von Nicola am 28.04.2020, 07:30 Uhr , Kategorie: Home-Office

Als Betriebsrat mobile Arbeit im Sinne der Belegschaft mitgestalten

Mobiles Arbeiten gestalten Betriebsrat
Photo by Jan Baborák on Unsplash

Gestern noch im Büro, heute schon im Home-Office: So ging es Ende März Tausenden von Arbeitnehmern, die aufgrund der Corona-Pandemie ins häusliche Arbeitszimmer geschickt wurden. Viele von ihnen hatten zuvor ausschließlich im Betrieb gearbeitet. Wie kommen sie mit den neuen Gegebenheiten zurecht? Und wie können Sie als Betriebsrat helfen, die Situation für die Kollegen gut zu gestalten?


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von Christine am 23.04.2020, 07:46 Uhr , Kategorie: Arbeitsschutz, Betriebsrat
Mitbestimmung Betriebsrat bei Maskenpflicht in Corona-Krise
Bild: Pixabay

Überall begegnet uns in diesen Tagen das Thema Schutzmaske. Doch was gilt eigentlich im Unternehmen? Und hat der Betriebsrat ein Mitbestimmungsrecht, wenn es um das Tragen von Schutzmasken geht?

Stand: 23.04.2020


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Betrieblicher Gesundheitsschutz während Corona
Bild: Pixabay

Interview mit Sven Drust, Fachkraft für Arbeitssicherheit beim ifb

Die Corona-Krise stellt ganz neue Herausforderungen an den Arbeits- und Gesundheitsschutz. Wie können geltende Regelungen im Betrieb gut umgesetzt werden? Wie werden die Kollegen im Home-Office und vor Ort am besten geschützt? Im Interview erklärt Sven Drust, Fachkraft für Arbeitssicherheit beim Institut zur Fortbildung von Betriebsräten (ifb), wie der Gesundheitsschutz auch in Krisenzeiten gut gelingen kann.

Sven, Du kümmerst Dich beim ifb um den Arbeitsschutz und die Arbeitssicherheit. Was waren Deine ersten Schritte im März, als klar wurde, dass die Corona-Pandemie Deutschland erreicht hat? 


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Reinigungskräfte haben in der Corona-Krise ein hohes Ansteckungsrisiko
Bild: Pixabay

„Die Angst vor Ansteckung ist immer dabei“

In der Corona-Krise völlig aus dem Blick geraten sind die Reinigungskräfte, meint die Betriebsratsvorsitzende Manuela Oeckei. Sie gehen in Krankenhäusern und auch Altenheimen täglich an ihre körperlichen Grenzen – Extrageld bekommen sie dafür nicht, meistens noch nicht einmal ein Dankeschön. Und dabei haben Sie wegen Corona sogar noch mehr zu tun als sonst.

Frau Oeckei, alle sprechen im Moment von Pflegekräften. Von dem Druck auf die Reinigungskräfte durch Corona spricht kaum jemand. Wie empfinden Sie und ihre Kollegen die Situation?

Kritisch, da die Reinigungskräfte in dieser Krise sehr angespannt sind. Sie haben Angst, sich bei der Arbeit anzustecken. Auch Reinigungskräfte sind systemrelevant. Als Reinigungsfachkräfte sind wir professionell geschult in Hygienethemen. Wir machen einen sehr anspruchsvollen Job. Der ist extrem wichtig – gerade jetzt in dieser Krise.

Was ist anders seit Corona? Gibt es mehr zu tun also sonst?


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von Christine am 20.04.2020, 21:53 Uhr , Kategorie: Psychische Belastungen
Entspannung statt Corona-Stress
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Was tun gegen den „Corona-Koller“?

Seit gestern dürfen zwar in vielen Bundesländern ein paar Geschäfte wieder öffnen, z. B. Buchläden und kleinere Läden. Aber generell gilt: Die Kontaktbeschränkungen bleiben bis zum 3. Mai bestehen – vorerst. Nach vier Wochen Ausnahmezustand sind wir zunehmend erschöpft und dünnhäutig. Worin liegt jetzt die Gefahr? Und was tun gegen Genervtheit und Einsamkeit?


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Geschäfte wieder geöffnet nach Corona

Stand: 20.04.2020

Heute wurden die Corona-Beschränkungen in vielen Bundesländern erstmals ein wenig gelockert. Kontaktverbot und Abstandsregeln gelten zwar weiter, doch die ersten Geschäfte dürfen wieder öffnen. Das sind nach mehreren schwierigen Wochen gute Nachrichten – auch für die Wirtschaft.

In vielen Unternehmen wird die Produktion wieder hochgefahren, so z. B. in der Autoindustrie, auf die auch zahlreiche Zulieferfirmen angewiesen sind. Doch von einem Aufatmen ist unsere Wirtschaft noch weit entfernt.

Blick zurück: Ein Monat voller Einschränkungen

Was sich so selbstverständlich anhört – Geschäfte, die montags ihre Türen öffnen, laufende Bänder in Unternehmen – war über einen Monat lang verboten oder nur eingeschränkt möglich. Und das, obwohl es sich hier um wichtige Grundrechte handelt. Wie war diese Entwicklung möglich, und wie geht es jetzt für Arbeitnehmer, Betriebsräte und Unternehmen weiter?


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von Christine am 15.04.2020, 23:45 Uhr , Kategorie: Arbeitsmarkt
Lufthansa in der Corona-Krise
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Lufthansa-Betriebsratsvorsitzende Petra Zander im Interview

Die meisten Flugzeuge der Lufthansa bleiben wegen der Corona-Pandemie im Moment am Boden, 87.000 Beschäftigte sind in Kurzarbeit. Über die Situation bei Europas größter Fluglinie sprachen wir mit der Lufthansa-Betriebsratsvorsitzenden Petra Zander.

Frau Zander, Corona traf viele Firmen völlig unvorbereitet. War die Lufthansa auf den Epidemie-Fall vorbereitet, gab es einen Katastrophenplan in der Schublade?


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Aufstockung Kurzarbeitergeld
Bildquelle: Pixabay

Update vom 24.04.2020
Aufstockung des Kurzarbeitergelds jetzt entschieden
Schon Anfang April hatte der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) eine generelle Aufstockung des Kurzarbeitergelds in der Corona-Krise gefordert. Jetzt hat die Bundesregierung eine diesbezügliche Regelung getroffen.

Es war keine leichte Einigung. Mehrere Wochen hat es gedauert, bis sich die große Koalition auf einen Kompromiss verständigt hat. Ab Mai gilt nun:

Arbeitnehmer, deren reguläre Arbeitszeit um mehr als 50 Prozent gekürzt wird, erhalten nun ab dem vierten Monat des Bezugs von Kurzarbeitergeld 70 Prozent des entgangenen Nettolohns durch die Bundesagentur von Arbeit (77 Prozent für Haushalte mit Kindern). Ab dem siebten Monat wird das Kurzarbeitergeld auf 80 (bzw. 87 Prozent) aufgestockt. Diese Regelung ist befristet und soll längstens bis zum 31.12.2020 gelten.


Bereits rund 650.000 Betriebe haben nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit aufgrund der Corona-Krise Kurzarbeit angemeldet. Für die betroffenen Arbeitnehmer bedeutet das Lohneinbußen von bis zu 40 %. Im Vergleich mit anderen europäischen Ländern schneidet Deutschland bei der Höhe des Kurzarbeitergelds nämlich schlecht ab: So bekommen Arbeitnehmer, die in Kurzarbeit gehen, u. a. in Irland (100 % des Nettoentgelts), Österreich (80–90 %), Frankreich (84 %) und Spanien (70 %) mehr als hierzulande (60–67 %), wie eine Tabelle des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts zeigt.

Kurzarbeitergeld: Mehr Netto durch Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen


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von Christine am 08.04.2020, 13:35 Uhr , Kategorie: Arbeitszeit
Gert Altmann / Pixabay

Arbeitszeitverordnung wegen Covid-19

Wegen der Corona-Krise rechnen manche Beschäftigte mit längeren Arbeitszeiten. Die Bundesregierung hat eine Covid-19-Arbeitszeitverordnung auf den Weg gebracht, mit der neben längeren Arbeitszeiten auch kürzere Ruhezeiten sowie Sonn- und Feiertagsdienste eingeführt werden können.

So kann die Arbeitszeit in bestimmten Berufen künftig auf bis zu zwölf Stunden verlängert werden. Die tägliche Ruhezeit soll von elf auf neun Stunden verkürzt werden können. Schließlich kann die Wochenarbeitszeit „in dringenden Ausnahmefällen“ auch über 60 Stunden hinaus verlängert werden, heißt es Berichten zufolge in dem Entwurf.


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Aktiv als Betriebsrat in Unternehmen, die in der Corona-Krise verstärkt gefordert sind

Bildquelle: Pixabay

Die deutsche Wirtschaft steht vor einer tiefen Rezession und viele Unternehmen kurz vor der Insolvenz. Trotzdem gibt es auch Branchen, in denen es zurzeit haushoch hergeht: Neben dem Krankenhaus- und Pflegebereich sind u. a. auch der Lebensmittelhandel, Lieferdienste, Pharma- und Biotechunternehmen, Hersteller von medizintechnischen Geräten, der Warentransport und der Online-Handel betroffen. In diesen Unternehmen ist jetzt jeder Mitarbeiter gefragt.

Während viele von uns Gleitzeit abbauen, Resturlaub nehmen oder in Kurzarbeit sind, stehen Beschäftigte in diesen Bereichen gerade vor ganz anderen Problemen:

  • Wie viele Überstunden darf mein Arbeitgeber anordnen?
  • Wie können Abstandsregelungen und andere Schutzmaßnahmen bei der Arbeit eingehalten werden?
  • Welche flexiblen Arbeitszeitmodelle können dabei helfen, das nötige Arbeitspensum zu erledigen und die Kinderbetreuung bei Kita- und Schulschließungen unter einen Hut zu bringen?

Bei diesen und ähnlichen Fragen können Sie als Betriebsrat den Kollegen weiterhelfen.


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