von Peter am 25.06.2015, 14:39 Uhr , Kategorie: Betriebsrat

FriedrichshafenBetriebsrat und Konflikte – im Allgemeinen denkt man da gleich an Auseinandersetzungen zwischen der betrieblichen Interessenvertretung auf der einen und dem Arbeitgeber auf der anderen Seite. Doch auch innerhalb eines BR-Gremiums kommen Streitigkeiten durch verschiedene Sichtweisen, Prioritäten und Strategien vor. Kein Gremium ist homogen in seiner Zusammensetzung oder Meinungsbildung. Das ist normal und erst mal nicht besorgniserregend. Ein Betriebsrat ist immer so vielfältig wie die Menschen, aus denen er zusammengesetzt ist. So weit, so gut.

Bei der ZF Friedrichshafen AG handelt es sich um den drittgrößten Automobilzulieferer Deutschlands. Das Unternehmen ist weltweit führend auf dem Gebiet der Antriebs- und Fahrwerkstechnik. Haupteigentümer ist zu ca. 94% die Zeppelin-Stiftung, deren Vermögen der Stadt Friedrichshafen am Bodensee gehört. Am Standort in Friedrichshafen arbeiten rund 10.000 Mitarbeiter, der örtliche Betriebsrat umfasst 37 Mitglieder. Er setzt sich aus drei Listen zusammen: einer IG-Metall-Liste mit 28 Mitgliedern,  der Liste „Wir ZF’ler“ (6) sowie der Liste der Christlichen Gewerkschaft Metall (3).

In diesem Gremium kommt es offenbar zu Auseinandersetzungen, die über das Normalmaß hinaus zu gehen scheinen. Nach einem Bericht von dpa und Schwäbischer Zeitung hat das Betriebsratsmitglied Barbara Rentsch (von der Liste „Wir ZF’ler“) vor dem Arbeitsgericht Ulm einen Antrag auf Erstellung eines Gutachtens gestellt. Mit Hilfe dieses Gutachtens soll die Frage geklärt werden, ob der amtierende Betriebsratsvorsitzende Achim Dietrich-Stephan der IG-Metall-Liste im Gremium, der er angehört, Vorteile verschafft habe.

Laut Presseberichten geht es um den Vorwurf der Begünstigung gewerkschaftsnaher Institute sowie um die Tarnung gewerkschaftlicher Wahlkampfseminare speziell für die IG Metall-Liste als
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Mit Mediation Konflikte zu lösen bzw. an diese heranzugehen, ist mittlerweile ganz normal geworden. Noch vor zehn Jahren war das dagegen alles recht neu und der beliebte Verwechslungswitz mit dem Wort „Meditation“ kam bei Unwissenden immer recht gut an. Heute dagegen setzen auch große Unternehmen wie Audi und Siemens Mediationstechniken in ihren Betrieben ein, so berichtet das Portal betriebsrat.de. Aber was passiert nach der Mediation? Die Süddeutsche Zeitung sprach dazu mit dem Hamburger Coach Günther Biebl (Foto). Im Interview stellt er klar, welche Konflikte am Arbeitsplatz am häufigsten vorkommen und was für Erfolgsaussichten ein solcher Schlichtungsprozess überhaupt hat. Auch für Betriebsräte ist Mediation
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Massive innerbetriebliche Streitereien zwischen dem Betriebsrat und der Belegschaft gibt es derzeit offenbar in der Kaufland-Filiale im hessischen Rödermark-Urberach. Wie die Offenbach-Post online berichtet, gipfelte das Ganze nun vor dem örtlichen Arbeitsgericht: Hier traten 51 Beschäftigte des Betriebes auf, um den eigenen Betriebsrat gem. § 23 Betriebsverfassungsgesetz auflösen zu lassen. Das ist ihr gutes Recht: Allerdings sind die Hürden vom Gesetzgeber recht hoch. So wird für eine solche Auflösung eine „grobe Verletzung der gesetzlichen Pflichten“ vorausgesetzt. Was genau ist hier eigentlich passiert?
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von Peter am 08.04.2011, 13:40 Uhr , Kategorie: Betriebsrat, ifb intern, Mobbing, Seminare

Der Umgang mit Konflikten gehört zu den ureigensten Aufgaben eines jeden Betriebsrats. Bei innerbetrieblichen Auseinandersetzungen wurde die Rolle der Mitarbeitervertreter zuletzt immer wichtiger. Die Zahl der Konflikte nimmt kontinuierlich zu und das zieht weite Kreise: Mitarbeiter werden belastet, das Betriebsklima geschädigt, die Unternehmen kostet das alles sehr viel Geld!

Konflikte am Arbeitsplatz haben aber auch ihre guten Seiten. Thomas Hubert, Organisationspsychologe und Betriebsratsvorsitzender bei der ifb KG erläutert
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von Peter am 28.09.2010, 13:46 Uhr , Kategorie: Mobbing

Das ifb Institut zur Fortbildung von Betriebsräten hat ein neues Online-Angebot gestartet. Das Portal behandelt die Themen Mobbing, Konfiktbewältigung und Mediation und will eine erste Anlaufstelle für Betriebsräte und betriebliche Interessensvertreter sein, die auf der Suche nach Informationen und besonderen Schulungsangeboten hierzu sind.

ifb-Webportal zu Mobbing, Konfliktbewältigung und Mediation

Die Seite bietet unter anderem folgende Extras:
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