Ein Angestellter in Neuseeland nahm letztlich einen Clown mit zu einem Kündigungsgespräch mit seinem Chef. So berichtet es das Süddeutsche-Magazin „jetzt“. In Neuseeland ist es Usus, dass man zu schwierigen Job-Gesprächen Angehörige mitbringen kann. Leider hat die originelle Idee nichts an der Kündigung geändert. Allerdings ging der Mann mit dem besonderen Humor nicht mit leeren Händen nach Hause, denn der Clown bastelte während des Gesprächs diverse Luftballontiere, die der Gekündigte mitnehmen durfte. Na dann.

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Skurrile Fälle gibt es auch bei uns. Fast täglich wird ein Gerichts-Urteil zu einem Kündigungsprozess veröffentlicht. Hier darf man zwar keine Clowns mitbringen, aber Unterstützung dürfen Arbeitnehmer sich anderweitig holen – nämlich beim Betriebsrat. Der Betriebsrat kann den Mitarbeiter beraten, im Gespräch mit den Vorgesetzten teilnehmen und muss nicht zuletzt vor jeder Kündigung angehört werden. Daher sollte jeder Betriebsrat wissen, welche Kündigungsarten es gibt und welche Voraussetzungen jeweils gelten. Wir stellen heute die entsprechenden Basics zum Thema Kündigung vor.


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von Nicola am 13.08.2019, 11:30 Uhr , Kategorie: Betriebsrat, Kurzarbeit

Die wichtigsten Fragen zur Kurzarbeit verständlich beantwortet

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Laut einer Umfrage des Ifo Instituts rechnen deutsche Unternehmen in den kommenden Monaten mit zunehmender Kurzarbeit. Was bedeutet das für die Belegschaft und für Sie als Betriebsrat? Was ist rechtlich geregelt? Wir haben die wichtigsten Fragen zum Thema für Sie zusammengestellt.

Unter welchen Voraussetzungen darf der Arbeitgeber Kurzarbeit anordnen?


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von Nicola am 09.07.2019, 10:46 Uhr , Kategorie: Arbeitszeit, Betriebsrat
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Wer träumt nicht davon, mal drei Monate am Stück frei zu nehmen? Um endlich die Motorradreise nach Südspanien zu machen – um die dringenden Projekte im Haus fertigzustellen oder um Zeit für die pflegebedürftige Mutter zu haben? Oder wünscht sich, im Alter vorzeitig in den Ruhestand zu gehen – ohne finanzielle Einbußen?

Könnte das Lebensarbeitszeitkonto uns eine neue Flexibilität in der Arbeit geben und diese Träume wahr werden lassen?


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von Christine am 14.06.2019, 13:01 Uhr , Kategorie: Betriebsrat
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Souverän und gelassen diskutieren statt Türen knallen? Diese Strategien helfen Ihnen als Betriebsrat, auf Vorurteile zu reagieren und besser zu streiten.

Gastbeitrag unseres ifb-Kommunikationsexperten Thomas Hubert

Diskussionen können harmlos beginnen und dann plötzlich eskalieren. Damit Sie auch über heikle Themen oder problematische Aussagen gelassen und konstruktiv streiten können, hat die Süddeutsche Zeitung hilfreiche Strategien für Sie zusammengestellt:


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Schätzungen zufolge gibt es etwa 1.000 Europäische Betriebsräte (EBR). In diesen Gremien sind laut DGB ca. 20.000 Delegierte aktiv und vertreten mehr als 17 Millionen Beschäftigte. Was passiert mit diesen Gremien nach dem Brexit?

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Ist das ein Aprilscherz oder ein echtes Gerichtsurteil? Passend zum 1. April, dem offiziellen Feiertag des Humors, stellen wir Ihnen drei wunderliche Geschichten aus dem Gerichtssaal vor. Tauchen Sie ein in die Welt der drolligen Urteile!

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Zu oft auf der Toilette?

In einer Kanzlei führte der Chef genau Buch – nämlich ein Toilettentagebuch. Das Ergebnis: Sein Mitarbeiter habe „pflicht- und vertragswidrig erhebliche Arbeitszeit über das übliche Maß weit hinausgehend auf der Toilette verbracht“.


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Der Betriebsrat kann vom Arbeitgeber verlangen, über Arbeitsunfälle unterrichtet zu werden, die Beschäftigte eines anderen Unternehmens im Zusammenhang mit der Nutzung der betrieblichen Infrastruktur des Arbeitgebers erleiden. (BAG Beschluss vom 12.03.2019 – 1 ABR 48/17)


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Das LAG Düsseldorf hat entschieden: bei der Frage, welche Vergütung einem freigestellten Betriebsratsvorsitzenden nach § 37 Abs. 4 BetrVG zusteht, handelt es sich nicht um eine mitbestimmungspflichtige Umgruppierung gemäß § 99 BetrVG (Landesarbeitsgericht Düsseldorf, Beschluss vom 19.03.2019 – 8 TaBV 70/18).


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von Nicola am 12.03.2019, 08:24 Uhr , Kategorie: Arbeitsschutz, Betriebsrat, Gesundheitsschutz
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Bald geht es wieder los: Kaum blühen draußen die ersten Gräser und Bäume, triefen auch schon die ersten Nasen und tränen viele Augen. Fast jeder fünfte Deutsche leidet an Heuschnupfen. Zum Glück beschränken sich diese Allergieausbrüche auf bestimmte Zeiten und können durch Medikamente gelindert werden. Was aber, wenn die Allergie nicht durch Pollen ausgelöst, sondern berufsbedingt ist? Wenn es bestimmte Arbeitsstoffe sind, die allergische Reaktionen bei betroffenen Mitarbeitern auslösen? Hört sich nach Einzelfall an? Tatsächlich liegen Allergien bei den berufsbedingten Erkrankungen weit vorn.


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Der Betriebsrat hat gem. § 80 Abs. 2 Satz 2 BetrVG das Recht, die Bruttolohnlisten aller im Betrieb beschäftigten Arbeitnehmer einzusehen, soweit dies für die Durchführung seiner Aufgaben erforderlich ist. Doch müssen die Bruttolohnlisten auch die Klarnamen der einzelnen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer enthalten?

Das LAG Niedersachsen hat mit Beschluss vom 22.10.2018 (Az. 12 TaBV 23/18) über diese Frage entschieden.


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