Bild: susan_lu4esm

Seit heute früh fegt Sturmtief „Sabine“ über Deutschland. Der Deutsche Wetterdienst kündigt Böen bis Orkanstärke an, die Bahn warnt vor Zugausfällen und Verspätungen. Betriebsräte und Arbeitnehmer sind besorgt, denn der Arbeitsweg könnte gefährlich werden. Was tun? Ist es arbeitsrechtlich erlaubt, bei einem Unwetter zuhause zu bleiben?

„Sturmfrei“ klingt gut, ist aber für Arbeitnehmer leider nicht vorgesehen. Sie müssen pünktlich am Arbeitsplatz sein, so lautet die Regel. Dies gilt erstmal auch bei stürmischem Wetter, denn das Wegerisiko liegt beim Arbeitnehmer. Was bedeutet das? Arbeitnehmer müssen bei extremem Wetter wie Glatteis, Schnee oder Gewitter mehr Zeit für den Arbeitsweg einplanen – also früh genug aus dem Haus gehen, um pünktlich in der Firma zu sein!

Ausnahme: Extremwetter

Es gibt allerdings Ausnahmen. Natürlich muss sich niemand in Gefahr begeben, um den Arbeitsplatz (pünktlich) zu erreichen.


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