von Ines am 04.01.2019, 13:50 Uhr , Kategorie: Lohn und Gehalt, Streikrecht, Tarifrecht

Inzwischen sind Streiks im öffentlichen Dienst gang und gäbe. In den letzten Jahren ist der Eindruck entstanden, dass sie immer genau dann zum Einsatz kommen, wenn es die eigentlich Unbetroffenen besonders betrifft. Zum Beispiel die öffentlichen Verkehrsmittel oder Kitas, die sicher nie in den Schulferien streiken, während die Fluggesellschaften gerade genau dann die Arbeit niederlegen. Doch jetzt blitzt zumindest ein kleines Licht am Ende des Tunnels: Laut Pressemitteilungen hat sich die Deutsche Bahn mit der Gewerkschaft GDL auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Im Klartext: Weitere Streiks des Fahrpersonals sollen damit bis 2021 ausgeschlossen werden.

@ 123RF

Die etwa 36.000 Beschäftigten des Fahrpersonals erhalten zunächst insgesamt 6,1 % mehr Geld und eine Einmalzahlung in Höhe von 1000 Euro. In einem zweiten Schritt können sie darüber hinaus zusätzlichen Urlaub oder eine kürzere Wochenarbeitszeit wählen. Zudem wurden Verbesserungen bei Arbeitszeitregelungen, Zulagen und der Altersversorgung vereinbart.

Laut GDL-Chef Claus Weselsky war das „seit vielen Jahren das erste Mal ein Tarifabschluss der GDL ohne Schlichtung und ohne Arbeitskämpfe.” So kann es also gehen, mit einem guten Ergebnis für Kunden, Mitarbeiter und Unternehmen.



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