Im Vorstellungsgespräch möchte ein Arbeitgeber vom Bewerber am liebsten so viel wie möglich erfahren. Das ist verständlich. Genauso verständlich ist jedoch, dass der potentielle Arbeitnehmer so manche etwas pikantere Frage lieber unbeantwortet lassen will. Muss er doch realistischerweise befürchten, dass eine ehrliche Antwort darauf seine Chancen auf den Arbeitsplatz erheblich schmälern würde. Was nun in solchen Situationen pikant ist und was nicht, beschäftigt die Arbeitsgerichte seit längerer Zeit. Es geht um die Zulässigkeit von Fragen im Vorstellungsgespräch. In einem aktuellen Fall hatte sich das Bundesarbeitsgericht damit zu befassen, ob die Frage nach der Schwerbehinderung eines Bewerbers zulässig ist und ob ihre Stellung möglicherweise sogar einen Entschädigungsanspruch auslösen kann.

Eine schwerbehinderte Arbeitnehmerin bewarb sich für eine Stelle im Außendienst bei einem Softwareunternehmen. Als sie sich vorstellte,
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Das Ganze habe etwas „Aktionistisches“ – mit diesen Worten kritisierte Barbara Vieweg, die Sprecherin des Deutschen Behindertenrates den soeben von Bundessozialministerin Ursula von der Leyen vorgestellten „Nationalen Aktionsplan“ für die gesellschaftliche Teilhabe von Behinderten. Im Rahmen der „Initiative Inklusion“ will die Bundesregierung für drei Jahre zusätzliche 100 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Damit sollen unter anderem behinderte Menschen besser in das Arbeitsleben integriert werden. Für Jugendliche seien spezielle Berufsvorbereitungsprogramme geplant, auch ältere Arbeitnehmer würden gefördert.

Behindertenverbände kritisieren daran vor allem, dass die
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Im November 2010 fanden bundesweit Wahlen zur Schwerbehindertenvertetung statt. Viele, die zum ersten Mal in dieses Amt gewählt wurden, hatten seitdem Gelegenheit, erste Erfahrungen zu sammeln. Deutlich leichter und einfacher macht man sich den Einstieg übrigens durch einen Seminarbesuch. Die Nachfrage nach Grundlagenschulungen für die Schwerbehindertenvertretung ist beim ifb-Institut derzeit besonders hoch. Für das Seminarjahr 2011 wurde deswegen soeben eine neue Auflage des Schulungsprogramms veröffentlicht. Alle Termine wurden aktualisiert und befinden sich auf dem neuesten Stand (April 2011). Derzeit werden 22 verschiedene Themen angeboten. Vom neuen SBV-Mitglied bis zum langjährigen Profi wurde an alle gedacht. Der Seminartipp für Einsteiger lautet: „Schwerbehindertenvertretung Teil I„. Hier wird notwendiges Handwerkszeug vermittelt, das die Basis einer erfolgreichen Interessenvertretung der vierjährigen Amtszeit darstellt .

Und das sind die ganz neuen Themen für SBV’ler, die 2011 erstmals im ifb-Programm sind:
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Soeben wurde eine neue Info-Plattform freigeschaltet, die sich ausschließlich dem Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz widmet. Vor allem Arbeitnehmervertreter wie Betriebsräte aber auch die Vertrauenspersonen der Schwerbehinderten (Schwerbehindertenvertretung) erhalten hier viele aktuelle Informationen, Artikel aus Fachzeitschriften im Volltext, Seminar- und Literaturempfehlungen.

Link zum Portal

Wer Interesse an besonders qualifizierten Weiterbildungen hat, sollte sich unbedingt
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Es gibt eine Parallelwelt, zu der die meisten von uns, mich eingeschlossen, keinen Zugang haben: Die Welt in der Menschen mit Behinderung leben. Ob blind, taub, stumm oder mit körperlichen Gebrechen: Für viele dürfte es schlicht nicht vorstellbar sei, wie so ein Leben mit Behinderung aussieht. Für den Caritas-Blog „Kein Mensch ist perfekt“ geht Alexander Görsdorf in einem Gastbeitrag der Frage nach, ob Behinderte nicht vielleicht sogar die besseren Arbeitnehmer sind.

Unerhört: Es soll doch tatsächlich Arbeitgeber geben, die nicht so gerne
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Ende November 2010 endet der gesetzlich vorgegebene Zeitraum für die bundesweit und turnusmäßig stattfindenden Wahlen zur  Schwerbehindertenvertetung. Zeitgleich ist das neue Seminarprogramm des ifb-Instituts für das Seminarjahr 2011 erschienen: 22 Themen befinden sich dabei im Angebot. Vom neuen SBV-Mitglied bis zum langjährigen Profi wurde an alle gedacht. Das ist unsere Empfehlung für Einsteiger: „Schwerbehindertenvertretung Teil I„. Hier wird das notwendige Handwerkszeug vermittelt, welches die Basis einer erfolgreichen Interessenvertretung dieser vierjährigen Amtszeit darstellt .

Und das sind die ganz neuen Themen für SBV’ler, die erstmals im Programm des ifb sind:
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In vielen deutschen Betrieben werden gerade Neuwahlen zu den Schwerbehindertenvertretungen sowie Jugend- und Auszubildendenvertretungen durchgeführt. Der für beide Organe gesetzlich vorgegebene Wahlzeitraum läuft vom 01. Oktober bis zum 30. November 2010. Vor allem für neugewählte Mitglieder heisst es danach: Seminare besuchen und neues Wissen aneignen. Denn eine gescheite Mitarbeitervertretung läuft nicht aus dem Stand.

Für Schwerbehindertenvertreter hat das ifb ein umfassendes Seminarangebot auf die Beine gestelllt: Nicht weniger als 22 Themen befinden sich für 2011 im Angebot. Vom neuen SBV-Mitglied bis zum langjährigen Profi ist an alle gedacht. Das ist unsere Empfehlung für Einsteiger:
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von Thomas am 11.08.2010, 13:52 Uhr , Kategorie: Rechtsprechung, Schwerbehindertenvertretung

Ist man behindert, bloß weil man transsexuell ist? Diese Frage mussten vor kurzem Richter in Deutschlands Südwesten entscheiden.

Rein juristisch gesehen liegt eine Behinderung bei Menschen vor, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist (§ 2 Abs. 1 SGB IX).

Um eine für die Sozialkassen praktikablere Handhabung zu gewährleisten, hat man
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Die Schwerbehindertenvertretung (SBV) hat die Aufgabe, sich in Betrieben oder Dienststellen um die Interessen und Belange schwerbehinderter Beschäftigter zu kümmern. Zu wählen ist sie in Betrieben, in denen mindestens fünf schwerbehinderte Menschen und/oder Personen, die diesen gleichgestellt sind, beschäftigt werden. Wählen dürfen nur diese! Gewählt werden können dagegen auch Nicht-Behinderte. Die Wahlen finden turnusmäßig alle vier Jahre statt: 2010 ist es wieder soweit! Im Oktober und November sollen die SBV-Wahlen durchgeführt werden.

Leider hat man hier immer wieder mit zwei Umständen zu kämpfen: Den zum Teil miserablen
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Bitte vormerken: 21. und 22. April 2010 in Hamburg. Warum? Weil dann und dort der erste „Tag der Schwerbehindertenvertretung“ stattfindet. Diese ifb-Fachtagung ist etwas ganz Besonderes, weil sie speziell auf die Arbeit und Bedürfnisse der SchwerbehindertenvertreterInnen zugeschnitten ist. Für SBV’ler als Einzelkämpfer bietet sich zudem die seltene Gelegenheit zum praxisnahen Erfahrungsaustausch mit vielen Gleichgesinnten. Nicht ohne Grund lautet das Motto der Veranstaltung „Einen Schritt weiter kommen“.

Freuen Sie sich auf diese Themen:

· Moderne Arbeitswelt und Leistungsdruck: Neue Herausforderungen für die SBV!

· Krankendaten und Behinderung: Wie viel darf der Chef wissen?

· Gleichgewicht finden: So bekommen Sie SBV und Job unter einen Hut!

· Sichtweisen korrigieren: Schwerbehindert heißt nicht leistungsschwach!

· Verantwortungsvoll beraten: So entkommen Sie der Helferfalle!

· Souverän und selbstbewusst: Erfolgsstrategien für die SBV!

· Wichtiger denn je: Arbeitsplätze für Schwerbehinderte langfristig sichern!

· Auf dem Prüfstand: Was bringt BEM wirklich?

· Irrglaube Kostenfaktor: Investitionen in die Gesundheit lohnen sich doch!

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Sonderseite http://www.sbv2010.ifb.de/

Wir freuen uns auf Sie!

Thomas

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