von Peter am 09.08.2010, 15:03 Uhr , Kategorie: Burn-out, Gesundheitsschutz

Stress im Arbeitsleben hat bestimmt jeder, der was auf sich hält. Denn hat man keinen, kommt möglicherweise der Chef bald auf dumme Gedanken. Von Stress dieser Art abgesehen, gibt es auch noch den echten Stress, den, der einen krank macht. Wie ist es bei Ihnen: Zweifeln Sie daran, ob sich Ihre Work-Life-Balance noch im Gleichgewicht befindet? Sind Sie unsicher, ob Ihre Leistungen im Betrieb angemessen gewürdigt werden und macht Sie das unzufrieden? Sind Sie vielleicht schon in der Stressfalle gefangen? Tja, wenn man das nur wüsste. Denn schließlich ist die eigene Wahrnehmung, wenn es um sich selbst geht, nicht immer der beste Ratgeber. Doch Abhilfe ist in Sicht: Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft VBG bietet auf ihrer Webseite einen kostenlosen Stresstest an. Nach der Beantwortung von 20 recht einfachen Fragen bekommt man von einer Ampel angezeigt, wie hoch das eigene Stresslevel sein könnnte. Grün ist gut, zeigt die Ampel aber gelb oder rot könnte eine akute Gefährdung vorliegen, was letztlich zum Burnout-Syndrom führen kann. Wer ein solches Ergebnis erzielt, dem bietet die Webseite weitere Hinweise und Tipps vor allem für Präventionsmaßnahmen.

Ein Internet-Test ist natürlich nicht absolut zuverlässig, kann aber hilfreich für eine erste Einschätzung der Situation sein. Vorsicht: Ruft man die Seite auf, fängt unvermittelt eine Stimme zum Reden an, also nicht erschrecken und die Lautsprecher etwas leiser stellen.

Link zum Stresstest auf der VBG-Seite

Peter

von Peter am 08.07.2010, 10:58 Uhr , Kategorie: Burn-out, Gesundheitsschutz

Bislang dachte ich, man würde es dann letztlich schon irgendwie selbst merken, ob man burnout gefährdet ist oder nicht. Aber da ist wohl die Laienpsychologie mit mir durchgegangen. Möglicherweise merkt man es zwar, die Frage ist aber, ob man in einem solchen Fall dann persönlich noch irgendetwas vernünftig gestalten und für sich zum Positiven ändern kann. Nun ist ja eine Gefährdung immer erst eine Vorstufe. Wenn man als Arbeitnehmer oder Arbeitnehmerin burnout gefährdet ist, so wird bestimmt vieles, das auf diesen Zustand hindeutet, im Bewusstsein aktiv ausgeblendet, die Wahrnehmung wird einem im Zweifel sicher nicht die richtigen Signale zuspielen. Und tut sie es doch, dann ist dieser Button „Ignorieren“ gleich wieder weggeklickt. Das ist wie mit den Anzeichen von Sucht: Da ist auch jeder davon überzeugt,
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In wirtschaftlich schlechten Zeiten wird immer wieder darüber berichtet, dass Arbeitnehmer weniger oft krank sind, also seltener wegen Krankheit fehlen, um es etwas genauer zu sagen. Eine Erklärung ist meist schnell gefunden: Es ist die Angst vor drohendem Arbeitsplatzverlust. Das sollte man sich argumentativ mal herleiten: Die Zeiten sind schlecht, weswegen die Betriebe Umsatzrückgänge erleiden. Darum ist die Stimmung im Betrieb schlecht, weswegen die Arbeitnehmer, die Kranken zum einen, aber natürlich auch die Gesunden, Angst um ihren Job haben. Und in dieser Situation tritt folgendes Phänomen ein: Die Krankensstandsquote sinkt! Dafür kann es nur zwei Erklärungen geben:

a. Die Arbeitnehmer sind tatsächlich gesünder geworden, oder

b. Die Arbeitnehmer sind so gesund bzw. so krank wie immer, sie melden sich jedoch weniger häufig arbeitsunfähig.

Fall a. dürfte unrealistisch sein, wobei natürlich auch nicht ganz ausgeschlossen. Fall b. ist dagegen die Variante, die man sich anschauen sollte. Bedeutet dieses Verhalten doch übersetzt nur eins:
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