von Peter am 14.01.2014, 17:37 Uhr , Kategorie: Allgemein

Flashmobs sind ein bewährtes Mittel, um die Aufmerksamkeit einer von vielen Seiten medial traktierten Öffentlichkeit zu erhalten. Was bitte? Flashmob? Unter einem Flashmob versteht man einen kurzen, scheinbar spontanen Menschenauflauf auf öffentlichen Plätzen, bei denen sich die Teilnehmer meist nicht persönlich kennen und recht ungewöhnliche Dinge tun. Und genau dadurch die Aufmerksamkeit anderer Passanten oder Umstehender auf sich richten. Oder der Medien, wenn die vom Flashmob-Organisator vorab schon eine Info gesteckt bekommen haben. Gerne mündest das in sinnfreien Blödsinn, wie neulich in Berlin, als etliche U-Bahn-Fahrgäste auf Kommando ihre Hosen auszogen. Beknackt. Manchmal kann es aber auch witzig sein.

Oder ernsthaft, wenn das Anliegen das dahinter steckt, es ist. Das Bündnis „Pflege am Boden“ ist ein unabhängiger  Zusammenschluss von Menschen, die in der Pflegebranche beschäftigt sind. Gemeinsam engagieren sie sich für eine allgemeine Verbesserung der Zustände in ihrem Arbeitsbereich. Zusätzlich zu den Herausforderungen der täglichen Arbeit mit alten und kranken Menschen kämpfen sie mit Arbeitskräftemangel, zu niedriger Bezahlung und einer, pauschal gesprochen, fehlenden Wertschätzung durch die Gesellschaft. Die Pflegebranche ist bildlich gesehen am Boden.

Um auf ihre Situation aufmerksam zu machen, veranstaltet „Pflege am Boden“ seit Oktober 2013 regelmäßige Flashmobs. Die Teilnehmer
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