von Peter am 17.09.2014, 15:28 Uhr , Kategorie: Demografie, Rente

Was steckt hinter der Forderung nach einer Drei-Tage-Woche für 6o-jährige Beschäftigte? Peter Hausmann, Vorstand der Gewerkschaft IG BCE hatte sie in einem Gespräch mit der Zeitung Rheinische Post aufgestellt. Drei-Tage-Woche? Das klingt für viele paradiesisch. Tatsächlich ging es Hausmann darum: Im Februar 2015 läuft der Tarifvertrag Chemie aus, danach beginnt die Tarifrunde 2015. In diesem Zusammenhang verwies der Gewerkschaftschef auf zukünftige Forderungen nach neuen Demografie-Elemente und flexibleren Übergänge in die Rente.

Für Beschäftigte ab 60 Jahren könnte dabei eine Drei-Tage-Woche oder eine Vier-Tage-Woche angeboten werden. Ziel müsse die Verringerung von Belastungen bei gleichzeitigem Halten der Beschäftigten in den Betrieben sein. Stichwort: Fachkräftemangel. Dazu wäre aber ein gleichzeitiger Lohnausgleich nötig, damit die Arbeit attraktiv bleibt. Hausmann schlägt eine Teilrente ab 60 vor, so wie sie in vielen Bereichen des öffentlichen Dienstes üblich sei.

Im Rentenbereich tat sich in diesem Jahr einiges: Im Mai 2014 beschloss der Bundestag das Rentenpaket, das unter anderem die Rente mit 63 beinhaltet. Bei der Erwerbsminderungsrente und dem Reha-Budget wurden wichtige Änderungen vorgenommen. Speziell für Betriebsräte
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