von Ines am 10.09.2012, 18:39 Uhr , Kategorie: Allgemein

Es gibt offenbar nichts, was nicht von irgendeiner Studie erfasst wird. Nicht schwer zu erraten, welches Magazin sich um diese Umfrage gekümmert hat: Der „Playboy“ hat 1500 Männer online zum Thema Sex am Arbeitsplatz befragen lassen, von denen 22 % eine Affäre bei der Arbeit zugaben. Das sind gut ein Fünftel der Männer in Deutschland. Das berichtet unter anderem das Hamburger Abendblatt mit Material von dpa und dapd. (Übrigens unter der Rubrik „Ratgeber Gesundheit“.)

Von den ehrlichen (oder angeberischen) Herren vergnügten sich 44 % nur ein- bis zweimal in der Firma. 15 % gaben an, es mehr als zehnmal getan zu haben. Die Affäre im Job endete für 30 % in einer Ehe oder festen Beziehung. Allerdings besteht diese nur noch bei 9%. 8% bezahlten den Sex mit dem Verlust ihres Jobs. 17 % litten unter dem Gerede der Kollegen.

Und noch nicht genug der Details: 15 % der im Betrieb sexuell aktiven Männer verführten laut Pressebericht eine Vorgesetzte, 18 % eine Auszubildende oder Praktikantin. 34 % hatten Sex mit einer gleichgestellten Kollegin. Von Männern in der Altersgruppe zwischen 50 und 59, die meist schon länger im Berufsleben stehen, hatte demnach ein Drittel Sex am Arbeitsplatz. Bei den Männern zwischen 18 und 29 Jahren waren es 16 %.

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Laut Landessozialgericht Hamburg (Urteil vom 16.06.2011 – L 5 AS 357/10) darf die Agentur für Arbeit Hartz-IV-Empfänger anweisen, ihre Bewerbungsunterlagen so zu gestalten, dass diese erfolgsversprechend sind. Im entschiedenen Fall hat ein ALG-II-Empfänger in seinen Bewerbungsunterlagen Angaben zu seinen Einstellungen zu den Themen „Erholen“, „Schlafen“, „Gymnastik“, „Zahnweh“, „Grippe“, „Migräne“, „Sex“ und „Kunst“ hinzugefügt. Dass die Offenbarung der eigenen Einstellung zu den genannten Themen die Wahrscheinlichkeit einer Zusage nicht erhöht, liegt auf der Hand.

Das Gericht hat deshalb entschieden,
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von Ines am 28.07.2011, 15:15 Uhr , Kategorie: Arbeitsschutz

Von dem Ergebnis einer stürmischen Nacht berichtet die Süddeutsche Zeitung: Eine australische Regierungsangestellte war auf Dienstreise. Die Nächte im Hotel verbrachte sie nicht alleine. Und dann passierte es: Während des Geschlechtsverkehrs fiel ihr ein an der Wand am Kopfende des Bettes angebrachter Lampenschirm auf das Gesicht und verletzte Nase, Mund und Gebiss.

Von nun an ging es nicht mehr um Sex, sondern um Geld. Denn die Regierungsangestellte ist der Meinung, sie habe gegenüber ihrem Arbeitgeber einen Anspruch auf Entschädigung, weil sie schließlich wegen einer Tagung im Rahmen ihrer Arbeit in dem Hotel gewesen sei. Außerdem habe sie mit psychischen Folgen des Unfalls zu kämpfen, berichtet ihr Anwalt. Immerhin sei sie
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von Ines am 14.02.2011, 08:48 Uhr , Kategorie: Allgemein

Schicken Sie auch manchmal Mails mit pikantem Inhalt an Ihre Kollegen? Das kann ungeahnte Folgen haben. So hat , berichtet die Süddeutsche Zeitung, beispielsweise das Düsseldorfer Verwaltungsgericht das Betrachten einer Sex-Mail durch einen Beamten als Dienstunfall gewertet (23 K 2535/07). Folgendes war passiert: Ein Vorgesetzter schickte seinen Angestellten eine Mail mit erotischem Inhalt. Einer der Betrachter war so geschockt, dass er vor Gericht ging. Er hatte sich nach Anschauen der „abstoßenden Darstellungen weiblicher Geschlechtsorganenicht mehr wohl gefühlt und meldete den Vorgang als Dienstunfall, durch den er eine psychische Erkrankung davongetragen habe.

Ein Sachverständiger bestätigte später,
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