Das war ja zu erwarten: Nach diversen Vorankündigungen in den letzen Wochen hat das Bundeskabinett nun die Änderung der Bezugsfrist für das Kurzarbeitergeld beschlossen. Übersetzt heisst das: Für Kurzarbeit, die im Jahr 2010 begonnen wird, kann bis zu 18 Monate Kurzarbeitergeld gezahlt werden. Dazu Bundesarbeitsminister Franz Josef Jung: „Wir müssen davon ausgehen, dass es im nächsten Jahr noch keine Entwarnung am Arbeitsmarkt gibt. Deshalb bleibt auch im Jahr 2010 die Sicherung von Arbeitsplätzen eine Herausforderung.“

Ohne diesen Beschluss wären zu Beginn des nächsten Jahres die allgemeinen Regeln zur Kurzarbeit wieder in Kraft getreten, wonach die Bezugsdauer maximal sechs Monate betragen kann.

Die Zeitschrift „Wirtschaftswoche“ sieht die erneute Verlängerung kritisch und prophezeit
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von Peter am 23.11.2009, 16:47 Uhr , Kategorie: Kurzarbeit, Wirtschaftskrise

Es gibt sehr viele Ideen, was man tun könnte, um die Wirtschaftskrise einzudämmen. Die neueste kommt vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), welches der Bundesagentur für Arbeit angeschlossen ist. Eugen Spitznagel, Experte aus der „Forschungsgruppe Arbeitszeit“ meinte gegenüber der „Bild“-Zeitung: „Eine befristete 30-Stunden-Woche wäre in besonders hart betroffenen Branchen wie Metall oder Elektro sinnvoll.“ Er fügte hinzu, dass ein entsprechender Lohnverzicht jedoch nicht allein zu Lasten der Arbeitnehmer gehen dürfe, sondern von den Arbeitgebern und vom Staat teilweise ausgeglichen werden müsse.

Weniger arbeiten bei etwas weniger Geld in der Tasche und der Staat bezuschusst das ganze? Klingt irgendwie nach … Kurzarbeit. Wo ist der Unterschied?

Peter

Der Automobilhersteller Daimler kämpft, wie viele andere in seiner Branche auch, mit den Folgen der weltweiten Wirtschaftskrise. Im Herbst 2009 befinden sich unternehmensweit etwa 27.400 Kolleginnen und Kollegen in Kurzarbeit, für rund 89.000 weitere Beschäftigte gelten verkürzte Arbeitszeiten, für die kein Lohnausgleich gezahlt wird. Schwere Zeiten also! Da fragt man sich, wie das mit dem hier zusammenpassen soll:
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Antrittsreden wohin man auch sieht: Im Bundestag geht es rund. Erst kam Angela Merkel mit ihrer Regierungserklärung, danach der neue Bundesarbeitsminister Franz Josef Jung mit seiner Antrittsrede. Die Bundeskanzlerin verlängert  dabei still und leise die Kurzarbeit und Herr Minister Jung findet scheinbar die Rückkehr zur Sklavenarbeit gut. Aber dazu später mehr…

Hier einige Passagen aus der Erklärung der Bundeskanzlerin:
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von Peter am 19.05.2009, 17:25 Uhr , Kategorie: Arbeitsmarkt, Kurzarbeit

Das „Ländle“ scheint sich in Deutschland zum Zentrum der Kurzarbeit zu entwickeln: Nirgendwo arbeiten derzeit mehr Menschen kurz als in Baden-Württemberg. 550.000 Arbeitnehmer sind insgesamt angeblich bereits davon betroffen. Bei Focus Online erschien nun eine Reportage über die „Generation Kurzarbeit“ und darüber, wie sich praktisch über Nacht das Leben für Hunderttausende verändert hat.

Peter

Link zur Reportage auf Focus Online
Immer noch aktuell: Ausführliche Informationen zur Kurzarbeit vom BMA und der Bundesagentur für Arbeit

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