Mobbing, Frust und schlechte Führung sind leider in vielen Betrieben Allgegenwärtig. In Spiegel Online ist ein spannender Bericht über den grausigen Arbeitsalltag einer Buchhalterin zu lesen. Der Horror im Büro begann damit, dass die bisherige Kollegin der Buchhalterin zu ihrer Chefin wurde.

Dabei heißt es laut einer McKinsey-Studie, dass Frauen die besseren Führungskräfte seien, weil sie einfühlsamer und verständnisvoller als Männer sind. Häufig reagieren aber gerade Frauen besonders heftig, damit sie ein hartes Durchgreifen beweisen können, so die Psychologin Regina Michalik. Weiter führt sie aus, dass Frauen Kritik von anderen Frauen oft persönlich nehmen. Einem Mann würden sie
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Überhitzte ICEs, Zugausfälle und massive Verspätungen verärgern Bahnkunden schon seit Langem – soweit nichts Neues. Was die Geschäftsleitung der Deutschen Bahn aber noch mehr beunruhigen sollte ist das Ergebnis einer konzerneigenen Umfrage. Diese hat ergeben, dass mehr als zwei Drittel der Bahn-Mitarbeiter tagtäglich völlig frustriert zur Arbeit kommen, so berichtet die Financial Times Deutschland.

Als Gründe für ihre Unzufriedenheit nennen die Befragten die bürokratischen Abläufe, die zentralistischen Strukturen, die rüden Umgangsformen, die fehlende Flexibilität und die mangelnde Entscheidungsfreiheit im Bahnkonzern. Auch
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Alarmsignal ROT sollte man meinen, wenn man den neuesten DAK-Gesundheitsbericht liest: Immer mehr junge Menschen leiden unter psychischen Belastungen, sind unzufrieden und werden krank.

Eine wichtige Ursache hierfür ist die unstete Arbeitswelt. In dieser haben es Berufseinsteiger immer schwerer. Stellenbefristungen sind inzwischen keine Ausnahme mehr, sondern stellen die Regel dar. Häufiger Jobwechsel, geringe Planbarkeit und oft schlechte Bezahlung tragen dazu bei, dass die psychischen Belastungen in der „Generation Y“ enorm zunehmen: 71% von ihnen finden
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von Ines am 31.01.2011, 10:54 Uhr , Kategorie: Allgemein

Fast ein halbes Jahr nach seinem Verschwinden ist der Fall des 10-jährigen Mirco aus Grefrath nun aufgeklärt. Er wurde ermordet, weil der Täter wegen seiner Arbeit „gestresst“ gewesen war. Das Thema „Psychische Belastungen am Arbeitsplatz“ hat hier einen mehr als traurigen und beschämenden Höhepunkt erreicht.

Wie der Chefermittler der SoKo Mirco Ingo Thiel Ende letzte Woche der Presse mitteilte, wurde der Junge zufällig zum Opfer eines Mannes, der seinen extremen Frust über Ärger in der Arbeit abreagieren wollte. Er habe Stress mit seinem Chef gehabt, der ihn wegen einer Sache „zusammengefaltet“ habe. Im Anschluss an das Gespräch sei der 45-jährige Familienvater
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Wenn Arbeit krank macht: Burnout, Stress und innere Kündigung“. So lautet der Titel der Fachtagung des ifb zum Thema Psychische Belastungen am Arbeitsplatz, die vom 03. – 05. Mai 2011 in Leipzig stattfindet. Die Wichtigkeit einer solchen Veranstaltung liegt auf der Hand. Zwar reden alle vom Aufschwung – und dennoch (oder vielleicht gerade deshalb?): Von dünnen Personaldecken, engen Zeitvorgaben, hohem Leistungsdruck und großer Angst um den Job sind viele Mitarbeiter betroffen. Die Fehlzeiten wegen seelischer Leiden steigen dramatisch! Mittlerweile ist Psycho-Stress der dritthäufigste Grund für Krankschreibungen. Doch in den Betrieben wird gegen psychische Belastungen noch immer viel zu wenig getan!
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