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	<title>Betriebsrat Blog &#187; Wirtschaftskrise</title>
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	<description>ifb - Institut zur Fortbildung von Betriebsräten</description>
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		<title>IG Metall befragt 5.000 Betriebsräte zur Leiharbeit</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Oct 2010 13:03:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mitte September haben sich mehr als 5.000 Betriebsräte an einer Umfrage der IG Metall zur aktuellen Situation bei der Leiharbeit beteiligt. Die Ergebnisse sind laut Gewerkschaft alarmierend: Der Missbrauch von Leiharbeit nehme rasant zu, der Abbau der Stammbelegschaften sei in vollem Gange. Der nach der Wirtschaftskrise neu entstandene Arbeitskräftebedarf werde zu 85% über Leiharbeit und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mitte September haben sich <strong>mehr als 5.000 Betriebsräte</strong> an einer <a href="http://www.igmetall.de/cps/rde/xchg/SID-0A456501-E9E87B40/internet/style.xsl/betriebsraeteumfrage-zur-leiharbeit-5541.htm" target="_blank">Umfrage der IG Metall</a> zur aktuellen <strong>Situation bei der Leiharbeit</strong> beteiligt. Die Ergebnisse sind laut Gewerkschaft <strong>alarmierend</strong>: Der <strong>Missbrauch </strong>von Leiharbeit nehme rasant zu, der <strong>Abbau der Stammbelegschaften</strong> sei in vollem Gange. Der nach der Wirtschaftskrise neu entstandene Arbeitskräftebedarf werde zu 85% über Leiharbeit und befristete Arbeitsverhältnisse abgedeckt. Bei nur 15% der aktuellen Neueinstellungen handele es sich um klassische unbefristete Arbeitsverhältnisse.</p>
<p>Derweilen erreicht <strong>die Zahl der Leiharbeiter</strong> <a href="http://bonner-presseblog.de/2010/09/09/bonn-rekordmarke-bei-der-zeitarbeit-branche-meldet-826-000-beschaftigte-der-zukunftsmarkt-heist-europa/" target="_blank">nach Angaben</a> des Instituts der deutschen Wirtschaft wieder die <strong>alten Höchststände </strong>wie vor der Wirtschaftskrise: Im Juni 2010 existierten rund <span id="more-3588"></span>826.000 Beschäftigungsverhältnisse, Tendenz steigend. Die IG Metall weist auf die anhaltende Erosion der Stammbelegschaften hin und kritisiert Bundesarbeitsministerin von der Leyen (CDU): Anstatt mit ihrem <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/der-drehtuereffekt-bleibt/" target="_blank">kürzlich vorgestellten Gesetzentwurf</a> den Mißbrauch von Leiharbeit einzudämmen, öffne sie dem unbegrenzten Abbau von Stammbelegschaften Tür und Tor. Ihr Entwurf sehe <strong>weder eine Höchstüberlassungsdauer, noch Bestimmungen zum equal pay</strong> (=gleiche Entlohnung von Stammbelegschaft und Leiharbeitnehmern) vor. <strong>Unternehmen seien geradezu eingeladen</strong>, ein zweites niedrigeres Lohnniveau im Betrieb einzuführen, Teile der Belegschaft auszugliedern um sie als billigere Leiharbeitnehmer wieder einzustellen.</p>
<p>Der <strong>Arbeitgeberverband Gesamtmetall</strong> <a href="http://www.gesamtmetall.de/gesamtmetall/meonline.nsf/id/DE_GIP_27_2010?open&amp;ccm=080&amp;gn=27092010133544" target="_blank">wiegelt ab</a>: Zeitarbeiter würden Stammbelegschaften nicht ersetzen. Jedoch wären am Anfang eines Aufschwungs viele Unternehmer recht vorsichtig mit neuen Festeinstellungen, da sie dem Frieden noch nicht trauen. Später wachse die Zahl der Stamm-Jobs dagegen wieder an.</p>
<p><strong>Dagegen</strong> spricht <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitnehmer%C3%BCberlassung" target="_blank">die Statistik</a>: Gab es 2002 noch etwas über 300.000 Zeitarbeiter, werden es im kommenden Jahr 2011 wahrscheinlich <strong>über 900.000 sein</strong>, wenn nicht sogar schon eine Million, also eine Verdreifachung der Zahl innerhalb von neun Jahren. Der Trend zur Leiharbeit geht endeutig steil nach oben und zwar langfristig. Bei diesen für Arbeitgeber so günstigen Rahmenbedingungen ist das kein Wunder.</p>
<p><a href="http://www.igmetall.de/cps/rde/xbcr/SID-0A456501-4A6438D9/internet/docs_ig_metall_xcms_164237__2.pdf" target="_blank">Umfrage der IG Metall unter 5.000 Betriebsräten (pdf-Datei, 227 kb)</a></p>
<p>Peter</p>
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		<title>Krise und Krankheit: K(l)eine Zusammenhänge</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 11:01:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In wirtschaftlich schlechten Zeiten wird immer wieder darüber berichtet, dass Arbeitnehmer weniger oft krank sind, also seltener wegen Krankheit fehlen, um es etwas genauer zu sagen. Eine Erklärung ist meist schnell gefunden: Es ist die Angst vor drohendem Arbeitsplatzverlust. Das sollte man sich argumentativ mal herleiten: Die Zeiten sind schlecht, weswegen die Betriebe Umsatzrückgänge erleiden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In wirtschaftlich schlechten Zeiten wird immer wieder darüber berichtet, dass Arbeitnehmer weniger oft krank sind, also seltener wegen Krankheit fehlen, um es etwas genauer zu sagen. Eine Erklärung ist meist schnell gefunden: Es ist die <strong>Angst vor drohendem Arbeitsplatzverlust</strong>. Das sollte man sich argumentativ mal herleiten: Die Zeiten sind schlecht, weswegen die Betriebe Umsatzrückgänge erleiden. Darum ist die Stimmung im Betrieb schlecht, weswegen die Arbeitnehmer, die Kranken zum einen, aber natürlich auch die Gesunden, Angst um ihren Job haben. Und in dieser Situation tritt folgendes Phänomen ein: <strong>Die Krankensstandsquote sinkt</strong>! Dafür kann es nur zwei Erklärungen geben:</p>
<p>a. Die Arbeitnehmer sind tatsächlich gesünder geworden, oder</p>
<p>b. Die Arbeitnehmer sind so gesund bzw. so krank wie immer, sie melden sich jedoch weniger häufig arbeitsunfähig.</p>
<p>Fall a. dürfte unrealistisch sein, wobei natürlich auch nicht ganz ausgeschlossen. Fall b. ist dagegen die Variante, die man sich anschauen sollte. Bedeutet dieses Verhalten doch übersetzt nur eins: <span id="more-2139"></span>In Krisenzeiten schleppen sich mehr Arbeitnehmer krank zur Arbeit. Wirklich? Kann man diesen Zusammenhang tatsächlich herstellen? Ein Indiz kann das natürlich schon darstellen, beweisen dürfte es sich aber eher nicht lassen. Über diesen vermeintlichen Effekt berichtet es sich in den Medien aber immer recht gut. So wie jetzt <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article7332177/Arbeitnehmer-melden-sich-wieder-haeufiger-krank.html" target="_blank">die Zeitung &#8220;Die Welt&#8221; </a> über eine noch nicht veröffentlichte Meldung des Statistischen Bundesamtes: Im ersten Quartal 2010 sei die Zahl der Fehltage pro Arbeitnehmer deutlich angestiegen. 3,66 Prozent der Sollarbeitszeit sei wegen Krankheit nicht gearbeitet worden, zwölf Prozent mehr als im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Welt meint, es seien saisonale Einflüsse dafür verantwortlich (wie etwa Erkältungskrankenheiten), nach Meinung von sog. Arbeitsmarktexperten läge dies aber auch an der wieder verbesserten Konjunktur. Soll heißen? Nicht mehr so viel Angst vor Jobverlust, deswegen gleich wieder <strong>mehr AU-Bescheinigungen im Personalbüro</strong>.</p>
<p><strong>Diese Zusammenhänge glaube wer will</strong>. Auf den ersten Blick liegt es auf der Hand: Schlechte wirtschaftliche Stimmung, da geht man als Arbeitnehmer besser auch mal krank zur Arbeit. Nicht dass man sonst zu den ersten gehört, die betriebsbedingt entlassen werden. Nur: <strong>Wird hier nicht Ursache und Wirkung ein wenig verdreht?</strong> Vielleicht hilft ein Blick aus der Totalen: Die Arbeitszeiten werden mehr und mehr verlängert, die Löhne immer weiter gesenkt, unbefristet wird kaum mehr eingestellt, der Psychodruck steigt genauso wie die Anzahl der Burn-Outs, immer mehr Arbeitnehmer sollen auch am Wochenende erreichbar sein, können somit gar nicht mehr abschalten, ständiger Leistungsdruck, steigender Konkurrenzdruck, die ganzen Anforderungen  und wenn man <strong>in diesem Hamsterrad</strong> dann doch arbeitslos wird, <strong>droht dank Hartz IV der rasche Abstieg auf Sozialhilfeniveau</strong>.</p>
<p>Der Schnupfen geht vorbei, die Zustände in unserer Arbeitswelt machen die Menschen dagegen langfristig tatsächlich krank. Und dann wird es irgendwann egal sein, ob gerade Krise ist oder nicht.</p>
<p>Peter</p>
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		<title>Deutschland trotzt der Krise</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 16:02:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn man die Meldungen in Printmedien, Internet und Fernsehen verfolgt, kommt man nicht gerade zu dem Schluss, dass es um die deutsche Wirtschaft derzeit gut bestellt ist. Überall ist von Wirtschaftskrise und Wachstumseinbrüchen zu lesen. Das einzige was ständig wächst, ist die Zahl der Arbeitslosenzahlen. So ist zumindest der subjektive Eindruck! Das mag an der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man die Meldungen in Printmedien, Internet und Fernsehen verfolgt, kommt man nicht gerade zu dem Schluss, dass es um die deutsche Wirtschaft derzeit gut bestellt ist. Überall ist von Wirtschaftskrise und Wachstumseinbrüchen zu lesen. Das einzige was ständig wächst, ist die Zahl der Arbeitslosenzahlen. So ist zumindest der subjektive Eindruck!</p>
<p>Das mag an der Sichtweise des Betrachters liegen. Denn: Wir Deutschen neigen tendenziell eher zum Pessimismus. Lieber beschweren wir uns darüber wie schlecht alles läuft anstatt auch die guten Dinge zu sehen. Das altbekannte Glas wird lieber als „<em>halbleer, statt als halbvoll</em>“ angesehen.</p>
<p>Um so mehr erfreut hat mich heute morgen eine Meldung<span id="more-1673"></span> von „<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,683193,00.html#ref=nldt" target="_blank">Spiegel Online</a>“. Danach <strong>übertrumpft der deutsche Arbeitsmarkt den Rest Europas</strong>. In Zeiten der Finanzkrise sind wir laut dem britischen „<a href="http://www.economist.com/displayStory.cfm?story_id=15663362&amp;source=most_commented" target="_blank">Economist</a>“ wieder zum <strong>Wachstumsmotor der EU</strong> geworden. Und das trotz steigender Staatsverschuldung und „negativen Wirtschaftswachstum“ in 2009. Vergleicht man Deutschland aber mit den anderen EU-Staaten zeigt sich, dass die Bundesrepublik der weltweiten Wirtschaftskrise getrotzt hat. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote von 7,5% im letzten Jahr lag deutlich unter der unserer Nachbarn. Für dieses Jahr geht das <strong>Kieler Institut für Wirtschaft</strong> (<a href="http://www.ifw-kiel.de/medien/pressemitteilungen/2010/moderate-erholung-in-deutschland-2013-arbeitsmarkt-in-erstaunlich-guter-verfassung" target="_blank">IfW</a>) mittlerweile <strong>statt einer ursprünglichen Erwartung von 4,5 Millionen Arbeitslosen im Jahresschnitt „nur“ noch von 3,4 Millionen aus</strong>.</p>
<p>Die Gründe für das gute Abschneiden sind nach Expertenmeinung vielfältig: Ein Schrumpfen der deutschen Bevölkerung sorgt dafür, dass weniger Arbeitssuchende auf den Arbeitsmarkt drängen. Zudem sind gerade im Bereich Pflege und Erziehung neue Arbeitsplätze entstanden und auch die Zahl der Teilzeitstellen ist gewachsen. Moderate Tarifabschlüsse und eine Ausweitung der Kurzarbeit haben das Übrige getan. <strong>Und nicht zuletzt ist auch der starke Euro für das erfolgreiche Meistern der Krise verantwortlich</strong>. Vor allem die Exportnation Deutschland profitiert von der Gemeinschaftswährung. Für den „Economist“ ist dies sogar so erheblich, dass er hierzu schreibt: „<em>Man muss bedenken, dass Deutschland einen Teil seines Erfolgs auf Kosten der Nachbarstaaten gemacht hat</em>.“ Dieser Meinung will ich mich nicht anschließen. Aber es stimmt mich freudig, dass der große Crash am Arbeitsmarkt bisher ausgeblieben ist – hoffentlich bleibt das auch so!</p>
<p>Thomas</p>
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		<title>Endlich nachgewiesen: Wer arbeitet, hat auch mehr!</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 10:15:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viele können es schon nicht mehr hören: Guidos Geschwätz (so betitelt es die Süddeutsche Zeitung) von den spätrömischen Verhältnissen und dem vermeintlich anstrengungslosen Wohlstand, zu dem unser Sozialstaat einlädt. Besonders brisant: In letzter Zeit scheint sich in der breiten Öffentlichkeit immer mehr die Meinung durchzusetzen, dass sich Arbeit tatsächlich nicht mehr lohnt, dass man als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele können es schon nicht mehr hören: <strong>Guidos Geschwätz</strong> <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/513/504722/text/" target="_blank">(so betitelt es die Süddeutsche Zeitung)</a> von den spätrömischen Verhältnissen und dem vermeintlich anstrengungslosen Wohlstand, zu dem unser Sozialstaat einlädt. Besonders brisant: In letzter Zeit scheint sich in der breiten Öffentlichkeit immer mehr die Meinung durchzusetzen, dass sich Arbeit tatsächlich nicht mehr lohnt, dass man als Hartz IV-Empfänger mehr oder zumindest nicht viel weniger hat, wie wenn man arbeiten würde.</p>
<p><strong>Was für ein Unsinn!</strong> Der <a href="http://www.der-paritaetische.de/home/" target="_blank">Paritätische Wohlfahrtsverband</a>, der Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege in Deutschland, hat den Taschenrechner in die Hand genommen und <strong>genau nachgerechnet.</strong> <strong>Und zwar 196 mal!</strong> Dabei kam er zu einem völlig anderen Ergebnis: <strong>Das Lohnabstandsgebot ist nach wie vor gewahrt! </strong>In allen Beispielrechnungen weist der Verband nach, dass für Hartz IV-Bezieher <strong>selbst bei niedrigen Löhnen ein Anreiz zur Arbeitsaufnahme besteht.</strong> Die Süddeutsche Zeitung zitiert Ulrich Schneider, den Geschäftsführer des Verbandes: &#8220;Es drängt sich der Verdacht auf, dass hier <strong>mit fehlerhaften Berechnungen <span id="more-1524"></span>Klima und Politik gemacht</strong> werden sollen&#8221;. Damit meint er unter anderem das <strong>Karl-Bräuer-Institut</strong> vom Bund der Steuerzahler. Dieses habe mit seiner Meinung nach recht &#8220;<strong>dubiosen Zahlenspielen&#8221;</strong> <a href="http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc~E14C41FD68903404AA9BD78247EABABA0~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">in der F.A.Z. zu belegen versucht</a>, dass man mit Hilfe von Hartz IV auf das gleiche Niveau kommt, wie wenn man arbeiten gehen würde.</p>
<p><strong>Man muss bestimmte Thesen nur oft genug wiederholen, irgendwann werden sie plötzlich nicht mehr hinterfragt.</strong> Das ist <strong>manipulative Meinungsmache</strong> aus dem Lehrbuch! Denn das Problem sind nicht die Empfänger von Arbeitslosengeld 2, von denen man das pauschale Bild zeichnet, dass sie am liebsten dekadent in ihrer sozialen Hängematte herumlungern. Ich bezweifle, dass es in dieser Gruppe einen nennenswerten Anteil solcher Menschen gibt. Die Wirklichkeit sieht bei Langzeitarbeitslosen und Niedriglohnempfängern ganz anders aus! Ein Besuch bei einem Sozialverband oder bei einer Schuldnerberatungsstelle würde manchem sicher sehr gut tun. Denn: Das eigentliche Problem sind auch weiterhin diejenigen, die vor einiger Zeit <strong>die Wirtschafts- und Finanzkrise durch ihre maßlose Gier verursacht und verschuldet </strong>haben! Aber darüber spricht kein Mensch mehr. <strong>Dafür wird nun gegen die Ärmsten der Gesellschaft Stimmung gemacht.</strong> Bislang leider mit großem Erfolg. <strong>Wie erbärmlich ist das nur!<br />
</strong></p>
<p>Peter</p>
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		<title>Krise frisst Urlaub und fordert Überstunden</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 08:14:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass das letzte Jahr weltweit unter dem Zeichen der Wirtschaftskrise stand ist nichts Neues. Wie sich die Krise allerdings bei den verschiedenen Arbeitnehmern ausgewirkt hat, bringen jetzt unterschiedliche Studien an´s Licht. Eine Umfrage der Hochschule für Oekonomie &#38; Management (FOM) zum Thema Arbeitszeit hat ergeben, dass die Wirtschaftskrise vor allem Fachkräfte Freizeit gekostet hat. So [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass das letzte Jahr weltweit unter dem Zeichen der Wirtschaftskrise stand ist nichts Neues. Wie sich die Krise allerdings bei den verschiedenen Arbeitnehmern ausgewirkt hat, bringen jetzt unterschiedliche Studien an´s Licht.</p>
<p>Eine <a href="http://www.fom.de/fileadmin/fom/img/4_fom/presse_aktuell/Downloads/FOM_fragt_nach_Arbeitszufriedenheit.pdf" target="_blank">Umfrage </a>der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fachhochschule_f%C3%BCr_Oekonomie_%26_Management" target="_blank">Hochschule für Oekonomie &amp; Management </a>(FOM) zum Thema <strong>Arbeitszeit</strong> hat ergeben, dass die <strong>Wirtschaftskrise vor allem Fachkräfte Freizeit gekostet</strong> hat. So haben die 1.470 befragten Selbstständigen, Manager und Fachangestellten angegeben, dass sie in 2009 deutlich mehr gearbeitet haben als vertraglich vereinbart war und darüber hinaus noch auf Erholungsurlaub verzichtet haben.</p>
<p>80 Prozent der Befragten machten monatlich so viele Überstunden, dass dies zwei vollen Urlaubstagen entspricht. Zudem haben sie letztes Jahr im Schnitt <span id="more-1474"></span>auf 2,5 Tage des Jahresurlaubs verzichtet. Das bedeutet auf´s Jahr gerechnet einen satten Verzicht von 26,5 Urlaubstagen: Eine Menge Freizeit!</p>
<p>Da verwundern die Übrigen Ergebnisse der FOM-Umfrage nicht. So ist die Arbeitszufriedenheit im letzten Jahr um 30 Prozent gesunken: Nur noch knapp die Hälfte der Befragten war mit der Arbeit (sehr) zufrieden. Auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist nach dem Urteil von 35 Prozent der Fachkräfte in ihren Unternehmen nur schlecht verwirklicht.</p>
<p>Thomas</p>
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		<title>Teilzeit kommt und Vollzeit geht!</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 15:59:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf dem deutschen Arbeitsmarkt vollzieht sich ein Wandel: Vollzeitstellen fallen weg, dafür wächst die Zahl der Teilzeitarbeitsplätze. Nach einem Bericht von Spiegel Online sind in den letzten zehn Jahren in Deutschland 1,4 Millionen Arbeitsplätze in Vollzeit verloren gegangen: Deren Zahl sank von 23,8 auf 22,4 Millionen. Gleichzeitig nahm in diesem Zeitraum jedoch die Teilzeitbeschäftigung deutlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem deutschen Arbeitsmarkt vollzieht sich ein Wandel: <strong>Vollzeitstellen fallen weg, dafür wächst die Zahl der Teilzeitarbeitsplätze</strong>.</p>
<p>Nach einem Bericht von <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,667381,00.html" target="_blank">Spiegel Online </a>sind in den letzten zehn Jahren in Deutschland 1,4 Millionen Arbeitsplätze in Vollzeit verloren gegangen: Deren Zahl sank von 23,8 auf 22,4 Millionen.</p>
<p>Gleichzeitig nahm in diesem Zeitraum jedoch die Teilzeitbeschäftigung deutlich zu und zwar um 1,3 Millionen auf nun 5 Millionen Teilzeitkräfte. Das ist ein sattes Plus von 36 Prozent!</p>
<p>Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten statt in einem tagesausfüllendem Vollzeitjob in zwei <span id="more-940"></span>Teilzeitstellen nebeneinander. Zwischen den Jahren 2002 und 2007 verdoppelte sich die Zahl dieser „Doppel-Jobber“ auf 1,8 Millionen.</p>
<p>Nach Berichten der <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/?em_cnt=2100600&amp;" target="_blank">Frankfurter Rundschau </a>verschärft die Wirtschaftskrise diesen Trend sogar noch zusätzlich! Arbeitsmarktforscher begründen dies damit, dass die Vollzeitbeschäftigten stärker von der Konjunktur abhängig sind als die Teilzeitkräfte. Denn: In der von der Krise besonders stark betroffenen Industrie sind Vollzeitjobs die dominierende Arbeitsform.</p>
<p>Die Lage für die Arbeitnehmer wird dadurch nicht einfacher! Musste man sich zunächst daran gewöhnen, dass die Zeiten, in denen man ein ganzes Arbeitsleben bei dem gleichen Arbeitgeber verbringen konnte, weitgehend Geschichte geworden sind, scheint nun die Vollzeitstelle langsam zu sterben. Der Arbeitsmarkt verlangt von den Arbeitnehmern immer mehr Flexibilität.</p>
<p>Thomas</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Neue Arbeitsministerin gibt ihr erstes Interview</title>
		<link>http://blog.betriebsrat.de/frauen-im-beruf/neue-arbeitsministerin-gibt-ihr-erstes-interview/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 13:04:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am vergangenen Wochenende war in der Süddeutschen Zeitung das erste Interview mit der neuen Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Frau Ursula von der Leyen (CDU), zu lesen. Das Gespräch drehte sich im Kern um die Themen Renten, Altersarmut und Mindestlöhne. Große Überraschungen waren allerdings nicht zu lesen. Bei den Renten ist nach den Auskünften der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Wochenende war in der <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/93/497399/text/" target="_blank">Süddeutschen Zeitung </a>das erste Interview mit der neuen <a href="http://www.bmas.de/portal/16702/startseite.html" target="_blank">Bundesministerin für Arbeit und Soziales</a>, Frau <a href="http://www.bmas.de/portal/40628/2009__11__30__lebenslauf__von__der__leyen.html" target="_blank">Ursula von der Leyen </a>(CDU), zu lesen.</p>
<p>Das Gespräch drehte sich im Kern um die Themen <strong>Renten</strong>, <strong>Altersarmut</strong> und <strong>Mindestlöhne</strong>. Große Überraschungen waren allerdings nicht zu lesen.</p>
<p>Bei den <strong>Renten</strong> ist nach den Auskünften der Ministerin <strong>im nächsten Jahr höchstwahrscheinlich mit <span id="more-919"></span>einer Nullrunde</strong> zu rechnen. Das bedeutet, dass es keine Rentenerhöhung geben wird. Angesichts der Wirtschaftskrise ist dies allerdings nicht besonders verwunderlich. Frau von der Leyen vermag es sogar, den Rentnern die Nullrunde positiv zu verkaufen: „<em>Ihr könnt Euch darauf verlassen, dass die Rente dank der Rentengarantie nicht sinkt &#8211; und das in einer Zeit, in der die Wirtschaftsleistung um etwa fünf Prozent zurückgegangen ist, in der viele Menschen mit einem sinkenden Einkommen kämpfen müssen und die Arbeitslosigkeit steigt</em>.“</p>
<p>Die <strong>Bekämpfung der Altersarmut</strong> wird ein <strong>Arbeitsschwerpunkt</strong> der neuen Ministerin sein. Gerade als ehemalige Familienministerin weiß sie, dass die Altersarmut von morgen besonders die alleinerziehenden Frauen von heute treffen wird. Denn: Diese haben es schwerer eine Arbeitsstelle zu finden. Die Kinderbetreuung muss daher verbessert werden, um den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erleichtern.</p>
<p>Laut Frau von der Leyen wird sich in den kommenden Jahren ein Strukturwandel auf dem Arbeitsmarkt vollziehen: Statt „<em>mittelalt, männlich und industriell</em>“ wird die Arbeit der Zukunft „<em>älter, weiblicher, bunter und innovativer</em>“ geprägt sein. Immer mehr Menschen werden ihr Geld „<em>mit Dienst am Menschen</em>“ verdienen. Trotz der Krise nimmt nämlich in den Bereichen Gesundheit, Pflege, Erziehung und Bildung die Zahl der offenen Stellen zu. Kritisch ist allerdings anzumerken, dass gerade diese Branchen schlecht bezahlt sind.</p>
<p>Auf das Thema <strong>Mindestlohn</strong> angesprochen, antwortet die Ministerin eher ausweichend: Diese seien kein <strong>Allheilmittel im Kampf für eine faire Bezahlung</strong>. „<em>Setzt man Mindestlöhne zu gering an, so sind sie wirkungslos und setzt man sie zu hoch an, zerstören sie Arbeitsplätze</em>“. Allerdings kann man auch den richtigen Punkt finden. So wird sich Frau von der Leyen für einen Mindestlohn in der Abfallwirtschaft einsetzen. Ob da der kleine Koalitionspartner FDP mitspielt, bleibt allerdings abzuwarten. Auf die Frage, ob sie sich daher nach der SPD zurücksehnt, antwortet die Ministerin in einem Wort: „<em>Keineswegs</em>“.</p>
<p>Thomas</p>
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		<title>Kurzarbeitern drohen massive Nachzahlungen bei der Steuer</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 14:49:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Einkommenssteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzamt]]></category>
		<category><![CDATA[Progressionsvorbehalt]]></category>

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		<description><![CDATA[Das hat uns noch gefehlt: Die großzügigen Regeln zur Kurzarbeit retteten im Krisenjahr 2009 zwar viele Jobs. Aber jetzt kommt zum Jahresende eine sehr unerfreuliche Überraschung, wenn sich der Staat über das Finanzamt etliches von dem, was er gegeben hat, wieder zurückholen wird. Betroffen sind hauptsächlich berufstätige Ehepaare. Das Problem besteht darin, dass Kurzarbeitergeld grundsätzlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das hat uns noch gefehlt: Die großzügigen Regeln zur Kurzarbeit retteten im Krisenjahr 2009 zwar viele Jobs. Aber jetzt kommt zum Jahresende <strong>eine sehr unerfreuliche Überraschung</strong>, wenn sich der Staat über das <strong>Finanzamt </strong>etliches von dem, was er gegeben hat, <strong>wieder zurückholen wird</strong>.</p>
<p><strong>Betroffen sind hauptsächlich berufstätige Ehepaare.</strong> Das Problem besteht darin, dass Kurzarbeitergeld grundsätzlich steuerfrei ausbezahlt wird, sich jedoch aufgrund des sog. <a href="http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_35360/DE/BMF__Startseite/Service/Glossar/P/002__Progressionsvorbehalt.html" target="_blank">Progressionsvorbehaltes </a>der persönliche Steuersatz erhöht. Als Folge davon werden etliche Empfänger von Kurzarbeitergeld bei der Einkommenssteuererklärung für 2009 <strong>Steuern nachzahlen</strong> müssen! <a href="http://www.test.de/themen/steuern-recht/meldung/-Kurzarbeit/1793825/1793825/" target="_blank">Die Stiftung Warentest liefert folgendes Beispiel</a>: <span id="more-913"></span>Eine Ehefrau hat 35.000 Euro zu versteuerndes Einkommen und zahlt dafür 4.190 Euro Einkommensteuer. Bezieht der Mann in diesem Jahr 12.000 Euro Kurzarbeitergeld, erhöht sich das Einkommen auf 47 000 Euro und die Steuer auf 5.564 Euro. In diesem Fall müssten satte 1.374 Euro nachbezahlt werden!</p>
<p><a href="http://www.presse-service.de/data.cfm/static/749330.html" target="_blank">Der DGB rät</a> betroffenen Kurzarbeitern, bereits jetzt unbedingt Geld für die drohende Nachzahlung anzusparen, auch wenn es angesichts des durch die Kurzarbeit verminderten Einkommens sehr schwer falle.</p>
<p>Hier kann man nachrechnen: <a href="http://www.finanzamt.bayern.de/Service/Berechnungsprogramme/Progressionsvorbehalt/rechner.asp" target="_blank">Link zum Progressionsvorbehalts-Rechner der bayerischen Finanzämter</a></p>
<p>Peter</p>
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		<title>Mehr Lohngerechtigkeit durch die Krise?</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 13:45:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lohn und Gehalt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitnehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Einkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Gehalt]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinn]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Lohn]]></category>
		<category><![CDATA[Lohngerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmer]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Jahren ist zu beobachten, dass die Reichen in unserem Land immer reicher und die Armen immer ärmer werden. Ein Alarmsignal für eine Gesellschaft! Doch die Wirtschaftskrise scheint zumindest diesen Trend in gewisser Weise gestoppt zu haben. Nach Meldungen von Focus Online hat sich der Abstand zwischen den Gehältern von Arbeitnehmern und Unternehmern zum ersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahren ist zu beobachten, dass die Reichen in unserem Land immer reicher und die Armen immer ärmer werden. Ein Alarmsignal für eine Gesellschaft!</p>
<p>Doch die Wirtschaftskrise scheint zumindest diesen Trend in gewisser Weise gestoppt zu haben. Nach Meldungen von <a href="http://www.focus.de/karriere/berufsleben/gehalt/gehaelter-krise-bremst-lohnungleichheit_aid_459611.html" target="_blank">Focus Online</a> hat sich der Abstand zwischen den Gehältern von Arbeitnehmern und Unternehmern zum ersten Mal seit zehn Jahren nicht mehr vergrößert.</p>
<p><strong>Dies ist aber kein Grund zur Freude. Denn: <span id="more-819"></span>Steigenden Arbeitnehmer-Gehältern ist die Angleichung nicht zu verdanken</strong>. Ganz im Gegenteil: die Entgelte sinken im Durchschnitt. Allerdings sind die Gewinne der Unternehmer prozentual gesehen noch deutlicher eingebrochen.</p>
<p>Das Volkseinkommen ist damit insgesamt geschrumpft, nur die zuvor explodierenden Unternehmergewinne hat es dabei zuerst getroffen. Somit findet eine Angleichung im negativen Bereich statt. Das stimmt eher nachdenklich&#8230;</p>
<p>Thomas</p>
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		<title>Arbeitnehmer möchten kein Lob, sondern Transparenz</title>
		<link>http://blog.betriebsrat.de/wirtschaftskrise/arbeitnehmer-mochten-kein-lob-sondern-transparenz/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 16:50:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigung]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Wirtschaftskrise wollen Beschäftigte im Betrieb vieles, eins jedoch wollen sie nicht: Lob vom Chef. Die Personalberatungsfirma Rundstedt HR Partners befragte rund 1.000 Beschäftigte, was für sie in wirtschaftlich schwierigen Zeiten am Wichtigsten ist. Das Ergebnis: Zwei Drittel (67 Prozent) erwarten Infos über die ökonomische Situation des Unternehmens und darüber, welche Pläne vom Arbeitgeber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Wirtschaftskrise wollen Beschäftigte im Betrieb vieles, <strong>eins jedoch wollen sie nicht: Lob vom Chef</strong>. <a href="http://www.rundstedt-hrpartners.de/clients/rundstedt/relaunchrundstedtcms.nsf/id/DE_Mitarbeiter_erwarten_Kommunikation?open&amp;ccm=080" target="_blank">Die Personalberatungsfirma Rundstedt HR Partners befragte rund 1.000 Beschäftigte</a>, was für sie in wirtschaftlich schwierigen Zeiten am Wichtigsten ist. Das Ergebnis: Zwei Drittel (67 Prozent) erwarten <strong>Infos über die ökonomische Situation des Unternehmens</strong> und darüber, welche Pläne vom Arbeitgeber verfolgt werden, um aus der Krise heraus zu kommen. Etwas mehr als die Hälfte (57 Prozent) wünscht sich eine<strong> offene betriebliche Diskussionen über Lösungswege</strong> und eine entsprechende Einbindung in diese Gespräche. Die Hälfte (49 Prozent) will möglichst umgehend wissen, ob und wie viele Stellen gestrichen werden und einem Drittel (33 Prozent) wäre es recht, wenn die <strong>Vorgesetzten durch Lohnverzicht oder Mehrarbeit </strong>mit gutem Beispiel voran gingen.</p>
<p>Bleiben noch 13 Prozent, die auf ein kleines Lob vom Vorgesetzten hoffen oder zumindest auf  motivierende Ansagen. 87 Prozent ist das dagegen relativ egal. Kein Wunder, denn: Fürchtet man um seinen Job, möchte man nur noch wissen, woran man ist <strong>und nicht heute gelobt werden und dafür morgen bereits gekündigt sein.</strong></p>
<p>Peter</p>
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