von Peter am 15.08.2009, 14:29 Uhr , Kategorie: Wirtschaftskrise

Der Münchner Luxus-Modekonzern Escada hat Insolvenz angemeldet: In Deutschland beschäftigte die einst größte Damenmodemarke der Welt zuletzt etwa 600 Mitarbeiter. Schon wieder eine Folge der Wirtschaftskrise? Eindeutig nein, meint der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Jürgen Wagner, der auch Vertreter der IG Metall ist.

Wagner: „Die Insolvenz von Escada ist keine Folge der aktuellen Wirtschaftskrise, sondern hat ihre Ursache in hausgemachten Problemen und gravierenden Managementfehlern früherer Vorstände.“ In einer Meldung der IG Metall wird erläutert, dass der Konzern es in den letzten Jahren versäumt hat, seine Angebote den Bedürfnissen der KundInnen anzupassen.

Der Insolvenzverwalter wurde aufgefordert, sich nicht nur um die Forderungen der Gläubiger, sondern auch um die Belange der Beschäftigten zu kümmern, damit möglichst viele Arbeitsplätze erhalten bleiben. Angeblich hat das Unternehmen bereits einen Plan zur Neuausrichtung in der Schublade, der in Kürze vorgestelt werden soll.

Peter



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