von Renate am 26.02.2020, 12:02 Uhr , Kategorie: Arbeitsmarkt, Leiharbeit
Foto: Ocscay Bence

Obwohl die Anzahl der Leiharbeitnehmer in Deutschland insgesamt rückläufig ist, steigt die Zahl der Leiharbeiter in manchen Unternehmen immer weiter an. Auch im Gesundheitswesen geht der Trend deutlich aufwärts. Der Anteil der Zeitarbeit in Krankenhäusern und Pflegediensten ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Immer mehr Alten- und Krankenpfleger entscheiden sich für eine Anstellung bei einer Zeitarbeitsfirma, denn das hat Vorteile: Die Arbeitszeiten sind klarer geregelt als bei einer Festanstellung, es gibt weniger Nachtschichten und Wochenendarbeit. Sogar die Löhne sind inzwischen oft höher als bei den fest angestellten Kollegen. Die Arbeit ist besser planbar und die Nachfrage ist schließlich groß genug.


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von Christine am 17.01.2020, 12:34 Uhr , Kategorie: Arbeitsmarkt, Betriebsrat, Betriebsratswahl
Foto: Adobe Stock | Gorodenkoff

Betriebsräte sind bei Start-up-Unternehmen bislang leider selten. Das könnte sich mit einem Vorstoß der SPD aber bald ändern. Die Berliner SPD-Vize Ina Czyborra hat vorgeschlagen, nur noch Start-ups mit Betriebsrat finanziell zu fördern. Prompt hagelte es heftige Kritik.

Ein Betriebsrat macht ein Unternehmen attraktiver, das bestätigen zahlreiche Untersuchungen. Start-up-Unternehmen tun sich trotzdem schwer, wenn das Wort „Mitarbeitervertretung“ fällt. Warum eigentlich? Das weiß keiner so genau.

Innovativer Vorstoß

Die Berliner SPD hat deshalb einen innovativen Vorstoß gewagt:


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von Christine am 15.01.2020, 13:19 Uhr , Kategorie: Arbeitsmarkt, Betriebsrat
Foto: Michael Gaida

Es sind trübe Aussichten für die Mitarbeiter der Supermarktkette Real, die Angst vor Kündigungen geht um. Den Verlust von 10.000 Arbeitsplätzen befürchtet der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Werner Klockhaus laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung. Hintergrund ist der geplante Verkauf von Real an einen Investor.

Schon seit September 2018 ist bekannt, dass der Handelsriese Metro seine Supermarktkette abstoßen will. Die rund 34.000 Real-Mitarbeiter bangen seitdem um ihre Zukunft.


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Wir haben ein turbulentes Jahr hinter uns! Das Hin und her um den Brexit, transatlantische Zollkonflikte, der Wandel in der Autoindustrie, die Rezession in der Industrie und vieles mehr haben Betriebsräte in den unterschiedlichsten Unternehmen auf Trab gehalten. Wie geht es 2020 weiter?

Auf was müssen Sie sich als Betriebsrat einstellen, welche wichtigen Themen sollten Sie im Auge behalten?


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Frostige Zeiten bei Daimler. Bild: Pixabay

Tag für Tag hagelt es schlechte Nachrichten aus der Autobranche. Man liest von Stellenstreichungen und Standortschließungen. Jetzt sieht man am Beispiel Daimler: Die Betriebsräte der krisengeplagten Branche fangen an, sich zu wehren.

Bei Daimler sollen weltweit mindestens 10.000 Stellen gestrichen werden, von Einsparungen in Höhe von 1,4 Mrd. Euro spricht das Unternehmen. Zwei Drittel seiner Einsparungen will das Unternehmen in Deutschland vornehmen – 6.600 Stellen sollen hier wegfallen. Aktuell arbeiten rund 300.000 Mitarbeiter bei der Daimler AG, davon knapp 178.000 in Deutschland.

Betriebsrat: Keine Diskussion über Köpfe!

Es klang so, als wäre das alles mit dem Betriebsrat besprochen. Ist es aber nicht! Daimler-Gesamtbetriebsratschef Michael Brecht meldete sich prompt zu Wort. Wie das Handelsblatt zitiert, sei am Ende gar nicht klar, wie viele Stellen aufgrund der Krise wegfallen werden: „Eine Diskussion über Köpfe ist absurd, weil wir viele andere sinnvolle Maßnahmen vereinbart haben und hauptsächlich Prozesse und Abläufe verändern werden“.


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Der Osram-Betriebsrat kann die Übernahme durch den österreichischen Chipkonzern AMS nicht verhindern. Das Oberlandesgericht Frankfurt lehnte in der vergangenen Woche einen Antrag des Konzernbetriebsrats auf eine einstweilige Verfügung ab. Die Betriebsräte befürchten eine Zerschlagung des Unternehmens durch die Österreicher.

In den vergangenen Monaten gab es immer wieder Schlagzeilen um die Übernahme des Münchener Traditionsunternehmens Osram. Im Rennen der Übernahmeschlacht sind neben den Finanzinvestoren Bain und Advent auch erneut der Chipkonzern AMS. Denn nach dem Scheitern eines ersten Angebots im September hat AMS einen zweiten Anlauf zur Übernahme von Osram genommen. AMS hält bereits knapp 20 % an Osram-Aktien.


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Bild: Skitterphoto

Der 31.10.2019 ist Geschichte, damit auch – wie lange angekündigt – die Mitgliedschaft Großbritanniens in der EU? Ganz und gar nicht. Tatsächlich ist der EU-Austritt wieder einmal verschoben worden; diesmal „flexibel“ bis spätestens zum 31.01.2020. Viele Arbeitnehmer in Deutschland und Großbritannien zittern weiter um ihre Arbeitsplätze.

Geregelt, ungeregelt, gar kein Austritt? Immer noch ist alles möglich beim Thema Brexit. Sicher ist in diesen Tagen leider nur eines. Das Chaos hat schon jetzt Folgen für die Wirtschaft, und damit auch für die viele Arbeitnehmer.

Rückgang der Exporte

Allein die Exporte der deutschen Automobilhersteller nach Großbritannien sind in den letzten drei Jahren um mehr als ein Fünftel zurückgegangen, liest man bei Capital online. Laut einer Studie der Beratungsgesellschaft Deloitte, von der NTV berichtet, haben die Rückgänge von deutschen Auto- und Pharma-Exporten nach Großbritannien vor allem Bayern und Baden-Württemberg getroffen.

Werksschließung in Thüringen

In Thüringen verlieren in Kürze 60 Menschen wegen des Brexit ihren Job: Der Bildungseinrichter ASS schließt seine Produktion in Probstzella. Begründung: Ein Großteil des Umsatzes wurde dort als Teilezulieferer für Großbritannien erwirtschaftet, die Firma rechnet im Zuge der Brexit-Diskussion nach eigenen Angaben mit weiteren drastischen Umsatzeinbrüchen.

Auch die Kurzarbeit in der Industrie nimmt zu – und wird häufig mit den Unsicherheiten wegen des Brexit begründet.

Wann wissen wir endlich mehr?

Ein neuer Termin, auf den jetzt alle gebannt warten, ist der 12. Dezember. Denn an diesem Tag finden vorgezogene Neuwahlen in Großbritannien statt. Deren Ausgang ist völlig offen; die Gefahr eines ungeregelten EU-Austritts Großbritanniens ohne Abkommen ist damit weiter nicht gebannt.

Die britische Brexit-Gedenkmünze ist jedenfalls zurück in die Presse gewandert, denn dort ist als Austrittsdatum der 31. Oktober eingraviert …

von Christine am 21.10.2019, 15:47 Uhr , Kategorie: Arbeitsmarkt, Europa
Foto: daniel_diaz_bardillo

Im September warnte die Automobilbranche vor den „erdbebengleichen Folgen“ eines ungeregelten Brexit. Die Sorge vor Zöllen in Milliardenhöhe und teuren Produktionsunterbrechungen ist groß – und lähmt den sowieso schon wirtschaftlichen schwächelnden Wirtschaftszweig. Auch alle anderen Branchen, die mit Großbritannien Geschäfte machen, sind verunsichert. Für viele Arbeitnehmer und Betriebsräte ist es ein banges Warten. Die Angst geht um, und noch immer ist ein „harter Brexit“ nicht vom Tisch.

Stand: 21.10.2019

Es sind nur noch 10 Tage bis zum 31. Oktober, dem Tag, an dem die „Scheidung“ von Großbritannien endgültig unter Dach und Fach sein sollte. Und immer noch ist gar nichts klar. Denn am Wochenende wurde eine weitere Brexit-Verschiebung aus London beantragt. Für diese Verlängerung gibt es bisher kein grünes Licht aus der EU. Aber auch der Vertrag, den der britische Premierminister Boris Johnson in letzter Sekunde ausgehandelt hatte, ist noch im Rennen.

Was weiter passiert, kann niemand sagen. Vier Szenarien sind aber weiter denkbar.


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Pixabay/m_hassan

Durststrecke in der deutschen Industrie: Der Anteil der Kurzarbeit ist deutlich gestiegen. Auf Betriebsräte kommen turbulente Zeiten zu.

Der Anteil der Kurzarbeit ist so hoch wie zuletzt auf dem Höhepunkt der Rezession 2012/13, berichtete gestern das ifo Institut. Das Arbeitsministerium plant mit einem neuen Gesetz, den Einsatz von Kurzarbeitergeld zu erleichtern.


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von Ines am 27.08.2019, 08:24 Uhr , Kategorie: Arbeitsmarkt

Was würden Sie sagen, wenn eine gute Fee vorbei käme und es Ihnen ermöglichte, Ihren Traumjob zu basteln? Was wäre Ihnen das Wichtigste?

Bildquelle: Amir Kaljikovic @ Fotolia.de

Nicht ganz aber so ähnlich wurden im Rahmen einer Umfrage von Stepstone 17.000 Fach- und Führungskräfte in Deutschland gefragt. Die häufigste Antwort: Sie wollen einen Job, der Spaß macht. Aber was heißt das? Als Clown arbeiten? Narrenfreiheit in jeder Hinsicht? Kommen und gehen, wie es passt? Nicht wirklich. Die Auswertung der Studie hat drei Faktoren herausgefiltert, die den ultimativen Traumjob ausmachen: Freiheit, Sinnhaftigkeit und ein gutes Teamgefühl. Erfüllen Unternehmen diese Bedürfnisse, können sie nicht nur Top-Fachkräfte binden, sondern diese auch zu Bestleistungen motivieren. Lassen Sie uns anschauen, was all dies im Einzelnen bedeutet.


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