Das Lebensalter von Mitarbeitern und deren individuelle Motivation im Job haben nichts miteinander zu tun – so lautet das Ergebnis einer neuen Studie der Universität Bayreuth. Demgegenüber steht das leider sehr verbreitete Vorurteil, dass gerade die älteren Arbeitnehmer, vor allem wenn sie schon länger im Betrieb arbeiten, immer weniger motiviert sind. Dies steht jedoch in keinem unmittelbaren Zusammenhang. Tatsächlich wird durch ganz andere Ereignisse eine Abwärtsspirale hinsichtlich der Motivation in Gang gesetzt. Und dazu gehört vor allem die tatsächlich erlebte aber auch die gefühlte Benachteiligung wegen des eigenen Alters.

Für die Studie der Universität Bayreuth wurden 1.250 Beschäftigte aus sechs deutschen Unternehmen befragt. Das Ergebnis macht aufmerksam: Denn nach Ansicht der Wissenschaftler ist das Alter an sich für eine mögliche mangelnde Leistungsbereitschaft nur wenig verantwortlich. Diese trat vielmehr erst dann ein, wenn
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von Thomas am 27.05.2010, 14:36 Uhr , Kategorie: Arbeitszeit, Mobbing

Eine britische Umfrage hat an´s Licht gebracht, dass 20 Prozent der Arbeitnehmer ihre Kollegen bzw. einige davon hassen und hinter ihrem Rücken heftig über sie lästern. Dass nicht jeder jeden mag, ist nicht verwunderlich. Aber dass gerade im Arbeitsalltag jeder fünfte Arbeitnehmer Hassgefühle gegenüber seinen Mitarbeitern hegt, ist beängstigend.

Laut der Studie sollen die weiblichen Kollegen besonders lästerfreudig sein: 20 Minuten der täglichen Arbeitszeit würden für Lästereien verschwendet.

Für das Betriebsklima ist das natürlich nicht besonders förderlich. Meinungsverschiedenheiten gehören jedoch zum Arbeitsalltag genauso dazu wie zum Privatleben. Eine offene Aussprache
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In unserem Nachbarland Frankreich häufen sich die Selbstmorde auf Grund von psychosozialem Stress am Arbeitsplatz. Allein bei der France Télécom haben sich seit Anfang des Jahres mehr als 20 Mitarbeiter das Leben genommen. Auch bei dem Autogiganten Renault hat es mehrere Suizide gegeben.

Die französische Regierung sucht nun nach Mitteln diese schrecklichen Zustände zu verhindern. Geplant ist,
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von Peter am 21.09.2009, 17:39 Uhr , Kategorie: Mobbing

Monika Hirsch-Sprätz ist Sozialpädagogin und leitet die Mobbingberatungsstelle Berlin-Brandenburg. In einem Gespräch mit der sonntaz, der Wochenendbeilage der Berliner Zeitung taz, berichtet sie von ihrer Arbeit und über aktuelle Erscheinungsformen von Mobbing. Sie erklärt, dass die Mobbing-Arten zwar immer noch die gleichen seien, das Vorgehen jedoch insgesamt viel rigider wurde. So würden beispielsweise Führungskräfte mittlerweile regelrechte „Mobbingaufträge“ an Untergebene im mittleren Management verteilen. Eine Vorstellung die, wie ich meine, nur schwer zu ertragen ist.

Konkrete Vorwürfe richtet Hirsch-Sprätz jedoch gegen so manche Betriebsräte in großen Unternehmen. Es sei kein Geheimnis, dass Betriebsräte oft nur so tun, als ob sie Mobbing-Opfern helfen würden, in Wahrheit aber zum Arbeitgeber halten und entsprechend handeln, so die Beraterin. Grund dafür seien neben Bestechung auch ein Mangel an Zivilcourage, persönliche Existenzangst sowie die Furcht vor Konsequenzen.

Ein Blick auf die Rangliste der meistgebuchtesten und nachgefragtesten Seminarthemen beim ifb, dem Institut zur Fortbildung von Betriebsräten, lässt auch eine andere Meinung zu. Schulungen zum Thema Mobbing, wie sie hier in vielen Kursen vermittelt werden, gehören seit etlichen Jahren zu den Dauerbrennern im Programm. Das Interesse und Engagement zu diesem Thema ist im Gegenteil mittlerweile so groß geworden, dass vom 11. bis 13. November 2009 nun zum zweiten Mal eine eigene Fachtagung veranstaltet wird. „Licht ins Dunkel bringen!“ ist ihr Motto und sie will Betriebs- und Personalräte dazu bewegen, sich mutig und konsequent für Mobbing-Opfer einzusetzen.

Denn Hilfe ist etwas, das Kolleginnen und Kollegen in solchen Situationen am dringendsten brauchen. Monika Hirsch-Sprätz: „Manchmal reicht es schon, zu sagen, was die nächsten Schritte sein können. Dann erscheint die Situation nicht mehr ausweglos.“ Und das ist meist nur der Anfang. Es gibt mittlerweile ein großes Netzwerk an Mobbing-Hilfsorganisationen. Leider wissen das viele Opfer gar nicht. Auch hier kann man deswegen als Betriebsrat durchaus schon mal präventiv ansetzen: Also bereits im Vorfeld ausreichend informieren! Es gibt viel, was man tun kann.

Peter

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