Mitarbeiterumfragen sind ein geschätztes und häufig eingesetztes betriebliches Instrument. Ihr Ziel ist es, die Arbeitssituation zu verbessern und die Zufriedenheit bzw. das Engagement der Mitarbeiter zu steigern. Doch nicht immer resultieren die Ergebnisse am Ende auch in konkreten Maßnahmen, sondern bleiben ungenutzt in der Schublade. Zu diesem Schluss kommt eine repräsentative Umfrage von YouGov, einem international tätigen Institut für Marktforschung, Organisationsforschung und Beratung mit Sitz in Köln. Befragt wurden 916 Arbeitnehmer.

Die große Mehrheit der Arbeitnehmer (87 %), die an einer Mitarbeiterbefragung teilgenommen hat, wurde im Nachgang über die Befragung zwar informiert. Doch auf die Frage, ob im Zuge der Mitarbeiterbefragung konkrete Maßnahmen im eigenen Arbeitsbereich umgesetzt wurden, gab fast jeder Zweite (47 %) an, dass dies nicht der Fall ist. Daher ist es auch nicht erstaunlich, dass sich aus Sicht von mehr als jedem zweiten Arbeitnehmer (54 %) keine positiven Veränderungen nach der Mitarbeiterbefragung feststellen lassen.
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