Die Altersstruktur in unseren Unternehmen verschiebt sich immer mehr in eine Richtung. Dieser Trend wird sich auch in Zukunft weiter verstärken. Fachleute nennen diesen Prozess „immer weniger junge und immer mehr ältere Beschäftigte“ zu haben „demografischen Wandel“.

Wie das Handelsblatt letzte Woche berichtete, wollen die Gewerkschaft IG BCE und die Chemie-Arbeitgeber dieser Entwicklung mit einem Lebensarbeitszeit-Model begegnen. Dieses soll nicht nur eine Arbeitszeitverkürzung ermöglichen, wie sie nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz schon heute möglich ist, sondern enthält einen besonderen Kniff: Die individuelle Lohnentwicklung des Arbeitnehmers soll trotz größerer Arbeitszeitschwankungen möglichst stetig bleiben. Das heißt: Wer als junger Arbeitnehmer seine Arbeitszeit reduziert, muss dann eben später diese Zeit nacharbeiten. Man spricht von einer „lebensphasenorientierten Arbeitszeit“. So hat der Arbeitnehmer die Möglichkeit bei Bedarf ohne Gehaltseinbußen
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