Der Betriebsrat hat gem. § 80 Abs. 2 Satz 2 BetrVG das Recht, die Bruttolohnlisten aller im Betrieb beschäftigten Arbeitnehmer einzusehen, soweit dies für die Durchführung seiner Aufgaben erforderlich ist. Doch müssen die Bruttolohnlisten auch die Klarnamen der einzelnen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer enthalten?

Das LAG Niedersachsen hat mit Beschluss vom 22.10.2018 (Az. 12 TaBV 23/18) über diese Frage entschieden.


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von Christine am 13.02.2019, 15:54 Uhr , Kategorie: Arbeitsmarkt, Familienfreundl. Betrieb, Gesetzesänderungen
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Haben wir bald alle einen Anspruch auf Homeoffice? Viele Betriebsräte kämpfen schon lange dafür, dass die Beschäftigten von zuhause aus arbeiten dürfen. Jetzt plant die SPD ein Gesetz zum Homeoffice. Aber es hagelt auch Kritik.


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Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist ein ernstes Thema. Damit gemeint sind unter anderem sexualisierende Bemerkungen und Handlungen, die entwürdigend bzw. beschämend wirken, unerwünschter körperlicher Kontakt, Annäherungen in Verbindung mit Versprechen von Belohnungen und/oder Androhung von Repressalien. Leider wird darüber gerne geschweigen. Von Betroffenen, aber auch von Arbeitgebern. Und das geht gar nicht. Denn Letzterer hat eine Fürsorgepflicht und sollte sich offen gegen sexistische Tendenzen im Arbeitsalltag stellen. Dass es diese tatsächlich gibt, zeigen die Zahlen der dbb Bürgerbefragung Öffentlicher Dienst 2018, die vom Meinungsforschungsinstitut forsa durchgeführt wurde.


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von Christine am 05.02.2019, 20:56 Uhr , Kategorie: Frauen im Beruf, Gleichberechtigung
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Es gibt zu wenig Betriebsrätinnen! Bestätigt hat dies ganz aktuell eine Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft – wieder einmal. Denn das Problem ist nicht neu. Im Schnitt ist nur etwa jedes vierte Betriebsratsmitglied eine Frau (26 %).  Wer jetzt denkt: „Aber es gibt doch die Frauenquote“, der hat natürlich recht, zumindest auf den ersten Blick …


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von Christine am 31.01.2019, 12:41 Uhr , Kategorie: Rechtsprechung
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Dürfen Arbeitgeber das Tragen von Kopftüchern verbieten? Dieses Thema sorgt momentan für heftige Debatten im ganzen Land. Auch für Betriebsräte ist es ein heißes Thema, schließlich sind davon zahlreiche Angestellte betroffen. Gestern warteten wir gespannt auf eine Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts (BAG), die Klarheit bringen sollte. Doch die Antwort kam nicht. Das BAG wendet sich stattdessen an den Europäischen Gerichtshof (EuGH).


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von Renate am 29.01.2019, 15:31 Uhr , Kategorie: Gesundheitsschutz, Psychische Belastungen
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Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat kürzlich eine Umfrage veröffentlicht mit dem Ergebnis, dass fast die Hälfte der Beschäftigten (44%) Angst vor ihren Vorgesetzten hat. Kaum zu glauben, oder? Erwachsene Menschen mit Ausbildung und Berufserfahrung. Mitarbeiter über 55 Jahren nehmen sogar noch häufiger ein angstbesetztes Klima wahr (52%). Für die Umfrage wurden über 8.000 Beschäftigte aus allen Branchen, Einkommens- und Altersgruppen, aus allen Regionen und Betriebsgrößen befragt. Also quer durch.


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von Kunz Marina am 22.01.2019, 08:00 Uhr , Kategorie: Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz
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Die Bundesregierung hat im Dezember 2018 den aktuellen Bericht zur Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit vorgelegt. Demnach hat im Berichtszeitraum (2017) die Häufigkeit meldepflichtiger Arbeitsunfälle den niedrigsten Stand seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland erreicht.


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von Renate am 15.01.2019, 15:06 Uhr , Kategorie: Arbeitszeit, Teilzeit

Was ist Brückenteilzeit?

Seit dem 1. Januar 2019 können Arbeitnehmer Brückenteilzeit beantragen. Geregelt ist das in § 9a TzBfG. Sie haben damit die Möglichkeit, ihre Arbeitszeit für einen bestimmten, von vornherein festgelegten Zeitraum zu reduzieren, um danach wieder in der ursprünglichen Stundenzahl zu arbeiten. Die Brückenteilzeit ist also eine zeitlich begrenzte Reduzierung der Arbeitszeit mit automatischer Rückkehr in die alte Arbeitszeit.

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Maschinenbauingenieure prüfen einen Schweissroboter
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Für viele Arbeitnehmer in der industriellen Fertigung gehört die enge Zusammenarbeit mit Robotern schon heute zum Alltag. Aber auch in anderen Branchen wird die Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) bald nicht mehr wegzudenken sein. Welche Auswirkungen hat der Einsatz von Robotern aber auf unsere Arbeitsplätze der Zukunft? Müssen wir mit zunehmender Überwachung durch den Arbeitgeber, Arbeitsentwertung, Kontrollverlust oder gar Verlust des Arbeitsplatzes rechnen? Oder sollten wir uns im Gegenteil darüber freuen, dass wir lästige, körperlich schwierige und eintönige Arbeiten in Zukunft dem mechanischen Assistenten überlassen können?


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Irgendwie ist es schon fast keine Überraschung mehr: Mit dem Wandel der Arbeitswelt nehmen die psychischen Belastungen zu. Und nach wie vor sind Erkrankungen wie beispielsweise Burnout oder Depressionen der zweithäufigste Grund für eine Krankschreibung. (Auf Platz 1 der arbeitsbedingten Beschwerden: Muskel- und Skeletterkrankungen). Doch die konkreten Zahlen verblüffen dann schon: Laut einem aktuellen Bericht der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat sich die Zahl der Arbeitnehmer, die wegen psychischer Leiden ausfallen, in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt. Im Jahr 2007 fielen demgemäß 48 Millionen Krankheitstage an, 2017 waren es sage und schreibe 107 Millionen. Experten berechnen daraus Produktionsausfälle in Höhe von 12,2 Milliarden Euro. Das berichtet unter anderen die FAZ.


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