von Christine am 02.10.2019, 12:00 Uhr , Kategorie: Betriebsrat, Datenschutz
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Vor gut anderthalb Jahren war die Aufregung um den neuen Datenschutz groß – mit Inkrafttreten der DSGVO ging die Angst vor Strafen und Bußgeldern um. Jetzt gibt es Änderungen an den Regelwerken, die Betriebsräte kennen sollten.

Ein Teil der Änderungen betrifft eher Klarstellungen, doch einige Änderungen sind weitreichender. Zum einen geht es um die Bestellung des Datenschutzbeauftragten, aber auch die Datenverarbeitung der Beschäftigten ist von den Neuerungen betroffen.

Der Bundesrat hat die Anpassungen Ende September gebilligt.

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Wir haben die Neuerungen in der aktuellen Ausgabe unserer Zeitschrift „der betriebsrat“ für Sie zusammengetragen.

Anpassungen im Datenschutz: Wichtige Gesetzesänderung für Betriebsräte!

Auch interessant: Chaos im Datenschutz. Ein Jahr DSGVO

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Durststrecke in der deutschen Industrie: Der Anteil der Kurzarbeit ist deutlich gestiegen. Auf Betriebsräte kommen turbulente Zeiten zu.

Der Anteil der Kurzarbeit ist so hoch wie zuletzt auf dem Höhepunkt der Rezession 2012/13, berichtete gestern das ifo Institut. Das Arbeitsministerium plant mit einem neuen Gesetz, den Einsatz von Kurzarbeitergeld zu erleichtern.


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„Fridays for Future“ hat wieder einen weltweiten Protest angekündigt. Unter dem Motto #AlleFürsKlima sind übermorgen, am 20. September, nicht nur Schüler, sondern auch Arbeitnehmer aufgerufen, sich an den zahlreichen Kundgebungen zu beteiligen. Fernbleiben von der Arbeit für den Klimaschutz, darf ich das als Arbeitnehmer – oder drohen mir Abmahnung und sogar Kündigung? Und was können Betriebsräte tun?

„Gemeinsam können wir die Welt retten“, sagte meine 11-jährige Tochter heute zu mir am Frühstückstisch. Sie ist dabei, wenn es übermorgen wieder auf die Straße geht. Ihre Schule hat dies sogar zur Pflicht gemacht, eine Exkursion im Namen der politischen Bildung.

Auch die Gewerkschaften beteiligen sich. Klimaschutz sei weltweit eine „Aufgabe von absoluter Dringlichkeit“, sagte Verdi-Chef Frank Bsirske. Allerdings dürfen Gewerkschaften nur im Rahmen von Tarifverhandlungen zum Streik aufrufen, nicht aber zu politischen Demonstrationen wie Fridays for Future.

Daher gilt: „Stopp!“ an alle Arbeitnehmer, die am Freitag einfach so während ihrer Arbeitszeit losmarschieren möchten. Denn bleibt man unerlaubt der Arbeit fern, kann dies zu arbeitsrechtlichen Sanktionen – und schlimmstenfalls sogar zu einer Kündigung führen.


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Ein Angestellter in Neuseeland nahm letztlich einen Clown mit zu einem Kündigungsgespräch mit seinem Chef. So berichtet es das Süddeutsche-Magazin „jetzt“. In Neuseeland ist es Usus, dass man zu schwierigen Job-Gesprächen Angehörige mitbringen kann. Leider hat die originelle Idee nichts an der Kündigung geändert. Allerdings ging der Mann mit dem besonderen Humor nicht mit leeren Händen nach Hause, denn der Clown bastelte während des Gesprächs diverse Luftballontiere, die der Gekündigte mitnehmen durfte. Na dann.

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Skurrile Fälle gibt es auch bei uns. Fast täglich wird ein Gerichts-Urteil zu einem Kündigungsprozess veröffentlicht. Hier darf man zwar keine Clowns mitbringen, aber Unterstützung dürfen Arbeitnehmer sich anderweitig holen – nämlich beim Betriebsrat. Der Betriebsrat kann den Mitarbeiter beraten, im Gespräch mit den Vorgesetzten teilnehmen und muss nicht zuletzt vor jeder Kündigung angehört werden. Daher sollte jeder Betriebsrat wissen, welche Kündigungsarten es gibt und welche Voraussetzungen jeweils gelten. Wir stellen heute die entsprechenden Basics zum Thema Kündigung vor.


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von Kunz Marina am 10.09.2019, 07:39 Uhr , Kategorie: Allgemein

Was lag bei Ihnen zum Wochenstart Mittags auf dem Teller? Gestern (9. September) war offizieller Tag des Wiener Schnitzels. Wussten Sie, dass das Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat hinter dem unangefochtenen 1. Platz – der Currywurst – auf Platz zwei der Lieblingsgerichte in der Kantine der Deutschen steht (Manager Magazin)? Und dass es bis Ende des 19. Jahrhunderts als „eingebröselte Kalbsschnitze“ bezeichnet wurde? Trotz stetig steigendem Gesundheitsbewusstsein der Gesellschaft sind und bleiben die „fettigen“ bzw. „ungesunden“ Speisen die Lieblingsgerichte zur Mittagspause. Und wissen Sie außerdem, dass Sie als Betriebsrat hier gefordert sind? Denn Sie können rund um das Kantinen-Essen jede Menge mitbestimmen.


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von Ines am 02.09.2019, 16:43 Uhr , Kategorie: Gesundheitsschutz
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Mehr und mehr Menschen werden heutzutage 80, 90 oder sogar 100 Jahre alt. Immerhin ist die weltweite Zahl der Menschen ab 100 Jahren im Jahr 2019 auf den neuen Höchstwert von rund 533 000 Personen gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden mitteilt, hat sich ihre Zahl damit seit der Jahrtausendwende fast vervierfacht. Woran liegt das? US-Forscher haben entdeckt, dass nicht nur biologische Eigenschaften für ein hohes Alter ursächlich sind, sondern auch die Psyche. Und zwar ein ganz bestimmter Faktor: der Optimismus. Doch wie kann diese Eigenschaft dabei helfen im Schnitt älter zu werden als eher pessimistisch eingestellte Menschen?


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von Ines am 27.08.2019, 08:24 Uhr , Kategorie: Arbeitsmarkt

Was würden Sie sagen, wenn eine gute Fee vorbei käme und es Ihnen ermöglichte, Ihren Traumjob zu basteln? Was wäre Ihnen das Wichtigste?

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Nicht ganz aber so ähnlich wurden im Rahmen einer Umfrage von Stepstone 17.000 Fach- und Führungskräfte in Deutschland gefragt. Die häufigste Antwort: Sie wollen einen Job, der Spaß macht. Aber was heißt das? Als Clown arbeiten? Narrenfreiheit in jeder Hinsicht? Kommen und gehen, wie es passt? Nicht wirklich. Die Auswertung der Studie hat drei Faktoren herausgefiltert, die den ultimativen Traumjob ausmachen: Freiheit, Sinnhaftigkeit und ein gutes Teamgefühl. Erfüllen Unternehmen diese Bedürfnisse, können sie nicht nur Top-Fachkräfte binden, sondern diese auch zu Bestleistungen motivieren. Lassen Sie uns anschauen, was all dies im Einzelnen bedeutet.


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von Andreas am 21.08.2019, 13:31 Uhr , Kategorie: Allgemein
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Im Februar 2019 entschied das Arbeitsgericht Aachen, dass die Weisung des Arbeitsgebers rechtmäßig sei, wonach in einem Seniorenheim die Fingernägel des gesamten Personals kurz geschnitten und unlackiert sein mussten (ArbG Aachen, 21.02.2019 – 1 CA 1909/18)

Das Tragen von Dienstkleidung – zum Schutz der Beschäftigten oder um diese für Kunden erkennbar zu machen – ist in vielen Betrieben üblich. Doch oftmals werden von Arbeitgeberseite, über die Bekleidungsvorschriften hinaus, auch Anforderungen an das sonstige Outfit und Styling während der Arbeitszeit aufgestellt.

Wie weit dürfen Chefs das Erscheinungsbild ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestimmen wenn es um Körperschmuck, Haar- und Barttracht, Tätowierungen oder Fingernägel geht?


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von Nicola am 13.08.2019, 11:30 Uhr , Kategorie: Betriebsrat, Kurzarbeit

Die wichtigsten Fragen zur Kurzarbeit verständlich beantwortet

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Laut einer Umfrage des Ifo Instituts rechnen deutsche Unternehmen in den kommenden Monaten mit zunehmender Kurzarbeit. Was bedeutet das für die Belegschaft und für Sie als Betriebsrat? Was ist rechtlich geregelt? Wir haben die wichtigsten Fragen zum Thema für Sie zusammengestellt.

Unter welchen Voraussetzungen darf der Arbeitgeber Kurzarbeit anordnen?


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Die globale Erwärmung hat unangenehme Auswirkungen – in vielerlei Hinsicht. Noch nie zuvor gab es hierzulande so heiße Tage. Das Büro wird zur Sauna, das schlaucht – doch was ist eigentlich mit den Arbeitnehmern, die bei diesen extremen Temperaturen im Freien arbeiten müssen? Hier ist das Leiden um einiges ärger. Und nicht nur das: Auch die Auswirkungen sind immens.


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