Der Tag der Schwerbehindertenvertretung 2012 kommt näher. Wobei es eigentlich heissen müsste: Die Tage der Schwerbehindertenvertretung, Mehrzahl also, denn die Fachtagung wird aufgrund der hohen Nachfrage im Mai zwei mal hintereinander angeboten. Juristin Conny Huber, die die Veranstaltung leitet, erklärte vor einiger Zeit im Betriebsrat Blog, das Besondere am Tag der SBV seien die speziellen Angebote für die wesentlichen Knackpunkte in der Arbeit als Schwerbehindertenvertretung.

Für den Tag der Schwerbehindertenvertretung, der vom 2. bis 4. Mai 2012 in Berlin statt findet, ist
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Das wär‘ was: Endlich mal nicht alleine stehen! Viele Schwerbehindertenvertreter (SBV) kennen das: Sie üben im Betrieb ihr Amt aus und sind dabei völlig auf sich allein gestellt. Nicht wie der Kollege aus dem Betriebsrat. Der ist fast immer Teil eines mehrköpfigen Teams, eines Gremiums. Da kann man sich beraten, Meinungen austauschen, Strategien entwickeln. Und neben den schwierigen Themen, die es oft zu besprechen gibt, auch immer mal wieder lachen, scherzen und sich gegenseitig Bestätigung und damit Motivation abholen. Davon können Schwerbehindertenvertreter meist nur träumen!

Juristin Conny Huber (Foto) kennt diese Situation genau. Seit sechs Jahren betreut sie beim Seminarveranstalter ifb den Fachbereich „Schwerbehindertenvertretung“. Sie erklärt: „Die SBV ist im Normalfall im Betrieb auf sich allein gestellt.  Einige sind zwar auch noch im Betriebsrat tätig. Wenn sie aber die Tür zu machen, um sich ihrer SBV-Arbeit zu widmen, sind sie allein. Das sind schon echte Einzelkämpfer! Da bleibt ein Austausch mit Menschen, die in derselben Situation sind, die Ausnahme.“ Nun hat der Gesetzgeber den Schwerbehindertenvertretern einen rechtlichen Anspruch auf Weiterbildung gegeben. Conny Huber hat schon viele solcher SBV-Schulungen veranstaltet: „Hier trifft ein SBV’ler nicht nur auf Referenten, die wissen, wo ihn der Schuh drückt und die ihm Wege aufzeigen, wie er seine Aufgaben im Betrieb erfüllen kann. Er trifft auch auf Kolleginnen und Kollegen aus anderen Betrieben, mit denen er sich intensiv austauschen kann.“

Zum Highlight im Weiterbildungsbereich ist mittlerweile eine Fachtagung geworden, die der Schulungsveranstalter ifb ins Leben gerufen hat: Der Tag der Schwerbehindertenvertretung. Als dieser 2010 in Hamburg zum ersten Mal stattfand, rieben sich viele vor Ort erstaunt die Augen:
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Im Vorstellungsgespräch möchte ein Arbeitgeber vom Bewerber am liebsten so viel wie möglich erfahren. Das ist verständlich. Genauso verständlich ist jedoch, dass der potentielle Arbeitnehmer so manche etwas pikantere Frage lieber unbeantwortet lassen will. Muss er doch realistischerweise befürchten, dass eine ehrliche Antwort darauf seine Chancen auf den Arbeitsplatz erheblich schmälern würde. Was nun in solchen Situationen pikant ist und was nicht, beschäftigt die Arbeitsgerichte seit längerer Zeit. Es geht um die Zulässigkeit von Fragen im Vorstellungsgespräch. In einem aktuellen Fall hatte sich das Bundesarbeitsgericht damit zu befassen, ob die Frage nach der Schwerbehinderung eines Bewerbers zulässig ist und ob ihre Stellung möglicherweise sogar einen Entschädigungsanspruch auslösen kann.

Eine schwerbehinderte Arbeitnehmerin bewarb sich für eine Stelle im Außendienst bei einem Softwareunternehmen. Als sie sich vorstellte,
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Das Ganze habe etwas „Aktionistisches“ – mit diesen Worten kritisierte Barbara Vieweg, die Sprecherin des Deutschen Behindertenrates den soeben von Bundessozialministerin Ursula von der Leyen vorgestellten „Nationalen Aktionsplan“ für die gesellschaftliche Teilhabe von Behinderten. Im Rahmen der „Initiative Inklusion“ will die Bundesregierung für drei Jahre zusätzliche 100 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Damit sollen unter anderem behinderte Menschen besser in das Arbeitsleben integriert werden. Für Jugendliche seien spezielle Berufsvorbereitungsprogramme geplant, auch ältere Arbeitnehmer würden gefördert.

Behindertenverbände kritisieren daran vor allem, dass die
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Im November 2010 fanden bundesweit Wahlen zur Schwerbehindertenvertetung statt. Viele, die zum ersten Mal in dieses Amt gewählt wurden, hatten seitdem Gelegenheit, erste Erfahrungen zu sammeln. Deutlich leichter und einfacher macht man sich den Einstieg übrigens durch einen Seminarbesuch. Die Nachfrage nach Grundlagenschulungen für die Schwerbehindertenvertretung ist beim ifb-Institut derzeit besonders hoch. Für das Seminarjahr 2011 wurde deswegen soeben eine neue Auflage des Schulungsprogramms veröffentlicht. Alle Termine wurden aktualisiert und befinden sich auf dem neuesten Stand (April 2011). Derzeit werden 22 verschiedene Themen angeboten. Vom neuen SBV-Mitglied bis zum langjährigen Profi wurde an alle gedacht. Der Seminartipp für Einsteiger lautet: „Schwerbehindertenvertretung Teil I„. Hier wird notwendiges Handwerkszeug vermittelt, das die Basis einer erfolgreichen Interessenvertretung der vierjährigen Amtszeit darstellt .

Und das sind die ganz neuen Themen für SBV’ler, die 2011 erstmals im ifb-Programm sind:
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Soeben wurde eine neue Info-Plattform freigeschaltet, die sich ausschließlich dem Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz widmet. Vor allem Arbeitnehmervertreter wie Betriebsräte aber auch die Vertrauenspersonen der Schwerbehinderten (Schwerbehindertenvertretung) erhalten hier viele aktuelle Informationen, Artikel aus Fachzeitschriften im Volltext, Seminar- und Literaturempfehlungen.

Link zum Portal

Wer Interesse an besonders qualifizierten Weiterbildungen hat, sollte sich unbedingt
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Es gibt eine Parallelwelt, zu der die meisten von uns, mich eingeschlossen, keinen Zugang haben: Die Welt in der Menschen mit Behinderung leben. Ob blind, taub, stumm oder mit körperlichen Gebrechen: Für viele dürfte es schlicht nicht vorstellbar sei, wie so ein Leben mit Behinderung aussieht. Für den Caritas-Blog „Kein Mensch ist perfekt“ geht Alexander Görsdorf in einem Gastbeitrag der Frage nach, ob Behinderte nicht vielleicht sogar die besseren Arbeitnehmer sind.

Unerhört: Es soll doch tatsächlich Arbeitgeber geben, die nicht so gerne
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Ende November 2010 endet der gesetzlich vorgegebene Zeitraum für die bundesweit und turnusmäßig stattfindenden Wahlen zur  Schwerbehindertenvertetung. Zeitgleich ist das neue Seminarprogramm des ifb-Instituts für das Seminarjahr 2011 erschienen: 22 Themen befinden sich dabei im Angebot. Vom neuen SBV-Mitglied bis zum langjährigen Profi wurde an alle gedacht. Das ist unsere Empfehlung für Einsteiger: „Schwerbehindertenvertretung Teil I„. Hier wird das notwendige Handwerkszeug vermittelt, welches die Basis einer erfolgreichen Interessenvertretung dieser vierjährigen Amtszeit darstellt .

Und das sind die ganz neuen Themen für SBV’ler, die erstmals im Programm des ifb sind:
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In vielen deutschen Betrieben werden gerade Neuwahlen zu den Schwerbehindertenvertretungen sowie Jugend- und Auszubildendenvertretungen durchgeführt. Der für beide Organe gesetzlich vorgegebene Wahlzeitraum läuft vom 01. Oktober bis zum 30. November 2010. Vor allem für neugewählte Mitglieder heisst es danach: Seminare besuchen und neues Wissen aneignen. Denn eine gescheite Mitarbeitervertretung läuft nicht aus dem Stand.

Für Schwerbehindertenvertreter hat das ifb ein umfassendes Seminarangebot auf die Beine gestelllt: Nicht weniger als 22 Themen befinden sich für 2011 im Angebot. Vom neuen SBV-Mitglied bis zum langjährigen Profi ist an alle gedacht. Das ist unsere Empfehlung für Einsteiger:
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von Thomas am 11.08.2010, 13:52 Uhr , Kategorie: Rechtsprechung, Schwerbehindertenvertretung

Ist man behindert, bloß weil man transsexuell ist? Diese Frage mussten vor kurzem Richter in Deutschlands Südwesten entscheiden.

Rein juristisch gesehen liegt eine Behinderung bei Menschen vor, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist (§ 2 Abs. 1 SGB IX).

Um eine für die Sozialkassen praktikablere Handhabung zu gewährleisten, hat man
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