zur Reportage auf Focus Online</a><br />
Immer noch aktuell: <a href="http://www.einsatz-fuer-arbeit.de">Ausführliche Informationen zur Kurzarbeit vom BMA und der Bundesagentur für Arbeit</a></p>
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