von Ines am 09.04.2014, 10:49 Uhr , Kategorie: Gesundheitsschutz

Mit beunruhigenden Umfrage-Ergebnissen, so FOCUS Online. Denn: Der neue Report des DGB-Index Gute Arbeit für das Jahr 2013 zeigt, dass sich die Arbeitsqualität aus Sicht der Beschäftigten trotz eines erholten Arbeitsmarkts gegenüber dem Jahr 2012 nicht verbessert hat. Befragt wurden 5800 abhängig Beschäftigte.

Ein zentrales Problem ist weiterhin die hohe Arbeitsintensität. Daneben wird insbesondere die Einkommenssituation negativ bewertet. Positiv schneidet einzig der Sinn ab, den Arbeitnehmer in ihrem Beruf sehen. FOCUS Online nennt die wichtigsten Fakten aus dem Bericht:

–         61 Prozent der Beschäftigten müssen in derselben Zeit mehr arbeiten als im Vorjahr.

–         56 Prozent der Beschäftigten arbeiten sehr häufig oder oft gehetzt.

–         45 Prozent gehen davon aus, unter diesen Bedingungen nicht bis zum gesetzlichen Rentenalter durchzuhalten.

–         für 43 Prozent der Beschäftigten reicht das Einkommen nicht oder gerade so aus.

–         17 Prozent arbeiten sehr häufig oder oft außerhalb der normalen Arbeitszeit unbezahlt für den Betrieb.

ver.di-Chef Frank Bsirske, kommentierte den DGB-Index unter anderem so: „Wir müssen schnellstens zu einer neuen Ordnung der Arbeit kommen.“

Ausführlich lesen Sie alle Ergebnisse der Umfrage hier.

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Laut einer GfK-Studie im Auftrag von Wall Street English fehlen zwei Drittel der Arbeitnehmer ausreichende englische Sprachkenntnisse (Pressemitteilung siehe hier). Befragt wurden 2.126 Männer und Frauen im Alter ab 14 Jahre in der Bundesrepublik Deutschland.

Obwohl gute Englischkenntnisse der Mitarbeiter für Unternehmen entscheidend im internationalen Wettbewerb sind, verfügen nach der Studie 65,5 % der Arbeitnehmer nur über mangelnde Fähigkeiten, in der Gesamtheit der Deutschen sind es sogar 70,3 %. Im Einzelnen: Der Anteil bei den 40 bis 49-jährigen Deutschen ist besonders hoch. 30,5 % gaben an, nur über geringe Kenntnisse zu verfügen. 29,5 % der 30 bis 39-jährigen können sich nur im Ernstfall verständigen, vermeiden dies aber. Lediglich 2,1 % der Arbeitnehmer sprechen verhandlungssicher, immerhin 10,5 % fließend Englisch. Hoffnung machen laut Pressemitteilung die Berufsstarter: Etwa 54 % der Befragten im Alter zwischen 20 und 29 Jahren gaben an, über gute bis exzellente Englischkenntnisse zu verfügen – fast die Hälfte verfügt jedoch über mangelnde Kenntnisse. Bei den 14 bis 19-jährigen ist das Englisch fast jedes zweiten Befragten nicht ausreichend.

Falls der ein oder andere nun Lust bekommen hat, seine Englischkenntnisse aufzufrischen und zu verbessern – nur zu! Speziell für Betriebsräte, die praktisches Englisch für die BR-Arbeit brauchen, finden Sie hier ein passendes Angebot.

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Auch wenn es noch so schön ist, wenn es abends länger hell ist: Eine aktuelle, bundesweite Umfrage der DAK bestätigt, dass jeder Vierte gesundheitlich mit dem Wechsel zur Sommerzeit zu kämpfen hat und für die Abschaffung der Sommerzeit ist. Dieses Ergebnis veröffentlichte die Krankenkasse nun in einer Pressemitteilung.

Der Wechsel zur Sommerzeit findet am kommenden Osterwochenende vom 30. auf den 31. März statt. Die Nacht von Samstag auf Sonntag verkürzt sich um eine Stunde: Um 2 Uhr werden die Uhren vorgestellt. Fast jede dritte Frau (30 %) leidet nach der Zeitumstellung unter gesundheitlichen Problemen. Bei den Männern gaben das nur 18 % an. Die meisten der Betroffenen fühlen sich schlapp und müde, haben Einschlafprobleme oder Schlafstörungen (79 und 59 %). Mehr als jeder Dritte von ihnen hat nach der Zeitumstellung Konzentrationsprobleme (36 %), jeder Zehnte sogar depressive Verstimmungen. Das starke Geschlecht (Anm. der Autorin: Wer immer auch damit gemeint ist…) kommt häufiger nicht pünktlich zur Arbeit (27 %).

Was passiert hier eigentlich genau? „Die fehlende Stunde bringt den Hormonhaushalt durcheinander“, wird Dr. Waltraud Pfarrer, Ärztin bei der DAK-Gesundheit in der Pressemitteilung zitiert. „Morgens sind wir müde, aber am Abend kommen wir nicht ins Bett. Der Biorhythmus gewöhnt sich nur langsam an die Umstellung.“ Außerdem, so DAK, verführt die Helligkeit am Abend zum Wachbleiben.

Tipps für die Zeitumstellung finden Sie in der zitierten Pressemitteilung.

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von Ines am 13.03.2013, 09:13 Uhr , Kategorie: Elterngeld und Elternzeit

Nicht immer, aber oft – so lautet die Antwort auf diese Frage, mit der sich jüngst das Bundesfamilienministerium beschäftigt hat. Das berichtet u.a. die FAZ. Nach einer bisher unveröffentlichten Umfrage bereuen vier von zehn Frauen aus Karrieregründen, Elternzeit in Anspruch genommen zu haben. Bei den Männern sind es 28%. Insgesamt wurden knapp 4000 Mütter und Väter befragt.

Besonders groß ist die Unzufriedenheit laut Pressebericht, wenn junge Eltern in Teilzeit arbeiten. Sie sehen sich beim Wunsch nach einer Reduzierung der Arbeitszeit von ihren Chefs zwar grundsätzlich unterstützt. Doch fast vier von zehn Teilzeitbeschäftigten hielten eine verringerte Arbeitszeit aus Karrieregründen für problematisch. Ähnlich sieht das übrigens auch Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU). Sie bedauert laut „Welt am Sonntag„, dass noch immer „viel zu viele Eltern karrieretechnisch auf der Verliererseite landen, bloß weil sie Angebote wie Heim- oder Teilzeitarbeit nutzen„. Ihr Plan, um den Widereinstieg nach Elternzeit zu verbessern: Eine gesetzliche Verankerung des Rückkehranspruchs von Teilzeit auf Vollzeit.

Es geht jedoch aus anders: Immerhin sind laut Umfrage vier von fünf Befragten überraschend zufrieden mit den Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Sie gaben an, dass die Inanspruchnahme von Elternzeit in ihren Firmen als unproblematisch erachtet werde.

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Das iPhone 5 kommt diese Woche in Deutschland auf den Markt. Die Fans scharren bereits mit den Hufen. Für viele von ihnen steht diese Neuerung für mehr Spaß und Lebensqualität. Doch des Einen Freud ist des Anderen Leid. Denn: Mit Smartphones, Tablet PCs und Handys sind Arbeitnehmer fast immer und überall telefonisch bzw. per E-Mail erreichbar. In vielen Unternehmen wird die ständige Erreichbarkeit sogar vorausgesetzt. Auf Dauer wird so die Gesundheit der Betroffenen beeinträchtigt. Die Deutsche Gesellschaft für Personalführung (DGFP) hat sich dieser Problematik angenommen und einmal geschaut, wie Deutschlands Unternehmen darüber denken.

Insgesamt denken rund 61 % der befragten Personalmanager, dass es expliziter Regelungen bedarf, um die Erreichbarkeit von Mitarbeitern in ihrer Freizeit klar zu definieren. 34 % halten betriebliche Regelungen für die beste Lösung gefolgt von Absprachen mit dem direkten Vorgesetzten. Jeweils 22 % der Unternehmen planen Appelle an Führungskräfte oder Mitarbeiter, außerhalb der üblichen Dienstzeiten keine E-Mails zu verschicken oder zu bearbeiten. In 6 bzw. 5 % der Unternehmen bestehen diese Maßnahmen bereits. Die Weiterleitung von E-Mails zu bestimmten Uhrzeiten wird nur in 2 % der Unternehmen verhindert, unter anderem auch bei Volkswagen (wir berichteten). 35 % der Personalleiter halten explizite Regelungen für unnötig und vertrauen auf die Eigenverantwortung von Mitarbeitern und Führungskräften.

49 % der Befragten sind der Ansicht, dass eine dauerhafte Erreichbarkeit in der Freizeit ganz sicher oder ziemlich wahrscheinlich einen Beitrag zur Entstehung eines Burnout-Syndroms leisten kann.

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von Ines am 20.03.2012, 10:23 Uhr , Kategorie: Allgemein

Die meisten Fach- und Führungskräfte wissen nicht genau, was die Ziele ihres eigenen Unternehmens sind. Das ergab eine Umfrage der Online-Jobbörse Stepstone bei 4800 in Deutschland befragten Führungskräften. Das berichtet unter anderen die „Zeit„. Nicht einmal jeder Zweite (44 %) kennt danach genau den Kurs seines Arbeitgebers für 2012. Jedem Dritten (33 %) ist die Strategie gar nicht bewusst. Im europäischen Vergleich sind der Studie nach nur die niederländischen (49 %) und österreichischen (46 %) Kollegen besser informiert. Schweden (27 %) und Franzosen (28 %) dagegen ist das Ziel kaum bewusst. An der nicht repräsentativen Studie nahmen in ganz Europa 8028 Menschen teil.

Der Vergleich mit einer Stepstone-Umfrage aus dem Jahr 2006 zeigt, dass heute weniger Arbeitnehmer die Strategie ihres Unternehmens kennen. Aber warum?
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von Ines am 09.11.2011, 09:14 Uhr , Kategorie: Allgemein, Frauen im Beruf

In der deutschen Politik ist die Frage, wie man mehr Frauen in Spitzenpositionen der deutschen Wirtschaft installieren kann, schon länger ein heiß diskutiertes Thema. Doch wie sieht es eigentlich an der „Basis“ aus? Eine repräsentative Umfrage des Online-Stellenportals Jobware kommt zu folgendem Ergebnis: Eine Frauenquote befürwortet mehr als die Hälfte (55%) der berufstätigen Frauen. Doch geht es darum, ob sie sich eine Frau als Vorgesetzte wünschen, heißt es „nein, danke“.

Lediglich 3 % aller Frauen in Fach- und Führungspositionen wünschen sich eine Geschlechtsgenossin als Vorgesetzte. 27 % der Befragten ist ein männlicher Chef lieber. Und was wollen die Männer? Bei der Frage Chef oder Chefin reagierten diese neutraler: Knapp 89 % geben an, es sei ihnen egal, welchem Geschlecht der Vorgesetzte angehört. Rund 9 % bevorzugen einen Mann als Vorgesetzten und 3 % hätten lieber eine Chefin.

Woran liegt dieses Dilemma?
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von Ines am 11.10.2011, 14:24 Uhr , Kategorie: Gesundheitsschutz

Zunehmender Leistungsdruck wohin man auch blickt. Mit erschreckenden Folgen. Ob Schule, Ausbildung oder Beruf: Immer mehr Menschen sind offensichtlich bereit, ihrer Leistungsfähigkeit mit Medikamenten auf die Sprünge zu helfen. Antreiber sind meist der Wunsch, besser sein zu wollen als die anderen oder auch eine ständige Überforderung in der zur Verfügung stehenden Zeit.

Rechtzeitig zum diesjährigen Welt-Anti-Drogentag berichtet die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) in einer Pressemitteilung von diesem gefährlichen neuen Trend anlässlich einer repräsentativen Umfrage der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK): Ca. 2 Mio. Beschäftige im Alter von 20-50 Jahren (5 % der Befragten) gaben hier an, als Gesunde schon einmal leistungssteigernde und stimmungsaufhellende Medikamente eingenommen zu haben. Ca. 800.000 Beschäftigte (2 % der Befragten) gaben an, dass sie sich regelmäßig und sehr gezielt „dopen“.
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Nach dem sensationellen Wahlerfolg in Baden-Württemberg und dem starken Ergebnis in Rheinland-Pfalz sind die Grünen weiterhin auf Erfolgskurs. Wäre am nächsten Sonntag Bundestagwahl, hätten sie sogar Aussichten, eine grün-rote Regierung zu führen. Dies ergab eine aktuelle Forsa-Umfrage, berichtet unter anderem die ZEIT. 28 Prozent der Wahlberechtigten würden für diese Partei stimmen, so das Ergebnis. Zusammen mit der SPD, die laut der Befragung um 2 Punkte auf 23 Prozent fiel, ergäbe sich eine grün-rote Mehrheit von 51 Prozent. Würde sich dieses Resultat bei den nächsten Wahlen realisieren, könnten die Grünen als stärkere Partei den Bundeskanzler stellen.

Forsa-Chef Manfred Güllner sieht den Umfrage-Rekord in der Debatte von Union, SPD und FDP über den Atomausstieg, so die Zeit. Dies sei ein primäres Thema der Grünen und mache sie daher für die Menschen attraktiv. Die Atombefürworter in Union und FDP dagegen fühlten sich im Stich gelassen. Außerdem habe Güllners Meinung nach der Regierung die plötzliche Atomabkehr geschadet. Diese Aktion empfänden die Bürger als nicht glaubhaft.

Und wer käme als KanzlerIn in Frage?
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von Thomas am 05.01.2011, 15:27 Uhr , Kategorie: Allgemein, Arbeitsmarkt

Das neue Jahr hat gerade angefangen. Was erwartet uns?

Die meisten Deutschen blicken hoffnungsvoll auf die kommenden zwölf Monate. Eine Umfrage der online-Stellenbörse StepStone hat ergeben, dass die überwiegende Mehrheit der Arbeitnehmer in Deutschland große Erwartungen hat: Fast Zweidrittel von ihnen sind davon überzeugt, dass ihr Unternehmen
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