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Zur fehlenden Macht kommt noch das wenige Geld

Kollege Thomas Marx erwähnte es in seinem Beitrag „Mehr Frauen sollen an die Macht“ [1] bereits: Frauenförderung funktioniert hierzulande zwar zum Teil, aber immer noch viel zu wenig. Auch auf den geringeren Durchschnittsverdienst von Frauen bei gleicher Arbeit wird in diesem Zusammenhang verwiesen. Hier wurde Deutschland kürzlich von der Europäischen Union gerügt [2]. Ob die zugrundeliegenden Annahmen für solche Vergleiche (Beispiel: Frauen arbeiten häufiger Teilzeit) nun immer stimmig sind, soll hier dahingestellt bleiben. Jedenfalls gibt es einen weiteren wichtigen Aspekt, auf den der Caritas-Fachverband „In Via“ nun hingeweisen hat: „70 Prozent aller Erwerbstätigen, die zu einem Niedriglohn arbeiten, sind weiblich [3]„. Dazu Ida Hiller, Frauenbeauftragte der Stadt Nürnberg: „Zum Teil werden Frauen schlechter bezahlt, eben weil sie Frauen sind. Es ist daher besorgniserregend, dass die Einkommensungerechtigkeit in Deutschland sogar noch größer wurde [4].“

Ein Mindestlohn [5] würde helfen, das ganze ausgeglichener zu machen und für mehr soziale Gerechtigkeit sorgen.

Mitteilung des caritas-Fachverbandes „In Via“ im Original (pdf) [6]

Peter