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Einmal Datenleck? Macht fünf Euro bitte!

Letzte Woche berichteten wir [1] über die peinliche Datenpanne, die sich beim Drogeriediscounter Schlecker ereignet hat. Teile der Kundendatenbank waren für jedermann frei im Internet zugänglich, etwa 150.000 komplette Datensätze sollen betroffen gewesen sein. Über sieben Millionen Newsletter-Abonnenten konnten angeblich öffentlich eingesehen werden. Nun hat sich die Firma bei den Kunden dafür entschuldigt und möchte Wiedergutmachung leisten. Per E-Mail habe man jedem Betroffenen pauschal fünf Euro angeboten [2], als Einkaufsgutschein wohlgemerkt. Damit das Geld auch schön im Laden bleibt. Immerhin hat man sich überhaupt entschuldigt, was nicht zu erwarten war. Die Firma behauptet übrigens, Opfer eines Hacker-Angriffs geworden zu sein. Ein Sprecher meinte dazu [3], man prüfe die Daten ständig auf Sicherheit und sei bemüht den „bösen Leuten“ immer voraus zu sein. Den bösen Leuten voraus sein? Das ist beinahe schon wieder witzig, bedenkt man das bescheidene Image, das die Firma seit längerem in der Öffentlichkeit genießt.

Peter