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Schikane gegen Edeka-Betriebsrätin

Ich hoffe das neue Jahr 2009 hat bei Ihnen gut begonnen.

Für eine Betriebsrätin aus Witten war der erste Arbeitstag im neune Jahr leider alles andere als gut!

Als Betriebsratsvorsitzende eines Edeka-Marktes wird sie schon seit längerem von Ihrem Arbeitgeber schikaniert. [1]
Schon bei der Gründung des Betriebsrats im Jahr 2006 gab es Probleme. So erhielt die engagierte Betriebsrätin beispielsweise gleich vier Abmahnungen an einem Tag!

Doch nun kommt es noch härter: Vor wenigen Tagen wurde die BR-Vorsitzende ins Büro des Marktleiters zitiert. Dieser warf ihr im Beisein der Hausdetektivin vor einen Diebstahl begangen zu haben. In dem Betriebsrats-Schrank befanden sich nämlich zwei nagelneue Uhren aus dem Laden. Der Arbeitgeber erklärte sofort die fristlose Kündigung.
Die Betriebsrätin weiß nicht wie diese Uhren in den Schrank gekommen sind. Sie vermutet aber, dass sie nun von ihrem Arbeitgeber die Quittung dafür bekommen soll, dass sie sich so engagiert für die Interessen ihrer Kollegen eingesetzt hat.

Die Anhörung des Betriebsrats verlief erfreulicher für sie: dieser hat gestern der fristlosen Kündigung widersprochen! [2]

Es bleibt zu hoffen, dass der Prozess vor dem Arbeitsgericht erfolgreich verläuft.

Die Arbeit für Betriebsräte wird wohl auch im neuen Jahr nicht einfacher werden. Um so wichtiger ist es deshalb, dass alle BRs mit großem Engagement bei der Sache sind.

Thomas