von Thomas am 27.05.2010, 14:36 Uhr , Kategorie: Arbeitszeit, Mobbing

Eine britische Umfrage hat an´s Licht gebracht, dass 20 Prozent der Arbeitnehmer ihre Kollegen bzw. einige davon hassen und hinter ihrem Rücken heftig über sie lästern. Dass nicht jeder jeden mag, ist nicht verwunderlich. Aber dass gerade im Arbeitsalltag jeder fünfte Arbeitnehmer Hassgefühle gegenüber seinen Mitarbeitern hegt, ist beängstigend.

Laut der Studie sollen die weiblichen Kollegen besonders lästerfreudig sein: 20 Minuten der täglichen Arbeitszeit würden für Lästereien verschwendet.

Für das Betriebsklima ist das natürlich nicht besonders förderlich. Meinungsverschiedenheiten gehören jedoch zum Arbeitsalltag genauso dazu wie zum Privatleben. Eine offene Aussprache
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Ob man von einem Recht auf Lästern sprechen kann, ist fraglich, aber zumindest kann man nicht sofort fristlos gekündigt werden, wenn man mal in einem Kollegengespräch den Chef so richtig ordentlich „ausrichtet“. Diese Ansicht vertritt das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz in einem neuen Urteil von Anfang September, welches nun bekannt wurde. Aber Vorsicht: Wie überall im Recht lauern auch hier klitzekleine Fallstricke.

Im Streitfall hatte eine Arbeitnehmerin im Betrieb mit einer Auszubildenden geplauscht (manche würden es lästern nennen) und sich dabei recht
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