Ohne die Wirtschaftskrise wären wir um viele Meldungen ärmer. Ich meine jetzt nicht die ganzen negativen Unternehmensmeldungen, an die man sich im letzten Jahr leider längst gewöhnt hat. Sondern die Nachrichten drum herum! Zum Beispiel Berichte über uns Arbeitnehmer: Wie es uns so geht, wie wir gefühlsmäßig drauf sind und was die Wirtschaftskrise in unserem täglichen Leben mit uns alles anstellt.

Eins muss ich schon sagen: es ist ein ständiges Auf und Ab! Da lese ich gestern in der Zeitung, dass die Wirtschaftskrise ganz schlecht für meine Gesundheit sein kann. Denn wenn mein Betrieb um’s Überleben kämpft, dann ist die Chance ziemlich groß, dass ich psychisch erkranke und vielleicht sogar depressiv werde. Aus Angst davor, dass ich meine Arbeit verliere. Das ist von Experten so belegt.

Doch was ist das? In der gleichen Zeitung, nur einen Tag später, erscheint diese Meldung: „Hurra, ich wurde entlassen“. Der Tenor ist einfach: das sei alles nur eine Frage der Einstellung! Denn wer entlassen wurde, die Sache aber gleich von Anfang an wieder richtig anpackt (Stichwort: positiv denken!), der kann in dieser Situation viel für sich gewinnen.

Verwirrung der Gefühle mitten in der Wirtschaftskrise: Erst durch Jobverlust ein tiefer Fall bis hinunter zur  Depression, dann durch entsprechendes Handeln wieder ganz hoch hinauf. Wenn das alles immer nur so einfach wäre! Tatsache ist aber, dass sehr viele das nicht mehr schaffen. Und die bleiben dann auf der Strecke, und zwar nicht nur gefühlsmäßig. Was soll man da nur raten?

Peter



Dieser Beitrag wurde am Donnerstag, 15. Oktober 2009 um 17:45 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Bundestagswahl 2009, Wirtschaftskrise abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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