von Peter am 23.06.2014, 16:49 Uhr , Kategorie: ifb intern

In Sachen kostenlose Newsletter für Betriebsräte und betriebliche Interessenvertreter ist das ifb schon recht lang ganz vorne mit dabei. Dabei hat der „ifb-Newsletter für Betriebsräte“ bereits das Zeug zum Klassiker: Seit Januar 2001 ist er im Versand und wird mittlerweile an über 30.000 Empfänger verteilt. Sieben Spezial-Newsletter stehen insgesamt bereit. Und jetzt kommen zwei ganz neue dazu:

Am 10. Juli 2014 hat der neue Spezial-Newsletter zum Thema „Arbeits- und Gesundheitsschutz“ Premiere. Monatlich gibt es hier aktuelle Nachrichten und Kurzmeldungen, interessante Gerichtsurteile zum Thema und natürlich auch schöne Seminartipps für die eigene Weiterbildung auf diesem vor allem für Betriebsräte und Ausschussmitglieder im Zentrum der Aufmerksamkeit stehenden Gebiet.

Ebenfalls im Juli kommt ein neuer Newsletter für alle Mitglieder im Wirtschaftsausschuss heraus: Der „WA-Newsletter“ wird alle zwei Monate erscheinen und natürlich vor allem News und Infos zum Wirtschaftsauschuss im Angebot haben. Wichtige Rechtsprechung, einprägsam erklärt, wissenswerte Infos und noch einiges mehr. Eine prima Sache für alle WA’ler, um sich regelmäßig mit wenig Aufwand zu informieren.

Die Newsletter des ifb sind kostenlos, sie nerven nicht und eine Anmeldung dazu ist unverbindlich, was sonst? Mit den Adressen geht man verantwortungsbewusst um. Sie werden nur im Zusammenhang mit dem Versand der Newsletter und für nichts anderes verwendet. Somit ist man, was den Datenschutz angeht, auf der sicheren Seite und kann sich ganz unbeschwert auf die vielen interessanten Informationen freuen.

Interesse? Hier ist der Link zur Anmeldung: Klicken und gleich zum Start mit dabei sein!

„Das müssen Sie uns schon glauben, liebe Kollegen! Die Maßnahmen der Geschäftsleitung sind absolut alternativlos, denn wir müssen sparen, sparen, sparen. Unsere Zahlen sind schlechter als im Vorjahr. Das müssten Sie doch wissen, wenn Sie die letzte Bilanz gelesen und verstanden haben!

Tja, klare Ansage. Da dürfte der ein oder andere schon schlucken. Aber frech ist das auch! Ganz beliebt erscheint folgender Trick: Möchte man jemand argumentativ kaltstellen, dann behauptet man etwas, von dem man weiß, dass der andere es nicht oder kaum nachprüfen kann. Entweder weil es schlicht und einfach nicht überprüfbar ist oder weil es zwar an sich überprüfbar wäre, dies aber aller Wahrscheinlichkeit nach nicht passieren wird, mangels Sachkenntnis oder fehlendem Verständnis beim Gegenüber. Kann man in vielen Besprechungen beobachten…

Das richtige Lesen einer Bilanz, das umfassende Verständnis des Jahresabschlusses, die korrekte Berechnung und Interpretation von Unternehmens-Kennziffern – das ist ohne Studium nicht machbar, oder? „Na ja, das wäre sicher das Beste. Aber für meine Tätigkeit im Wirtschaftsausschuss kann ich doch nun wirklich nicht einfach noch ein Studium nachlegen. Wie soll denn das gehen?“ Diese Aussage stammt von Roland Egertz, Betriebsrat und Mitglied im Wirtschaftsausschuss (WA) bei den Stadtwerken Augsburg. Der Betriebsrat Blog traf ihn
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Folgenden interessanten Fall hatte das Landesarbeitsgericht Düsseldorf kürzlich zu entscheiden (Beschluss vom 29.08.2012, 7 TaBV 4/12): Eine Werkstatt für Behinderte, die als gemeinnützige GmbH firmiert, beschäftigt zwischen 500 und 600 behinderte Menschen und weitere 100 Arbeitnehmer unter anderem als Fachkräfte. Der Betriebsrat der Werkstatt bildete eines Tages per Beschluss einen Wirtschaftsausschuss. Schließlich ist, so sagt es das Gesetz (§ 106 Abs. 1 Satz 1 BetrVG) in allen Unternehmen mit in der Regel mehr als einhundert ständig beschäftigten Arbeitnehmern ein Wirtschaftsausschuss zu bilden. Dagegen klagte der Arbeitgeber. Er hielt den Ausschuss für rechtswidrig.

In der Tat, so das Landesarbeitsgericht Düsseldorf. Denn: Die Werkstatt dient einem karitativen Zweck und ist daher ein Tendenzbetrieb. Und in einem solchen darf, so sagt es wieder das Gesetz, kein Wirtschaftsausschuss errichtet werden (§ 118 Abs. 1 Satz 2 BetrVG), da die Tendenzeigenschaft höher wiegt, als die wirtschaftlichen Interessen. Die Richter waren der Ansicht, dass die Werkstatt die Voraussetzungen für einen Tendenzbetrieb erfüllt, weil sie unmittelbar und überwiegend karitativen Bestimmungen dient. (Seminar zum Thema hier.)

Zur Begründung der Tendenzeigenschaft im Einzelnen:
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Im Februar kam das ifb (Institut zur Fortbildung von Betriebsräten) mit einem ganz speziellen Angebot heraus, das vor allem den vielen Mitgliedern in Wirtschaftsausschüssen etwas Neues bieten sollte: Eine Fachtagung im großen Stil, ausschließlich für WA’ler. Das gab es so noch nicht. Die Resonanz war groß, Interessenten der Veranstaltung, die im November 2012 stattfinden wird, landeten angesichts zügig ausgebuchter Plätze schnell auf der Warteliste.

Nun legt das ifb nach: Im Januar 2013 wird die Veranstaltung wiederholt, gleiche Inhalte, gleiche Referenten. Eine große Chance für diejenigen, die bislang noch keinen Platz ergattern konnten, aber gerne mit dabei sein möchten, wenn sich rund 100 gleichgesinnte Wirtschaftsausschussmitglieder zum konstruktiven Austausch und zur regen Diskussion in Dresden treffen werden.
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Im Herbst 2012 ist es soweit: Das ifb (Institut zur Fortbildung von Betriebsräten) veranstaltet die erste große Fachtagung, die sich speziell an Mitglieder im Wirtschaftsausschuss (WA) richtet. Nicht im Dunkeln tappen, aktiv sein und dabei erfolgreich: Das Motto der Veranstaltung gibt die Richtung vor. Was sich viele immer wieder fragen:Wie kann man im Wirtschaftsausschuss wirklich etwas bewegen?“ Auf diese Frage soll es klare Antworten geben. Für etliche Teilnehmer, die schon mal beim ifb waren, werden die Referenten der Fachtagung keine Unbekannten sein: Mit Wolfgang Hobmaier,
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Die Gründung des Wirtschaftsausschusses wurde gut über die Bühne gebracht, nun kann die Arbeit endlich beginnen. Wenn man nur wüsste, wie es jetzt weiter geht. Über die Rechte die man hat, darüber steht ja im Gesetz so einiges. Nur: Wenn jetzt ein handfestes Problem auf den Betrieb zusteuert, dann wird es ernst. Stellenstreichungen sind im Gespräch? Und schon ist der Wirtschaftsausschuss mittendrin. Sie wissen zwar, dass Sie Informationsrechte besitzen und machen diese im Idealfall auch geltend. Nur: Was kommt danach? Und gesetzt den Fall: Sind Sie sicher, dass Sie zum Beispiel eine Alternative zu Sanierungsmaßnahmen oder Umstrukturierungen aufzeigen könnten?

Der Wirtschaftsausschuss muss wirtschaftliche Alarmsignale
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