von Peter am 15.09.2014, 16:02 Uhr , Kategorie: Allgemein

Mit Flashmobs erregt man im Normalfall immer eine gewisse Aufmerksamkeit, nur: Allein damit ist es meist nicht getan. Nun legt das Bündnis „Pflege am Boden“ nach. Bei der Vereinigung handelt es sich um einen unabhängigen  Zusammenschluss von Menschen, die in der Pflegebranche beschäftigt sind. Sie engagieren sich für eine Verbesserung der Zustände in ihrem Arbeitsumfeld. Neben den täglichen Herausforderungen, die die Arbeit mit alten und kranken Menschen mit sich bringt, werden sie mit Arbeitskräftemangel, zu niedriger Bezahlung und ganz allgemein fehlender Wertschätzung für ihren Beruf durch die Gesellschaft konfrontiert. Es ist ein Jammer! Daher auch das Bild, das in vielen Flashmobs symbolisiert wird: Teilnehmer legen sich auf den Boden. Das ist nicht schwer zu verstehen: Die Pflege ist insgesamt buchstäblich am Boden.

Nachdem vor wenigen Tagen wieder etliche Aktionen bundesweit durchgeführt wurden (Fotos hier bei Facebook), stellte das Bündnis jetzt auf seiner Webseite 10 zentrale Forderungen auf. Das Motto: „Für eine bessere Pflege in Deutschland“. Natürlich ist eine deutlich bessere Entlohnung für Pflegekräfte darunter, es geht aber auch um die Steigerung der Attraktivität des Berufsstandes, die unter anderem durch Mindestbesetzungen in Einrichtungen und Fachkraftquoten erreichbar wäre. Weitere Themen sind die indirekte Pflege, die Dokumentationspraxis, der Umgang mit pflegenden Angehörigen, die pflegerische Selbstverwaltung sowie bessere Ausbildung, Work-Life-Balance und Qualitätsprüfungen.

Das Aktionsbündnis wurde soeben für den Deutschen Engagementpreis 2014 nominiert, der im Dezember in Berlin verliehen wird.

Unser Tipp: Seminare für Betriebsräte in der Pflegebranche.

Bildquelle: © Foto Hannes – Pflege am Boden

von Peter am 14.01.2014, 17:37 Uhr , Kategorie: Allgemein

Flashmobs sind ein bewährtes Mittel, um die Aufmerksamkeit einer von vielen Seiten medial traktierten Öffentlichkeit zu erhalten. Was bitte? Flashmob? Unter einem Flashmob versteht man einen kurzen, scheinbar spontanen Menschenauflauf auf öffentlichen Plätzen, bei denen sich die Teilnehmer meist nicht persönlich kennen und recht ungewöhnliche Dinge tun. Und genau dadurch die Aufmerksamkeit anderer Passanten oder Umstehender auf sich richten. Oder der Medien, wenn die vom Flashmob-Organisator vorab schon eine Info gesteckt bekommen haben. Gerne mündest das in sinnfreien Blödsinn, wie neulich in Berlin, als etliche U-Bahn-Fahrgäste auf Kommando ihre Hosen auszogen. Beknackt. Manchmal kann es aber auch witzig sein.

Oder ernsthaft, wenn das Anliegen das dahinter steckt, es ist. Das Bündnis „Pflege am Boden“ ist ein unabhängiger  Zusammenschluss von Menschen, die in der Pflegebranche beschäftigt sind. Gemeinsam engagieren sie sich für eine allgemeine Verbesserung der Zustände in ihrem Arbeitsbereich. Zusätzlich zu den Herausforderungen der täglichen Arbeit mit alten und kranken Menschen kämpfen sie mit Arbeitskräftemangel, zu niedriger Bezahlung und einer, pauschal gesprochen, fehlenden Wertschätzung durch die Gesellschaft. Die Pflegebranche ist bildlich gesehen am Boden.

Um auf ihre Situation aufmerksam zu machen, veranstaltet „Pflege am Boden“ seit Oktober 2013 regelmäßige Flashmobs. Die Teilnehmer
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