Die Altersstruktur in unseren Unternehmen verschiebt sich immer mehr in eine Richtung. Dieser Trend wird sich auch in Zukunft weiter verstärken. Fachleute nennen diesen Prozess „immer weniger junge und immer mehr ältere Beschäftigte“ zu haben „demografischen Wandel“.

Wie das Handelsblatt letzte Woche berichtete, wollen die Gewerkschaft IG BCE und die Chemie-Arbeitgeber dieser Entwicklung mit einem Lebensarbeitszeit-Model begegnen. Dieses soll nicht nur eine Arbeitszeitverkürzung ermöglichen, wie sie nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz schon heute möglich ist, sondern enthält einen besonderen Kniff: Die individuelle Lohnentwicklung des Arbeitnehmers soll trotz größerer Arbeitszeitschwankungen möglichst stetig bleiben. Das heißt: Wer als junger Arbeitnehmer seine Arbeitszeit reduziert, muss dann eben später diese Zeit nacharbeiten. Man spricht von einer „lebensphasenorientierten Arbeitszeit“. So hat der Arbeitnehmer die Möglichkeit bei Bedarf ohne Gehaltseinbußen
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von Peter am 20.05.2011, 11:52 Uhr , Kategorie: Arbeitszeit, Demografie

Flexiblen Arbeitszeitmodellen gehört die Zukunft. Vorausschauende Arbeitgeber wissen längst, dass sie für Arbeitnehmer immer attraktiver werden müssen. Denn: In Zeiten des drohenden Fachkräftemangels werden es sich immer mehr Beschäftigte aussuchen können, wem sie ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen. Auch wenn die Realität in den meisten Branchen derzeit davon noch wert entfernt scheint, beginnen immer mehr Chefs sich Gedanken darüber zu machen, wie sie die Arbeitsbedingungen im Betrieb verbessern können, um irgendwann mal den einen entscheidenden Schritt beim Arbeitnehmer voraus zu sein! Gute Arbeitszeitmodelle sind da essentiell! Und deswegen ist es auch eine Meldung wert, was da beim Maschinenbauer Trumpf in Ditzingen in Kürze eingeführt wird.

Arbeitnehmer sollen sich dort zukünftig ihre Arbeitszeit selber „maßschneidern“ können. Je nach Wunsch und Lebenssituation kann
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Es ist eine gute Sache, wenn sich Arbeitnehmer die Arbeitszeit nach ihren eigenen Wünschen einteilen können: Wer morgens als erster im Büro ist, darf am Abend auch als erster gehen. Lange schlafen heißt dann aber auch lange arbeiten. Schließlich muss nach dem Arbeitstag der Schreibtisch leer sein.

Effektiv arbeitende Kollegen, die morgens zeitig beginnen und abends früher nach Hause gehen, gelten bei ihren Mitarbeitern jedoch oft als faul. Klar, denn diejenigen, die erst gegen neun, halb zehn morgens das Büro betreten, haben ja auch nicht mitbekommen, dass der andere bereits seit halb acht am Schreibtisch sitzt.

Um dem zu entgehen, bleiben auch die Frühaufsteher oft länger. In unserer Arbeitswelt ist ein Trend zur Selbstausbeutung
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Am Freitag ist es soweit: In der Westminster-Abteikirche in London werden sich der Sohn des britischen Thronfolgers, Prinz William, und seine Verlobte Kate Middleton vor Gott und der Welt das Ja-Wort geben. Ein Ereignis, das die Herzen der Monarchie-Fans höher schlagen lässt! Und da wir in Deutschland schon seit fast 100 Jahren keinen Kaiser mehr haben, ist dies auch für die Anhänger des Blauen Blutes in unserem Land ein „must be seen“.

Anders als in Großbritannien ist der kommende Freitag hierzulande kein Feiertag. Um das TV-Highlight (von 9 bis 15 Uhr) nicht zu verpassen, haben sich aber schon viele Fans extra frei genommen. Was ist aber mit denen, die dies versäumt haben und im Büro sitzen müssen? Dürfen sie dort den Live-Stream via Büro-Computer laufen lassen?

Die Antwort ist eindeutig:
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von Thomas am 14.02.2011, 14:24 Uhr , Kategorie: Allgemein, Arbeitsmarkt, Arbeitszeit

Wie viele Überstunden? Auf den ersten Blick lässt sich diese Zahl gar nicht lesen. Einfacher geschrieben lautet sie 2,5 Milliarden. So viele Überstunden leisteten die Arbeitnehmer in Deutschland im vergangenen Jahr laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Im Vergleich zum Krisenjahr 2009 hat die Zahl der Überstunden um 15% zugenommen. Ein Zeichen dafür, dass es mit der Wirtschaft wieder deutlich bergauf geht. Dies schlägt sich auch positiv auf den Arbeitsmarkt nieder: Denn neben den Überstunden wächst auch die Zahl der
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von Thomas am 24.01.2011, 14:06 Uhr , Kategorie: Arbeitszeit, Tarifrecht, Urlaub

Beim Geld hört der Spaß auf – beim Urlaub übrigens auch!

Das beweist das druckfrische Urteil des LAG Düsseldorf vom 18.01.2011 (Aktenzeichen: 8 Sa 1274/10). Eine 24-jährige Kassiererin klagte, weil ihr laut dem einschlägigen Manteltarifvertrag für den Einzelhandel in NRW „nur“ 34 Urlaubstage zustehen, ältere Kollegen hingegen in den Genuss von 36 Urlaubstagen kommen. Eine offensichtliche
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Das Ziel: Die Zukunft der Arbeit soll familienfreundlicher werden. Diese Worte haben wir schon oft gehört, aber passiert auch etwas? Bei dem Thema sind vor allem Arbeitgeber gefragt. Denn die haben es in der Hand, positive Rahmenbedingungen und Regeln in ihren Unternehmen einzuführen. Nicht verwunderlich erscheint, dass in der breiten Masse letztlich immer noch die Gier nach Profit die Oberhand zu behalten scheint. Dadurch bleiben familienfreundliche Regelungen unweigerlich auf der Strecke. Denn beides verträgt sich nicht so recht. Darum ist es prima, wenn viele an dem Thema dranbleiben und es weiter voranbringen. Um die Erfahrungen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu ihrer Arbeitszeit besser kennenzulernen, gibt es jetzt eine Online-Umfrage, an der
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von Ines am 27.10.2010, 15:04 Uhr , Kategorie: Arbeitszeit

Der zunehmende Fachkräftemangel bringt schlechte Nachrichten: Laut einer Meldung der dpa rechnen Wirtschaftsexperten damit, dass die Wochenarbeitszeit in den nächsten Jahren ansteigen wird. „37,5- oder 38-Stunden-Wochen sind in jedem Fall vorbei“, so der Präsident des deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Klaus Zimmermann in der „Bild„. Auf bis zu 45 Wochenstunden könnte die Arbeitszeit nach Meinung der Experten steigen, um den drohenden Fachkräftemangel aufzufangen. Laut Gesetz sei es möglich, wöchentlich sogar bis zu 48 Stunden zu arbeiten.
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Wieviel Zeit darf man als Arbeitnehmer während der Arbeitszeit auf  der Toilette verbringen, ohne damit eine arbeitsvertragliche Pflichtverletzung zu begehen, die wiederum eine verhaltensbedingte Kündigung rechtfertigt? Das Arbeitsgericht Paderborn (Urteil vom 29.09.2010 – 2 Ca 423/10) meint, dass ein Zeitraum von
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von Thomas am 14.07.2010, 08:16 Uhr , Kategorie: Arbeitszeit, Rechtsprechung

Ein Klassiker: Es geht um die Frage, ob das Anlegen von Dienstkleidung schon Arbeitszeit ist oder nicht. Das Verwaltungsgericht Münster hat am 01.07.2010 (AZ: 4 K 1753/08) entschieden, dass das Anziehen einer normalen Polizeiuniform der Arbeitszeit zuzurechnen ist: „Die Uniform stelle für den Polizeivollzugsbeamten keinesfalls eine dem reinen Privatbereich zuzuordnende Kleidung dar, sondern eine allein auf Gewährleistung von Schutz und Sicherheit ausgerichtete Ausrüstung.“

Erfreulich für den klagenden Polizisten. Denn dieser bekommt bei einer durchschnittlichen Ankleidezeit von etwa einer Viertelstunde am Tag nun
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