von Thomas am 23.02.2010, 09:14 Uhr , Kategorie: Arbeitszeit, Wirtschaftskrise

Dass das letzte Jahr weltweit unter dem Zeichen der Wirtschaftskrise stand ist nichts Neues. Wie sich die Krise allerdings bei den verschiedenen Arbeitnehmern ausgewirkt hat, bringen jetzt unterschiedliche Studien an´s Licht.

Eine Umfrage der Hochschule für Oekonomie & Management (FOM) zum Thema Arbeitszeit hat ergeben, dass die Wirtschaftskrise vor allem Fachkräfte Freizeit gekostet hat. So haben die 1.470 befragten Selbstständigen, Manager und Fachangestellten angegeben, dass sie in 2009 deutlich mehr gearbeitet haben als vertraglich vereinbart war und darüber hinaus noch auf Erholungsurlaub verzichtet haben.

80 Prozent der Befragten machten monatlich so viele Überstunden, dass dies zwei vollen Urlaubstagen entspricht. Zudem haben sie letztes Jahr im Schnitt auf 2,5 Tage des Jahresurlaubs verzichtet. Das bedeutet auf´s Jahr gerechnet einen satten Verzicht von 26,5 Urlaubstagen: Eine Menge Freizeit!

Da verwundern die Übrigen Ergebnisse der FOM-Umfrage nicht. So ist die Arbeitszufriedenheit im letzten Jahr um 30 Prozent gesunken: Nur noch knapp die Hälfte der Befragten war mit der Arbeit (sehr) zufrieden. Auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist nach dem Urteil von 35 Prozent der Fachkräfte in ihren Unternehmen nur schlecht verwirklicht.

Thomas



Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 23. Februar 2010 um 09:14 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Arbeitszeit, Wirtschaftskrise abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

«  –  »

1 Kommentar »

  1. Toll, ich habe meine Überstunden der letzten 3 Jahre errechnet rund 1600
    und diese sind tatsächlich erarbeitet worden was ich mit entsprechenden Unterlagen auch nachweisen kann. Diese Unterlagen hat der AG auch zur Auswertung, wurden genau nach seinen Vorgaben angefertigt.
    Jetzt da wir (und mit mir ca. 20 Kollegen) im Rechtsstreit liegen, wir sollen einen neuen AV unterschreiben der soviel Rechtsmängel aufweist, bestreitet er die Mehrarbeit. Durch meinen RA erfahre ich nun – die kriegen wir nie zu 100 % durch. Wir müssen in der Klageschrift jeden einzelnen Tag entsprechend auflisten. Ich habe diese Unterlagen 1:1 in eine Exceltabelle übertragen mit entsprechenden Formel hinterlegt und kann daher sehr genau die Arbstd nachweisen. Wo bleibt da das Recht des AN ??? Warum tut sich die Rechtssprechung so schwer??

    Kommentar von: Harald – am 24. Februar 2010 um 10:29

Leave a comment