Unternehmen finden hierzulande offenbar immer neue Tricks, um Billiglöhne zahlen zu können. Nachdem der Gesetzgeber tätig wurde, um den Mißbrauch der Leiharbeit einzudämmen („equal pay„), hat sich nun ein neues Modell branchenübergreifend etabliert, mit dem die Löhne auch weiterhin niedrig gehalten werden können: Die Scheinwerkverträge!

Dabei werden Werkverträge und Leiharbeit miteinander kombiniert. Wichtig: Bei einem Werkvertrag findet das equal pay-Prinzip, also „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“, keine Anwendung. Wie das Modell genau funktioniert, hat das ARD-Magazin „Monitor“ vor kurzem in einem TV-Beitrag dargestellt. Zu Wort kommen dabei auch Gewerkschafter Rudi Lutz von der IG Metall aus Nürnberg, Siemens-Betriebsrat Rainer Tomaschko sowie Arbeitsrechts-Professor Peter Schüren von der Uni Münster.

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Link zu einer IG Metall-Webseite, die ebenfalls über das Thema „Scheinwerkverträge“ berichtet