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Langeweile im Büro macht krank

[1]Arbeitnehmer, die in ihrem Job permanent unterfordert sind, sich langweilen und nichts Wichtiges zu tun haben, leiden in ihrem Beruf.

Dass ein lauer Job, das Schönste sein kann, was einem in der Arbeitswelt passieren kann, ist ein weit verbreiteter Irrtum, erklärt der Fachautor Peter Werder im heute.de-Interview [2]. Auf Dauer überfordert einen die Unterforderung. Im Ergebnis kann dies genauso schlimm sein wie Dauerstress. In Deutschland leiden ca. 15% der Arbeitnehmer an diesem Syndrom, das von Fachleuten „Boreout [3]“ genannt wird. Das ist allerdings ein Tabuthema, denn wer im Job nicht gestresst ist, wird von der Gesellschaft als nicht wichtig wahrgenommen. Folglich outen sich nur die wenigsten Betroffenen.

Was kann man gegen die Langeweile im Arbeitsalltag tun? Das erste Mittel ist sicherlich ein offenes Gespräch mit dem Vorgesetzen. Auch Eigeninitiative ist wichtig, denn viele interessante Aufgaben kann man sich selbst suchen. Zudem kann man seine Arbeitszeit verringern. Als letzter Ausweg ist der Jobwechsel eine erfolgversprechende Variante.

Thomas

 

Bildquelle: © Sharon Dominick - iStockphoto.com