von Ines am 19.11.2013, 16:54 Uhr , Kategorie: Allgemein

Nicht nur im privaten Umfeld wird zunehmend gechattet, geliked und geposted. Auch in der Mitarbeiter-Kommunikation werden soziale Medien immer wichtiger. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Untersuchung des Meinungsforschungsinstituts Aris im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom. Danach setzen bereits 37 % der Unternehmen entsprechende Dienste und Plattformen ein. Befragt wurden 854 Unternehmen in Deutschland.

Jedes fünfte Unternehmen (21 %) setzt externe soziale Netzwerke ein, etwa Facebook oder Xing. 13 % haben eine eigene soziale Plattform in ihrem internen Netzwerk aufgebaut. Diese bieten häufig vergleichbare Möglichkeiten wie soziale Netzwerke im Web, sind jedoch nur für die eigenen Mitarbeiter zugänglich, die sich dort informieren, Projekte steuern oder Dateien austauschen können. Im Gegensatz zum klassischen Intranet stehen bei diesen Lösungen zumeist der Austausch und die Zusammenarbeit stärker im Mittelpunkt. Dadurch ist die Kommunikation innerhalb der Teams häufig dynamischer, so die Pressemitteilung von Bitkom.

Warum der Einsatz solcher Plattformen in den Unternehmen immer mehr genutzt wird, ergab sich ebenfalls aus der Studie: Die Befragten versprechen sich eine effizientere Kommunikation, auch weil die zeitaufwändige Bearbeitung von E-Mails deutlich reduziert werden kann. Außerdem kann der Einsatz moderner Kommunikationsplattformen ein Pluspunkt bei der Suche hochqualifizierter Nachwuchskräfte sein. Bewerber erwarten immer häufiger entsprechende Plattformen für die Zusammenarbeit, deren Funktionsweise ihnen bereits von sozialen Netzwerken bekannt ist.

Übrigens: Auch in der Betriebsratsarbeit können Sie soziale Medien gewinnbringend für Ihre Zwecke nutzen. Stichwort: Öffentlichkeitsarbeit! Es stehen Ihnen damit ganz neue Wege offen, um sich direkt und schnell mit der Belegschaft auszutauschen. Ein passendes Seminar zu diesem Thema finden Sie hier.

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Wer etwas zu sagen hat, der sollte das im Zweifel selbstbewusst tun, er sollte seine Meinung klar ausdrücken und sich keinesfalls leicht unterkriegen lassen. Schön wär’s, oder? Dennoch: Betriebsräte vertreten die Interessen ihrer Kolleginnen und Kollegen. Und dazu brauchen sie unbedingt rechtliches Wissen: Denn wer das Gesetz nicht kennt, weiß nicht, was geht, was eventuell geht und was gar nicht geht. Nur: Das reicht leider schon lange nicht mehr! Denn über dieses Wissen verfügen die anderen schon längst. Die „anderen“, das sind Arbeitgeber, Abteilungsleiter, also diejenigen Personen, die in den Betriebsrat-Arbeitgeber-Gesprächen auf der anderen Seite sitzen. Was braucht man deswegen? Richtig, die Fähigkeit, Wissen gut und geschickt zu kommunizieren. Die Fähigkeit, Verhandlungen strategisch und erfolgreich zu führen. Die Fähigkeit, Konflike konstruktiv anzugehen und im Idealfall auch aufzulösen!

Nur wenigen Menschen wird dies allles in die Wiege gelegt. Der ganz große Rest eignet es sich an: mal mühsam, mal weniger mühsam, aber immer mit Hilfe von Coachs, Trainern und Beratern. Und genau das ist der Grund,
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Ist ein innerbetrieblicher Blog das zukünftige Medium der Öffentlichkeitsarbeit für den Betriebsrat? Eine Frage, der es sich lohnt nachzugehen. Unumstritten gehört es im Rahmen seines Aufgabenkreises zur laufenden Geschäftsführung des Betriebsrats, Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Das beinhaltet, die Mitarbeiter umfassend und rechtzeitig über die Tätigkeit des Gremiums, über laufende Angelegenheiten und über aktuelle Ereignisse zu informieren (BAG, 7 ABR 12/03 vom 3.9.2003). Auf diese Art und Weise erfahren die Kolleginnen und Kollegen in der Belegschaft, was der Betriebsrat, den sie gewählt haben, tagtäglich für sie tut.

Doch wie kommt eigentlich umgekehrt der Betriebsrat an das Feedback der Mitarbeiter bezüglich seiner Arbeit?
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