von Ines am 31.08.2012, 09:18 Uhr , Kategorie: Allgemein, Rente

Die Beiträge zur Gesetzlichen Rentenversicherung sollen im kommenden Jahr sinken. Das beschloss das Bundeskabinett am Mittwoch, wie die Bundesregierung in ihrer Pressemitteilung berichtet. Ab 1. Januar 2013 soll der Beitragssatz in der Rentenversicherung um 0,6 % sinken und wird dann bei 19 %liegen. Das ist das Ergebnis der erfreulichen konjunkturellen Entwicklung in Deutschland. Die Bundesregierung kommt mit diesem Beschluss Forderungen nach, die schon seit geraumer Zeit erhoben werden (wir berichteten).

Mit der vorgesehenen Absenkung werden Beschäftigte und Arbeitgeber ab dem kommenden Jahr um jeweils rund 2,7 Milliarden Euro jährlich entlastet, so die Pressemitteilung. Das bedeutet für die Arbeitnehmer real mehr Nettoeinkommen und lässt positive Auswirkungen auf die Konsumnachfrage erwarten. Bei den Arbeitgebern sinken die Arbeitskosten.

Mit dem Kabinettsbeschluss ist die Grundlage für die Änderung gelegt. Die genaue Höhe der Beitragssatzsenkung kann erst nach Vorliegen der Daten der Deutschen Rentenversicherung im November festgelegt werden. Dann liegen weitere Berechnungen zur Lage der Rentenkassen vor und es kann gegebenenfalls im parlamentarischen Verfahren nachjustiert werden. Mal schauen, ob sich an den geplanten 0,6% noch etwas ändert.

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von Thomas am 08.11.2011, 09:30 Uhr , Kategorie: Allgemein

Die Koalition hat sich geeinigt: Die lange geplante Steuerentlastung soll zum 1.1.2013 kommen. In zwei Schritten will die Bundesregierung dafür sorgen, dass Arbeitnehmer mehr Netto vom Brutto haben. Wenn die geplante Reform im Jahr 2014 voll wirkt, soll ein Durchschnittsverdiener monatlich zwischen 20 bis 25 Euro mehr im Geldbeutel haben. Um dies zu erreichen wird der Grundfreibetrag – bis zu dem Jahreseinkommen nicht versteuert werden müssen – in zwei Schritten angehoben: Zum 1.1.2013 um 110 Euro auf 8114 Euro und zum 1.1.2014 um weitere 240 Euro auf dann 8354 Euro. Dies wirkt sich auch auf höhere Einkommen positiv aus, da dadurch die Summe des zu versteuernden Einkommens sinkt.

Allerdings müssen Arbeitgeber und Arbeitnehmer mehr Geld
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von Thomas am 25.01.2010, 08:56 Uhr , Kategorie: Allgemein

Interessiert Sie schon lange was Ihr Nachbar verdient? Oder wollten Sie schon immer einmal wissen welches Gehalt eigentlich Ihr Chef oder Ihre Kollegen monatlich ausgezahlt bekommen?

 Dann dürfte Sie der Vorschlag von Professor Rudolf Hickel (Direktor des Instituts für Arbeit und Wirtschaft – IAW) erfreuen. Denn: Professor Hickel fordert, dass die deutschen Finanzämter künftig die Einkommen aller Bundesbürger im Internet veröffentlichen sollen. Dann könnte jeder einfach online nachschauen, wer eigentlich was verdient.

Doch wozu das ganze? Herr Hickel will damit die Steuerhinterziehung
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