Scherze auf Kosten von Kollegen können Arbeitnehmer schnell den Job kosten. Das gilt vor allem dann, wenn der betroffene Kollege durch den Scherz verletzt wird. In einem solchen Fall ist nicht einmal eine Abmahnung erforderlich, wie das Arbeitsgericht Krefeld mit einem am 2. Januar 2013 bekanntgegebenen Urteil (Az.: 2 Ca 2010/12) entschied.

Im vorliegenden Fall hatte ein 41 Jahre alter Gerüstbauer im August 2012 auf einer Baustelle einen Böller in einem Dixi-Klo zur Explosion gebracht, in welchem sich gerade ein Arbeitskollege aufhielt. Der in der Toilette befindliche Kollege zog sich dadurch Verbrennungen am Oberschenkel, im Genitalbereich und an der Leiste zu und war in der Folge drei Wochen arbeitsunfähig. Der Arbeitgeber kündigte daraufhin das Arbeitsverhältnis fristlos.

Gegen die Kündigung legte der Gerüstbauer Kündigungsschutzklage ein.
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von Thomas am 27.07.2010, 13:18 Uhr , Kategorie: Allgemein, Betriebsratswahl

Unglaublich, was die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) aus Dortmund auf Ihrer Internetseite berichtet:

Der ehemaliger Geschäftsführer eines Dönerspießherstellers hat einen Gewerkschafts-Funktionär mit Todesdrohungen und Beleidigungen angegriffen und ihm Verletzungen zugefügt. Dann ist er
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