Auch wenn es noch so schön ist, wenn es abends länger hell ist: Eine aktuelle, bundesweite Umfrage der DAK bestätigt, dass jeder Vierte gesundheitlich mit dem Wechsel zur Sommerzeit zu kämpfen hat und für die Abschaffung der Sommerzeit ist. Dieses Ergebnis veröffentlichte die Krankenkasse nun in einer Pressemitteilung.

Der Wechsel zur Sommerzeit findet am kommenden Osterwochenende vom 30. auf den 31. März statt. Die Nacht von Samstag auf Sonntag verkürzt sich um eine Stunde: Um 2 Uhr werden die Uhren vorgestellt. Fast jede dritte Frau (30 %) leidet nach der Zeitumstellung unter gesundheitlichen Problemen. Bei den Männern gaben das nur 18 % an. Die meisten der Betroffenen fühlen sich schlapp und müde, haben Einschlafprobleme oder Schlafstörungen (79 und 59 %). Mehr als jeder Dritte von ihnen hat nach der Zeitumstellung Konzentrationsprobleme (36 %), jeder Zehnte sogar depressive Verstimmungen. Das starke Geschlecht (Anm. der Autorin: Wer immer auch damit gemeint ist…) kommt häufiger nicht pünktlich zur Arbeit (27 %).

Was passiert hier eigentlich genau? „Die fehlende Stunde bringt den Hormonhaushalt durcheinander“, wird Dr. Waltraud Pfarrer, Ärztin bei der DAK-Gesundheit in der Pressemitteilung zitiert. „Morgens sind wir müde, aber am Abend kommen wir nicht ins Bett. Der Biorhythmus gewöhnt sich nur langsam an die Umstellung.“ Außerdem, so DAK, verführt die Helligkeit am Abend zum Wachbleiben.

Tipps für die Zeitumstellung finden Sie in der zitierten Pressemitteilung.

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