von Thomas am 07.10.2010, 11:09 Uhr , Kategorie: Allgemein

So geschehen in Frankreich: Ein Praktikant namens Mohamed wurde von seinem Arbeitgeber aufgefordert sich am Firmentelefon mit dem französischen Namen Alexandre zu nennen. Die Begründung des Arbeitgebers lautete: „Mohamed ist nicht gängig. Du wirst Dich Alexandre nennen, das kommt besser an!“

Der Praktikant weigerte sich – und durfte darauf hin seine Sachen zusammenpacken, wie Focus online berichtet. Allerdings erstattete er Anzeige wegen Diskriminierung: „Ich bin Franzose, ich will wie jeder andere auch mit meinem richtigen Vornamen leben.“ Wie Recht er doch hat! Allein aus arbeitsrechtlicher Sicht gesehen, liegt hier ein ganz klarer Verstoß gegen das Allgemeine Gleichbehandlugsgesetz (AGG) vor.

Thomas