von Christine am 30.03.2020, 12:09 Uhr , Kategorie: Interview, Wirtschaftskrise
Insolvenz wegen Corona
Bild: Pixabay

Als Betriebsrat werden Sie jetzt gebraucht!

Folgt nach Corona die Pleitewelle? Schon heute stehen viele Unternehmen wegen den Einschränkungen durch das Virus vor großen finanziellen Schwierigkeiten. Damit stehen auch Betriebsräte vor großen Herausforderungen. Worauf sollten sie achten? Wir sprachen mit Dr. Tobias Nägle, der als Betriebsratsvorsitzender die Insolvenz des Reise-Konzerns Thomas Cook erlebt hat.

Herr Dr. Nägle, was können Betriebsräte tun, wenn der wirtschaftliche Absturz droht?

Ganz wichtig ist, sich aktiv einzuschalten! Auch wenn wirtschaftliche Entscheidungen vorrangig bei der Geschäftsführung liegen, gibt es für den Betriebsrat viel zu tun. Wichtig ist es, sich ein eigenes Bild von der Lage zu machen, sich untereinander abzustimmen und dann vor allem die Kollegen ganz schnell, umfassend und ehrlich zu informieren. Ich setze da immer auf die persönliche Information. Rundschreiben sind auch sehr wichtig, ersetzen aber gerade in Krisenzeiten nicht die persönliche Präsenz.

Und gegenüber dem Arbeitgeber?


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Der Schuldnerberater Peter Zwegat macht mit seiner TV-Show „Raus aus den Schulden“ darauf aufmerksam, dass sich viele Menschen in der Schuldenfalle befinden. Die Zahl der überschuldeten Haushalte in Deutschland wird derzeit auf 3,15 Millionen geschätzt. Als überschuldet gilt demnach, wer seinen finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann, ohne seine Grundversorgung zu gefährden. Zahlungsverzug, Kredit- und Kontokündigungen sind hierfür deutliche Anzeichen.

Doch was treibt die Menschen in die Schuldenfalle? Der „Überschuldungsreport 2011“ des Hamburger Instituts für Finanzdienstleistungen (IFF) hat ergeben, dass Ursache Nummer eins
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