von Ines am 27.01.2011, 15:45 Uhr , Kategorie: Allgemein

Die Arbeiterwohlfahrt München (Awo) hat bis heute insgesamt mehr als 100 Arbeitnehmer aus ihrer Gesellschaft in einen Verein sowie in eine GmbH ausgegliedert. Ziel ist es, zu verhindern, dass mehr Betriebsräte freigestellt werden müssen. Das berichtet aktuell die Süddeutsche Zeitung. Durch diese Umstrukturierung wird die Grenze von 1500 Mitarbeitern nicht überschritten, ab der ein weiterer Betriebsrat freigestellt werden könnte.

Es geht ums Geld! Ein freigestellter Betriebsrat kostet das Unternehmen 50.000 bis 60.000 Euro im Jahr, so Awo-Chef Jürgen Salzhuber in der Süddeutschen. Laut seiner Berechnung wären das bei vier freigestellten Betriebsräten in zehn Jahren zwei neue Pflegeheime. Aber nicht nur die finanzielle Belastung an sich beanstandet er, sondern auch
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Speziell für Betriebsräte ist soeben ein neues Web-Portal zu den Themen Umstrukturierung, Betriebsänderung und Personalabbau online gegangen. Arbeitnehmervertreter erhalten hier zahlreiche Informationen, Arbeitshilfen, Rechtsprechungstipps und Seminarempfehlungen. Ein Highlight ist dabei sicherlich das neue Online-Lexikon „Umstrukturierung von A-Z“. Etliche Artikel aus Fachzeitschriften, Buchauszüge, Musterformulare und praktische Checklisten runden dieses Angebot ab. Das  1 x 1 der Umstrukturierung wird auf diesem Fachseminar für Betriebsräte detailliert erklärt.

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Peter