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Automobilindustrie in der Krise – und wie Betriebsräte sich jetzt informieren können

THANANIT@adobe.com
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Fast möchte man sagen: „Der Nächste bitte!“. Denn der Strukturwandel in der Automobilindustrie zeigt nun auch bei der VW-Tochter Audi Konsequenzen. Bis 2025 sollen deutschlandweit 9.500 der 61.000 Arbeitsplätze abgebaut werden. Im Gegenzug sind bis zu 2000 neue Jobs für E-Mobilität und Digitalisierung geplant, damit Audi künftig „agiler und effizienter“ arbeiten kann. Der Stellenabbau wird ohne betriebsbedingte Kündigungen und sozialverträglich durchgeführt, sprich über Abfindungen, Altersteilzeit und die Nicht-Nachbesetzung von Stellen. Darauf haben sich laut Medienberichten [1] Management und Betriebsrat geeinigt.

Dass sich die Automobilindustrie in einer Krise befindet, ist inzwischen hinlänglich bekannt. Manch einer spricht sogar von „Niedergang“ – was endgültig klingt. Krise dagegen nicht: Hier sind zwar schwierige Zeiten angesagt, die man jedoch überwinden und im besten Fall sogar gestärkt daraus hervorgehen kann – auch als Betriebsrat! Wie genau das aussehen kann, zeigt die ifb-Fachtagung „Automotive in der Krise“ am 04. und 05. März 2020 in München [2]. Unter dem Motto „Gemeinsam in den richtigen Gang schalten“ können sich Mitglieder im Betriebsrat, GBR, KBR, EU-BR, Wirtschaftsausschuss oder Aufsichtsrat austauschen und erfahren, wie sie ihre Handlungsmöglichkeiten voll ausschöpfen – von der aktiven Mitgestaltung des Wandels bis zum sozialverträglichen Krisenmanagement. Die Referenten und Keynote Speaker sind Experten aus der Automotive-Welt, Fachanwälte und Berater, die sich mit Wandel, Krise und Umstrukturierung bestens auskennen.